Die aufgeweckte sechsjährige Madita wächst 1915 mit ihrer jüngeren Schwester Lisbeth in einem schwedischen Landstädtchen auf. Sie gewinnt die Freundschaft einer Schulkameradin aus armen Verhältnissen und bringt Turbulenzen in einen Wohltätigkeitsball.
Im Abstand von einem Jahr entstandene Astrid-Lindgren-Verfilmungen um eine heile Kinderzeit und das Entdecken der Welt. "Hausregisseur" Olle Hellbom produzierte und überließ Sören Graffman die Regie. Im Gegensatz zu den "Michel"-Filmen fließen in die "Madita"-Erzählungen weniger Beobachtungen zu sozialen Fragen der schwedischen Gesellschaft ein, das Frauenbild ist teilweise restaurativ. Höhepunkt ist der Wohltätigkeitsball zu Gunsten der Armen, die keinen Zutritt haben, ein Tabu, das Maditas Eltern brechen.