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Ma Mère - Meine Mutter

Von der eigenen Mutter (Isabelle Huppert) in Welt der sexuellen Ausschweifungen eingeführt wird der Jugendliche, schwer an Gott glaubende Held. Autobiografisch eingefärbter Erotikfilm aus Künstlerhand.


Ma Mère - Meine Mutter

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Erhältlich seit:
19.06.2009

Originaltitel: Ma mère

Drama/ Erotik

Frankreich/Portugal/Österreich 2004
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Isabelle Huppert
Louis Garrel
Emma de Caunes

Regie: Christophe Honoré
cmv-Laservision

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Teenager Pierre erwägt, seinem Protest gegen den unlängst verstorbenenen, atheistischen Vater Ausdruck zu verleihen, in dem er ein Priester wird. Mutter Helene, die freigeistige Lebefrau, kommt diesem Ansinnen zuvor, in dem sie ihren Filius in eine ganze Serie spektakuläre Sexabenteuer verwickelt, ihm vor den mondänen Kulissen der Cote Azur willige Gespielinnen zuführt und sich selbst dabei wenig zurück nimmt. Pierre ist irritiert, abgestoßen, fasziniert und erregt von der Welt, die sich ihm öffnet.

Ohne falsche Scham und Rücksicht auf gängige Konventionen knöpft sich Regisseur Honore einen Skandalroman ersten Ranges vor, verfasst von Frankreichs Starliterat Georges Bataille, stark autobiografisch eingefärbt und entdeckt erst bei bei dessen Tod im Jahr 1962. Erste gallische Jungdarstellergarnitur lässt angeführt von der furchtlosen Grand Dame Isabelle Huppert. Hemmungen und Hüllen fallen für einen aufregenden, elegant bebilderten Sex- und Selbstfindungsdrama mit pseudophilosphischen Feigenblättchen. Für Cineasten und Erotomanen.

Der 17jährige Pierre verlebt eine behütete Jugend, bis er in den Sommerferien zu seinen Eltern auf die Kanarischen Inseln kommt. Sein
Vater stirbt plötzlich und seine Mutter Hélène nimmt sich des Jungen an. Sie ist Nobel-Prostituierte und führt ihren Sohn nach und nach
auf ihren nächtlichen Streifzügen in ausufernde Perversionen ein, ja, sie teilen sich sogar gemeinsam eine Geliebte, Réa. Diese sorgt
dafür, dass Pierre in einem Rausch aus Exzessen und Orgien versinkt, in einem Strudel aus Unersättlichkeit, Hemmungslosigkeit und
Überschreitung aller gültigen Moralvorstellungen. Ekstase und Euphorie mischen sich mit Ekel und Scham, bis die inzestuösen Begierden
in einer Katastrophe enden.
George Batailles Roman "Ma Mère" ist die Vorlage zu diesem viel diskutierten Film. Batailles Oeuvre - er ist einer der wichtigsten
Schriftsteller des 20. Jahrhunderts - kreist um Erotik und Tod und überschreitet bewusst immer wieder alle gängige gesellschaftlichen
Normen.

Quelle: cmv-Laservision

- Original Trailer
- entfallene Szene
- alternatives Ende
- umfangreiche Bildergalerie
- Programmtrailer

Quelle: cmv-Laservision

Darsteller:  Isabelle Huppert   als Hélène
  Louis Garrel   als Pierre
  Emma de Caunes   als Hansi
  Joana Preiss   als Réa
  Jean-Baptiste Montagut   als Loulou
  Dominique Reymond   als Marthe
  Olivier Rabourdin   als Robert
  Philippe Duclos   als Pierres Vater
  Pascal Tokatlian   als Klaus
  Théo Hakola   als Ian
  Nuno Lopes   als Arzt
 
Regie:  Christophe Honoré  
Buch:  Christophe Honoré  
Kamera:  Hélène Louvart  
Produzent:  Paulo Branco  
  Bernard-Henri Lévy  
 

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Isabelle Huppert

Unter den französischen Schauspielerinnen ist sie das Chamäleon, ein Talent mit vielfältigen Facetten, die aufregend zwischen Anmut und...