DVD Kaufvideo

Männer al dente

Heiter-hintergründige Familiengeschichte all'italiana über die Liebe zu Pasta, Frauen und Männern, über große Geheimnisse und kleine Rebellion.


Männer al dente

Kaufvideo

Erhältlich seit:
11.11.2010

Originaltitel: Mine vaganti

Komödie/ Drama

Italien 2010
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Riccardo Scamarcio
Nicole Grimaudo
Alessandro Preziosi

Regie: Ferzan Ozpetek
Prokino Filmverleih GmbH

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(2 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Männer al dente

Tommaso, der jüngste Spross der Cantones, die seit Generationen eine Pasta-Fabrik betreiben, will partout nicht ins Familienunternehmen einsteigen. Beim Familienschmaus will er dem Vater erklären, dass er Schriftsteller werden will und schwul ist. Das sollte zum Rausschmiss reichen. Doch sein älterer Bruder kommt ihm mit der Enthüllung eines eigenen pikanten Geheimnisses zuvor und wird statt seiner aus dem Haus gejagt. Durch den Herzinfarkt des Papas muss Tommaso doch den Firmenchef mimen, der Freund in Rom rückt in weite Ferne.

Heiter-hintergründige Familiengeschichte, mit der Ferzan Ozpetek einen gut gelaunten Blick hinter die Fassade der Großbürgerlichkeit wirft. Trotz kruder Komik behandelt er sensibel und kraftvoll die Fragilität von Eltern-Kind-Beziehungen, die Schwierigkeit, aus den normierten Mustern auszubrechen. Im sanften Licht Süditaliens werden scharfe Kanten entschärft, der alltägliche Wahn gefeiert und nach emotionalen Ausbrüchen Probleme charmant gelöst, wunderbar unterhaltsam und mit der nötigen Dosis Verrücktheit.

Männer al dente

Heiter-hintergründige Familiengeschichte all'italiana über die Liebe zu Pasta, Frauen und Männern, über große Geheimnisse und kleine Rebellion.

Die italienische Familie, eine Institution an der nicht gerüttelt wird, auch wenn neuere Filme manchmal die feinen Haarrisse im traditionellen Verbund zeigen. Immer geht es um viel Gefühl in den neueren Familiengeschichten aus Bella Italia, um den Zusammenhalt in Giuseppe Tornatores "Baarìa", um Chaos in Gabriele Salvatores "Happy Family", Versöhnung in Paolo Virzis "La prima cosa bella" oder um Familie als Gefängnis und soziales Netz wie in Pupi Avatis "Il figlio più piccolo".

Als Gefängnis empfindet auch Tommaso, der jüngste Sproß der Cantones, die seit Generationen eine Pasta-Fabrik betreiben, seine Sippschaft. Er will nicht in das Familienunternehmen einsteigen und deshalb am Abend beim festlichen Familienschmaus erklären, dass er nicht Wirtschafts- sondern Sprachwissenschaften in Rom studiert hat, Schriftsteller werden will und außerdem schwul ist. Das sollte zum Rausschmiss durch den düpierten Pater Familias reichen, um dann ohne lästige Mischpoke ein eigenes Leben zu führen. Doch sein älterer Bruder kommt ihm mit der Enthüllung eines eigenen pikanten Geheimnisses zuvor und wird statt seiner aus dem Haus gejagt. Durch den Herzinfarkt des Papas muss der jüngere Filius plötzlich den Firmenchef mimen, der Freund in Rom und die ersehnte Freiheit rücken erst einmal in weite Ferne.

Die Geschichte könnte sich zur persönlichen Tragödie auswachsen, aber Ferzan Ozpetek macht aus den unmöglichen Konstellationen eine köstliche Farce, schaut hinter die Fassade von Großbürgerlichkeit, wo die Tante aus Frust löffelweise Cinzano als Hustensaft schlürft, der Vater sich von der Geliebten trösten lässt, die Großmutter den falschen Mann heiratete, nur um dessen Bruder nahe zu sein, und am Ende durch ihren Tod alles wieder ins Lot bringt. Trotz kruder Komik, vor allem, wenn knackige Kerle aus Rom die schläfrige Provinz aufmischen, behandelt der aus der Türkei stammende Wahlrömer sensibel und kraftvoll die Fragilität von Eltern-Kind-Beziehungen, die Schwierigkeit, aus den normierten Mustern auszubrechen und den Begriff Normalität neu zu definieren, den anderen als eigenständige Person zu akzeptieren. Er lässt dabei autobiografische Züge einfließen. Im sanften Licht Süditaliens werden scharfe Kanten entschärft, der alltägliche Wahn gefeiert und nach emotionalen Ausbrüchen Probleme charmant gelöst. Nicht wie im richtigen Leben, sondern als comédie humaine - wunderbar unterhaltsam und mit der nötigen Dosis Verrücktheit. mk.

Männer al dente

Ein Geständnis zu machen, ist wie Pasta kochen, auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an. Tommaso (Riccardo Scamarcio), der jüngste Sohn der Familie Cantone, will sich nicht länger verstecken. Er ist kein BWLer, sondern Schriftsteller. Und das ist nur der Gipfel des Eisbergs. Beim festlichen Familienessen, bei dem die Zukunft der familiären Pasta-Fabrik geklärt werden soll, will er reinen Wein einschenken. Doch als er die Stimme erhebt, fällt ihm sein großer Bruder (Alessandro Preziosi) ins Wort ... "Männer al dente" - eine köstliche Komödie über Pasta und andere Leidenschaften und darüber, dass jeder Moment der richtige ist, um zu beginnen, glücklich zu sein. Eine Lektion über das Leben und die Liebe inmitten des ganz normalen Wahnsinns einer süditalienischen Familie.

"Weil dieser Film uns zum Lachen gebracht hat, zum Weinen gebracht hat und wir sofort eine Reise nach Süditalien buchen wollten." Tribeca Filmfestival 2010 - aus der Begründung der Jury

Quelle: Prokino

Deleted Scenes, 2 verschieden Making ofs, Musikvideo

Quelle: Prokino

Darsteller:  Riccardo Scamarcio   als Tommaso
  Nicole Grimaudo   als Alba
  Alessandro Preziosi   als Antonio
  Ennio Fantastichini   als Vincenzo
  Lunetta Savino   als Stefania
  Ilaria Occhini   als Großmutter
  Carolina Crescentini   als Großmutter als junge Frau
  Elena Sofia Ricci   als Tante Luciana
  Bianca Nappi   als Elena
  Massimiliano Gallo   als Salvatore
  Carmine Recano   als Marco
  Daniele Pecci   als Andrea
  Gianluca De Marchi   als Davide
  Mauro Bonaffini   als Massimiliano
  Paola Minaccioni   als Teresa
  Emanuela Gabrieli   als Giovanna
  Gea Martire   als Patrizia
  Giorgio Marchesi   als Nicola
  Matteo Taranto   als Domenico
  Giancarlo Monticelli   als Raffaele Brunetti
  Crescenza Guarnieri   als Antonietta
 
Regie:  Ferzan Ozpetek  
Buch:  Ferzan Ozpetek  
  Ivan Cotroneo  
Musik:  Pasquale Catalano  
Kamera:  Maurizio Calvesi  
 

Männer al dente in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features