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Madagascar

Family-Zeichentrickabenteuer in 3D-CGI-Animation aus der Dreamworks-Trickschmiede von "Antz"-Regisseur Eric Darnell.


Madagascar

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Erhältlich seit:
03.04.2009

Trickfilm/ Komödie

USA 2005
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Eric Darnell, ...
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Im neuesten Computer-generierten Animations-Knaller aus den Dreamworks-Studios sehnen sich vier New Yorker Zootiere nach dem Geschmack von Freiheit und Abenteuer.

Erwischt: die Ausbrecher (Foto: UIP) Großansicht

Erwischt: die Ausbrecher (Foto: UIP)

Dass im Urwald viele Gefahren lauern, wissen Zeichentrickfans spätestens seit dem "Dschungelbuch" und dem bösen Tiger Shir Khan. Doch wie steht es um die Tiere im Zoo? Sie werden von freundlichen Wärtern gefüttert, haben ein warmes Plätzchen zum Schlafen und einen Artgenossen zum Spielen.

Könnten diese Wesen mit der freien Wildbahn etwas anfangen? Wären sie überhaupt überlebensfähig? Antworten auf diese und viele andere Fragen liefert "Madagascar", das neueste Animationswunderwerk aus dem Hause Dreamworks, das zuletzt mit dem zweiten Oger-Märchen "Shrek 2" und dem Unterwasser-Krimi "Große Haie - kleine Fische" für Furore sorgte.

Kleine Showeinlage gefällig? Marty im Zoo (Foto: UIP) Großansicht

Kleine Showeinlage gefällig? Marty im Zoo (Foto: UIP)

Tiere in der Großstadt

Der von Tom McGrath unterstützte "Antz"-Regisseur Eric Darnell widmet sich diesmal also etwas größeren Tieren, genauer gesagt einem animalischen Quartett, das sich (noch) im Zoo des New Yorker Central Park befindet: Alex, ein etwas arroganter Löwe, Marty, ein Zebra, das sein Maul nicht halten kann, Melman, eine ziemlich ängstliche Giraffe, und die manchmal leicht zickige Nilpferd-Dame Gloria.

Als die vier vom Fluchtplan einer Horde Pinguine Wind bekommen, schließen sie sich den Ausreißern an und schaffen es immerhin bis ins U-Bahn-Netz des Big Apple. Dass die Odyssee in die Freiheit dennoch weitergehen kann, haben die vier Vierbeiner ein paar engagierten Tierschützern zu verdanken, die sie in Kisten verpackt auf ein Schiff nach Afrika verfrachten.

Doch dort kommt das Quartett niemals an, strandet stattdessen auf der Insel Madagascar, wo es nur zu schnell Erfahrungen mit den (Un-)Annehmlichkeiten des Lebens in wilder Natur und mit einer besonders kecken Bande aufgeweckter Lemuren machen darf...

Endlich frei. Und was nun? (Foto: UIP) Großansicht

Endlich frei. Und was nun? (Foto: UIP)

Gut geplantes Dschungelfieber

Vier Jahre lang war ein 240-köpfiges Kreativ-Team damit beschäftigt, den Großstadtdschungel New York, den tropischen Urwald Madagascars sowie seine Bewohner zum Leben zu erwecken. Der gigantische Aufwand hat sich gelohnt! Die 3D-CGI-Effekte werden immer verblüffender, die Farben immer satter, die Charaktere immer detailgenauer und natürlicher.

Dazu gesellen sich coole Sprüche, amüsante Filmzitate und der exotische Score von Hollywoods Star-Komponist Hans Zimmer, der das Dschungelfieber kribbelnd fühlbar macht. Mit den deutschen Stimmen von u.a. Bastian Pastewka und Rick Kavanian - der Sommer-Hit!

Madagascar

"Fressen und gefressen werden", lautet das uralte Naturgesetz, von dem die zahmen Zootiere in dem neuesten Dreamworks-Animationsabenteuer zunächst keine Ahnung haben. Dies ändert sich in slapstickreicher Weise, als eine Gang von besten Freunden, bestehend aus einem Löwen, einem Zebra, einer Giraffe und einem Nilpferd, in der Wildnis von Madagaskar landen und dort plötzlich auf sich allein gestellt sind. In fröhlich-bunter Farbpalette mit leicht eckig gezeichneten Figuren CGI-realisiert, wird kurzweilig-überdrehte Familienunterhaltung geboten, die in Machart und Storysubstanz ein wenig an "Große Haie - kleine Fische" erinnert.

Auch hier finden sich mit den Originalsprechern Ben Stiller, Chris Rock, Jada Pinkett Smith und David Schwimmer hochkarätige Stars, mit denen sich optisch allerdings nur mit viel Fantasie eine gewisse Ähnlichkeit feststellen lässt. Die Fantasie der beiden Drehbuchautoren hat ebenfalls einige kreative, teils recht originelle Purzelbäume geschlagen, in dem Bestreben, Kiddies und Erwachsene gleichermaßen zu unterhalten. Für die letzteren bedeutet dies die obligatorischen Popkulturreferenzen, die von "Verschollen", "Hawaii-Fünf-O", "Planet der Affen" bis hin zu Vangelis' "Stunde des Siegers" reichen. Speziell für die Kleinen werden Humordauerbrenner wie Pupswitze und Slapstick-Hiebe ins Rennen geschickt. Alle Generationen dürften schließlich ihren Spaß an den sympathisch-charmanten vierbeinigen Protagonisten haben. Da wäre der mit Steaks verwöhnte Löwe Alex, der als Hauptattraktion im Central Park Zoo die Massen mit seiner Show begeistert. Sein bester Freund ist das Zebra Marty, der zu seiner Geburtstagsparty auch ihre beiden Buddies Gloria, das Nilpferd und Melman, die hypochondrische Giraffe eingeladen hat. Martys inniger Wunsch, die Wildnis kennen zu lernen, führt nach einigen Verwicklungen dazu, dass sie alle auf Madagaskar landen. Vor allem Alex ist stocksauer, sich nicht mehr in der bequemen Zivilisation zu befinden. Sein nagender Hunger lässt ihn seine Freunde und die einheimischen Äffchen und deren wieseligen König (im Original von Komiker Ali G gesprochen) mit der Zeit als wandelnde Steaks sehen. Ein saftiger Konflikt, komplett mit lehrreicher Lektion um Freundschaft und Vertrauen, bahnt sich an.

Als Regisseure fungieren Eric Darnell ("Antz") und Tom McGrath, der zuvor bei der Kultcartoon-Serie "Ren & Stimpy" tätig war. Vom bizarr-subversiven Humor dieser Serie finden sich hier leichte Anflüge, wie etwa das urkomische Quartett verschwörerischer Pinguine, das einen Frachter entführt, um in die Antarktis zu gelangen. Im Gegensatz zu den traditionelleren Vertretern des Genres ertönen hier keine bombastischen Gesangsnummern, sondern beim ausgelassenen Dschungelrave der Affen ist beispielsweise saloppe Dancemusic zu vernehmen. Visuell wird im Vergleich zu Pixar-Produktionen insbesondere bei den Hintergründen auf Sparflamme gekocht, wobei einiges durch die leuchtende Farbpracht wettgemacht wird. Einem gepfefferten Kassenerfolg der Familienkomödie wird trotz einiger loser Storystränge nichts im Wege stehen. ara.

Madagascar

Schiff ahoi und volle Kraft voraus! Auf nach MADAGASCAR zur lustigsten Tierverschwörung aller Zeiten - von den Machern von Shrek und Große Haie - Kleine Fische.

Als vier verwöhnte Zootiere aus New York plötzlich schiffbrüchig auf der exotischen Insel Madagaskar stranden, müssen sie entdecken: Die Welt da draußen ist wirklich ein Dschungel! Neben Bastian Pastewka und Rick Kavanian leihen auch Jan Josef Liefers und die Fantastischen Vier den tierischen Helden ihre Stimmen. Gemeinsam mit einem ideenreichen Pinguin-Quartett, dem schrillen König Julien und seinem lustigen Lemurenvolk machen sie MADAGASCAR zum quirlig-verrückten Filmspaß! Durch "eine hinreißende Story, geniale Gags und herrliche Figuren" (TV14) ist MADAGASCAR immer eine Reise wert - ein turbulenter Dschungeltrip für Groß und Klein!

Quelle: Paramount

Sprecher:  Ben Stiller   als Alex, der Löwe
  Chris Rock   als Marty, das Zebra
  Jada Pinkett Smith   als Gloria, das Nilpferd
  David Schwimmer   als Melman, die Giraffe
  Sacha Baron Cohen   als König Julien
  Cedric the Entertainer   als Maurice
  Andy Richter   als Mort
 
Regie:  Eric Darnell  
  Tom McGrath  
Buch:  Billy Frolick  
  Mark Burton  
  Eric Darnell  
  Tom McGrath  
Musik:  Hans Zimmer  
Produzent:  Mireille Soria  

"Madagascar"-Pinguine bekommen eigenen Kinofilm

Die kultigsten Psychopathen der Leinwand werden bald für abendfüllende Unterhaltung sorgen.

Die Flossen gewetzt und mir nach: Bald dürfen die "Madagascar"-Pinguine allein im Kino toben (Foto: UIP) Großansicht

Die Flossen gewetzt und mir nach: Bald dürfen die "Madagascar"-Pinguine allein im Kino toben (Foto: UIP)

Die Pinguine aus "Madagascar" sind Kult. Nun werden die militanten Frackträger in einem Ableger des Animations-Spaßes auch allein die Leinwand erobern. Wie es aus dem Umfeld der Filmschmiede DreamWorks heißt, sind bereits zwei Drehbuchautoren an Bord: Alan J. Schoolcraft und Brent Simons, die für die originelle Story in "Megamind" sorgten.

Ins Fernsehen haben es die schrägen Vögel schon geschafft. Das Spin-off "The Penguins of Madagascar" läuft seit 2008 auf dem Kindersender Nickelodeon und ist mittlerweile auch in Deutschland zu sehen. Im TV-Zirkus leben Skipper, Kowalski, Private und Rico wieder im New Yorker Central Park Zoo, begleitet von den Lemuren Julien, Mort und Maurice. Die wiederum glauben, Julien sei der König des Zoos. Wie die Pinguine wieder nach New York gelangt sind, erklärt die Serie nicht. Der Vorspann zeigt lediglich, dass ihnen die Lemuren per Transportkiste "zugestellt" wurden.

Neue Zoogeschichten mit Kowalski & Co.

Weitere Handlungsträger der Serie sind das Otterweibchen Marlene sowie die Kaffee trinkenden Schimpansen Mason (spricht, kann aber nicht lesen) und Phil (liest, aber ist stumm). Auch ein aggressives Riesenkänguruh, zwei Gorillas, ein indischer Elefant, Chamäleons und das Nashorn Roy zählen zu den Tierparkbewohnern.

Damit ist das Figurenensemble des Kinofilms praktisch schon vorgegeben. Nun heißt es nur noch, eine schlüssige Story aus den einzelnen Episoden zu basteln. Kreatives Gedankengut ist bei Titeln wie "Würg, Rico würg!", "Popcorn Panik" oder "Rückruf der Kuscheltiere" jedenfalls vorhanden ...

 

Madagascar in der Fotoshow

 

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