Zwei Berufskiller, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Der junge impulsive Luis, Kind der Unterschicht, Spielhallenraufbold und Dealer auf der einen, der gutsituierte Bürger Andrés, ein verheirateter Lehramtsinhaber aus vornehmer Villengegend, auf der anderen Seite. Nun würfelt sie das Schicksal in Gestalt desselben Mordopfers zusammen, und die grundverschiedenen Herren finden sich auf Anhieb sympathisch. Bald tötet man ständig synchron und entdeckt die Schönheit darin.
Gern mit mal "Pulp Fiction" verglichen wird diese frühe Arbeit des heutigen Hollywood-Actionhelden Antonio Banderas ("Desperado"), weil wohl zwischen effektvoll-zynischen Mordtaten die (Pop-)Kulturzitate nicht fehlen und sich auch häufiger mal Freund wie Feind beim Dialog wechselseitig Pistolen unter die Nasen halten. Freunde des kaltschnäuzigen Killerthrillers kommen auf ihre Kosten beim antimoralischen Feldzug eines seltsamen Paares.