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Männer im Wasser

"Ganz oder gar nicht" stand Pate für die charmante, schwedische Komödie über Männer auf Selbstfindungskurs ausgerechnet beim Damensport Synchronschwimmen.


Männer im Wasser

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Erhältlich seit:
25.02.2011

Originaltitel: Allt Flyter

Komödie/ Drama

Deutschland/Schweden 2009
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Jonas Inde
Amanda Davin
Andreas Rothlin-Svensson

Regie: Måns Herngren
Pandora Film GmbH & Co. Verleih KG

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Männer im Wasser

Der Journalist Fredrik hat seinen Job verloren, die Frau ist weggelaufen, er muss sich alleine um die Tochter kümmern. Als es auch noch mit der Zukunft die seines Hockeyteams düster aussieht, kommt er bei einer Junggesellenparty auf die Schnapsidee, es mit Synchronschwimmen zu versuchen. Mit seiner Tochter als Coach beginnen er und seine Kumpels vom Hockey tatsächlich mit dem Training in einer baufälligen Schwimmhalle und melden sich bei der ersten männlichen Synchronschwimm-WM seit 100 Jahren in Berlin an.

"Ganz oder gar nicht" stand Pate für die charmante und durch und durch sympathische schwedische Komödie über Männer auf Selbstfindungskurs ausgerechnet beim Damensport Synchronschwimmen. Die Stärke der tragikomischen Underdog-Comedy liegt in der spielerischen Gegenüberstellung von Gegensätzen und der Balance zwischen Drama und Realsatire. Wie die Männer ihre feminine Seite entdecken und sich in roten Badeanzügen verrenken, strapaziert die Lachmuskeln. Kleiner Kulthit im Kino.

Männer im Wasser

Schwedischer geht's nicht: Charmante Komödie über Männer auf Selbstfindungskurs ausgerechnet beim Damensport Synchronschwimmen.



Was machen Männer in der Midlife-Crisis? Sie schmücken sich mit jungen Frauen, trinken sich mit Kumpels den Bauch schön oder rackern ihn schwitzend im Fitness-Center ab. Nichts dergleichen in dieser schwedischen Komödie für Fortgeschrittene.

Der Journalist Fredrik hat Job und Ehefrau verloren. Während die in London Karriere macht, nimmt er gegen einen Obulus die pubertierende und widerspenstige Tochter in Obhut. Nachdem die Zukunft seines Hockeyteams düster aussieht, kommt er bei einer Junggesellenparty auf die Schnapsidee, es mit Synchronschwimmen zu versuchen. Eine harte Prozedur für die Sportsfreunde im ungewohnt nassen Element. Aber mit Hilfe des taffen Töchterleins als Coach geht die männliche Truppe nicht nur auf Emanzipations-, sondern auch auf Erfolgskurs. "Go for Gold" heißt ihr Schlachtruf und sie melden sich bei der ersten männlichen Synchronschwimm-WM seit 100 Jahren in Berlin an.

Statt auf Klamauk zu setzen, was einfach gewesen wäre, lässt Mans Herngren seine Helden sich durch Dick und Dünn, private und berufliche Zwänge kämpfen, Ähnlichkeiten mit Peter Cattaneos Working-Class-Heroes in "Ganz oder gar nicht" sind nicht zufällig, sondern Inspiration. Die nicht mehr ganz knackigen Kerle trainieren in einer baufälligen Schwimmhalle und teilen sich das Becken mit Hardcore-Tauchern, treten beim Stockholmer Gay-Pride Wochenende auf und müssen sich mit ihrer verdrängten Homophobie auseinandersetzen und dem tradierten männlichen Rollenverständnis, das ständig durch die Realität untergraben wird. Nicht nur dass ausgerechnet ein Mädchen für Ordnung im Chaos sorgt, piekt das Selbstbewusstsein, auch dass sie keinen Hallenplatz kriegen, weil sie keine Kinder haben, weder weiblich noch behindert sind, gibt ihnen das Gefühl von Zweitrangigkeit. Das ist nur einer der vielen Hiebe auf das Gutmensch-Schweden.

Die Stärke der tragikomischen Underdog-Comedy liegt in der spielerischen Gegenüberstellung von Gegensätzen und der Balance zwischen Drama und Realsatire, in der "Normalität" der Darsteller. Wie die wasserscheuen Gestalten Anmut lernen und ihre feminine Seite entdecken, "Weiberkram" akzeptieren und sich in roten Badeanzügen verrenken, strapaziert die Lachmuskeln. Die liebenswerten Loser werden zwar ins kalte Wasser geworfen, gehen aber nie baden. Und das macht dieses Feel-Good-Movie so sympathisch. mk.

Männer im Wasser

Fredrik, arbeitsloser Redakteur und ambitionierter Freizeit-Sportler, steckt tief in der Midlife-Crisis. Die Ehe liegt in Scherben, seine Frau will die aufmüpfige Teenager-Tochter bei ihm abladen, um ihrer Karriere nachzugehen und zu allem Überfluss ist es auch noch um die Zukunft seines heiß geliebten Hockeyteams schlecht bestellt. Eine neue Herausforderung muss her! Aus einer Schnapsidee heraus eröffnet sich für Fredrik ein neues Betätigungsfeld: Synchronschwimmen. Zuerst glauben die Jungs aus seinem alten Hockey-Team an einen schlechten Scherz, aber Fredrik leistet harte Überzeugungsarbeit. Und nicht nur das: Kaum sind alle mit im Boot, träumt Fredrik, typisch Mann, auch gleich von der Teilnahme an den Synchronschwimm-Weltmeisterschaften in Berlin - als Schwedens offizielles männliches Team. Das Projekt unter dem Motto "Go for Gold" hat nur einen kleinen Schönheitsfehler - die Truppe hat keinen blassen Schimmer vom Synchronschwimmen ...

Quelle: Pandora

- Making of
- Deleted Scenes
- Pandora Trailershow

Quelle: Pandora

Darsteller:  Jonas Inde   als Fredrik
  Amanda Davin   als Sara
  Andreas Rothlin-Svensson   als Charles
  Jimmy Lindström   als Larry
  Peter Gardiner   als Victor
  Benny Haag   als Peter
  Shebly Niavarani   als Kjelle
  Kalle Westerdahl   als Markus
  Henrik Svalander   als Bobo
  Ossi Niskala   als Jarmo
  Paula McManus   als Lotta
  Maria Langhammer   als Lillemor
  Danilo Bejarano   als Badvakten
  Dietrich Hollinderbäumer   als Volker
  Jan Henrik Stahlberg   als Karl
 
Regie:  Måns Herngren  
Buch:  Jane Magnusson  
  Måns Herngren  
Kamera:  Henrik Stenberg  
Produzent:  Rebecka Hamberger  
 

Männer im Wasser in der Fotoshow

 

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