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Lulu on the Bridge

Emotionale Liebesgeschichte zwischen Realität und Traum vom New Yorker Buchautor Paul Auster.


Lulu on the Bridge

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Erhältlich seit:
13.11.2009

Drama

USA 1998
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 12

Harvey Keitel
Mira Sorvino
Willem Dafoe

Regie: Paul Auster
Universum Film

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Lulu on the Bridge

Der Jazzmusiker Izzy wird während eines New Yorker Nachtclubauftritts angeschossen. Seine Verletzung ist so schwer, daß er nie wieder Saxophon spielen kann. Tief deprimiert gerät er durch Zufall an einen geheimnisvollen Stein, der ihn zu der jungen Schauspielerin Celia Burns führt. Die beiden verlieben sich augenblicklich ineinander. Als Celia nach Irland reisen muß, um dort als "Lulu" vor der Kamera zu stehen, scheint die Trennung nur vorübergehend. Bizarre Umstände und tragische Ereignisse verhindern jedoch eine glückliche Beziehung...

Nach den erfolgreichen Filmen "Smoke" und "Blue in the Face", zu denen der US-Bestsellerautor Paul Auster die Drehbücher schrieb, führt er bei dieser gleichermaßen poetisch-romantischen wie auch fatalen Liebesgeschichte erstmals auch Regie. Mit Harvey Keitel und Oscar-Preisträgerin Mira Sorvino ("Geliebte Aphrodite") ideal besetzt, beweist der Regisseur traumwandlerisches Gespür für den richtigen Rhythmus, vertraut seiner "pen-camera" und behält stets die kleinen Momente des Alltags im Auge. Geistreich und stilvoll, kühn und innovativ ist "Lulu on the Bridge" auf ein anspruchsvolles Dramenpublikum zugeschnitten.

Lulu on the Bridge

Die Erlösung eines selbstzerstörerischen, nicht nur körperlich schwer verwundeten Mannes durch die Liebe thematisiert das Regiedebüt von Paul Auster. Unverkennbar sind die literarischen Wurzeln des 52jährigen Autors - ein poetischer Ton, der seine Realität und Illusion verschmelzende, durch Magie katalysierte Lovestory zwischen einem älteren Mann und einer jungen Frau bis zu ihrem tragischen Ende begleitet. Die kommerziellen Chancen dieser geheimnisvollen, anspruchsvollen, aber nie betonschweren romantischen Fantasie profitieren von Austers gerade auch durch "Smoke" gewachsenen Bekanntheitsgrad. Besonders aber von der zunehmenden Popularität Harvey Keitels, dessen Darstellung hier schmerzlich berührt.

Daß der Autor beim Schreiben seines Drehbuchs an seinen Freund Wim Wenders als Regisseur dachte, verwundert nicht, denn "Lulu on the Bridge" ist ein Seelenverwandter von "Himmel über Berlin". Eine was-wäre-wenn-Spekulation über ein zweites Leben, in der auch eine Art himmlische Gewissensinstanz (Willem Dafoe als mysteriöser Dr. Van Horn) den Menschen in Keitels Figur Izzy Maurer und damit vielleicht sogar seinen Anspruch auf das Geschenk der Liebe überprüft. Denn dieses ist dem schwierigen, cholerischen Jazzmusiker, der nach einer gefährlichen, auf der Bühne erlittenen Schußverletzung nie wieder spielen kann, zugefallen. In der Aktentasche eines Toten fand Izzy die Telefonnummer der jungen Schauspielerin Celia (Mira Sorvino) und einen rätselhaften Stein, der die beiden Fremden schon bei ihrer ersten Begegnung untrennbar verschweißt. Das Empfindungen intensivierende, euphorische Glücksgefühle produzierende magische Objekt verändert die Persönlichkeit von Keitels klassischem Verlierer. Bewirkt eine positive Reinigung, die Auster nur scheinbar pessimistisch enden läßt. Denn der Tod Celias, die in Irland als Lulu in einer neuen Version von Wedekinds "Büchse der Pandora" vor der Kamera steht (auch Louise Brooks war einst für G.W. Papsts Original von Amerika nach Europa ausgezogen) und von Dafoe des Steins wegen verfolgt wird, erweist sich als Illusion wie auch das gewonnene Leben Izzy Maurers. Doch Austers poetischer Gedanke, daß Begegnung und Veränderung auch über Träume erfahren werden können, nimmt diesem ruhigen, mitunter auch lethargischen, am Ende bewegenden und nachdenklichen, ganz im Milieu von Literatur, Theater, Kino und Musik angesiedelten Film, in dem sich große Namen (Mandy Patinkin, Vanessa Redgrave) mit kleinen Rollen begnügen, seine Hoffnungslosigkeit. kob.

Laufzeit Bonusmaterial: 3 Minuten
Original dt. Kinotrailer

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Harvey Keitel   als Izzy Maurer
  Mira Sorvino   als Mira Sorvino
  Willem Dafoe   als Dr. Van Hom
  Gina Gershon   als Hannah
  Mandy Patinkin   als Philip Kleinmann
  Vanessa Redgrave   als Catherine Moore
  Victor Argo   als Pierre
  Don Byron   als Bandmitglied 1
  Richard Edson   als Bandmitglied 2
  Kevin Corrigan   als Mann mit Waffe
 
Regie:  Paul Auster  
Buch:  Paul Auster  
Musik:  Graeme Revell  
  John Lurie  
Kamera:  Alik Sakharov  
Produzent:  Peter Newman  
  Greg Johnson  
  Amy J. Kaufman  
 

Lulu on the Bridge in der Fotoshow

 

Fassungen

 

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Features

 

Star

Harvey Keitel

Sein Zuhause sind die "Mean Streets", er schleppt sich als König von "Cop Land" durch die Unterwelt, und er trägt fast stets einen grimmigen...

 

Star

Willem Dafoe

Er ist Hollywoods schwarzer Engel mit dem sardonischen Lächeln des Teufels auf den Verführerlippen und dem Versprechen sexueller Lust jenseits...