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Männerpension

In Detlev Bucks knochentrockener und beinharten Knacki-Komödie lachen sich Steinbock und Hammer-Gerd während ihres Hafturlaubs zwei nette Mädels an. Hammer-Gerd baut seine Freundin Maren sogar zur Schlagersängerin auf - allerdings auf Kosten des Barbesitzers. Mit Girlie-Idol Heike Makatsch in ihrer ersten Filmrolle.


Männerpension

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Erhältlich seit:
04.12.2008

Komödie

Deutschland 1995
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 12

Til Schweiger
Detlev Buck
Marie Bäumer

Regie: Detlev Buck
EuroVideo Bildprogramm

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Männerpension

Dank eines revolutionären Resozialisierungsprogramms erhalten die Knastbrüder Steinbock und Hammer-Gerd für eine Woche Hafturlaub. In der Freiheit sollen die beiden mit weiblicher Unterstützung wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden. Während Steinbock versucht, bei der hübschen Krankenpflegerin Emilia Manieren zu lernen, gabelt Hammer-Gerd die lispelnde Maren auf und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Als die Woche verstrichen ist, haben die Damen es in der Hand, ob sie ihre Männer behalten wollen.

Spritzig inszeniert, mit frechen Dialogen gespickt und exquisit bebildert, erzählt "Männerpension" von Detlev Buck ("Karniggels") zwei herrlich unkonventionelle Liebesgeschichten. Garant für den phänomenalen Erfolg an der Kinokasse (über 3,2 Mio. Besucher!) waren vor allem das Knacki-Duo Detlev Buck und Til Schweiger sowie Viva-Girl Heike Makatsch und Newcomerin Marie Bäumer. Eine köstliche Knast-Komödie.

Männerpension

Produzent Claus Boje und Regisseur Detlev Buck legen nach ihren künstlerisch ambitionierten Kinokomödien "Karniggels" und "Wir können auch anders" ihren dritten Streich vor. "Männerpension", eine mit dem typisch staubtrockenen Buck-Humor versetzte Mischung aus frecher Knastkomödie und verträumtem Liebesmelodram, hat denn auch beste Aussichten, an der Kinokasse in ähnliche Dimensionen vorzustoßen wie dies 1993 "Wir können auch anders" (beachtliche 620.000 Besucher) gelang. Das liegt in diesem Fall nicht nur an der immer größer werdenden Buck-Fangemeinde, sondern auch an der breitenwirksam angelegten Story, die das bis dato bei den Zuschauern vorhandene Nord-Süd-Gefälle abschwächen könnte. Die große Popularität des "bewegten Mannes" Til Schweiger und der Viva-Moderatorin Heike Makatsch, die neben Detlev Buck und Newcomerin Marie Bäumer die Hauptrollen spielen, sollte sich am nationalen Boxoffice ebenfalls positiv bemerkbar machen. In "Männerpension" spielt Regisseur Buck, der gemeinsam mit dem knasterfahrenen Autor Eckhard Theophil auch das Drehbuch geschrieben hat, den Kleinganoven Hammer-Gerd, der sich mit seinem Kumpel Steinbock (Til Schweiger) eine Zelle teilt. Dank Dr. Fazetti (Leander Haußmann), dem für seine revolutionären Resozialisierungsprogramme bekannten, jüngsten Gefängnisdirektor Deutschlands, kommen die beiden schon unerwartet früh in den Genuß der Freiheit. Während der einfach gestrickte Steinbock, der kaum lesen und noch weniger schreiben kann, die Chance erhält, bei der attraktiven Altenpflegerin Emilia (Marie Bäumer) Manieren zu lernen, trifft Hammer-Gerd, der immerhin einen Hauptschulabschluß vorweisen kann, per Zufall auf die lispelnde Blondine Maren (Heike Makatsch) und verliebt sich Hals über Kopf in die verkannte Sangeskünstlerin. Steinbock dagegen hat zunächst große Mühe, mit seiner primitiven Anmache bei Emilia zu landen. Doch schließlich werden sogar diese beiden - oberflächlich so grundverschiedenen - Charaktere miteinander warm und später im Hühnerstall von ihren Gefühlen regelrecht übermannt. Obwohl Buck die Geschichte seiner "Männerpension" nicht immer im Griff hat, ab und an den roten Faden zu verlieren scheint und einige Nebenhandlungen nur angedeutet, aber nicht weitergeführt werden, erweist sich das norddeutsche Regie-Unikum einmal mehr als technisch beschlagener Handwerker, der es versteht, Szenen aufzubauen und gekonnt wieder aufzulösen. Obwohl "Männerpension" inhaltlich ganz andere Wege geht, ist der typische Buck-Stil immer wieder deutlich erkennbar - der spröde Humor, der mit dem Tempo einer Weinbergschnecke daherkommt, die banalen Widrigkeiten des Alltags sowie die Sehnsucht des Individuums nach Zärtlichkeit und Geborgenheit. Unter den bis in die Nebenrollen hinein adäquat besetzten Darstellern ragen insbesondere Bühnenschauspieler Ignaz Kirchner als bärbeißiger Schließer Mohrmann und die talentierte Kinodebütantin Marie Bäumer heraus, die den undankbaren und somit schwierigen Part der Emilia bestens zu meistern versteht. lasso.

Männerpension

Der Gefängnisdirektor Dr. Fazetti (Leander Haußmann) testet in seiner Haftanstalt ein neues Resozialisierungsprojekt. Unter weiblicher Aufsicht dürfen zwei Häftlinge, Hammer-Gerd (Detlev Buck) und Steinbock (Til Schweiger), für eine Woche dem Gefängnis den Rücken kehren. Während Steinbock versucht bei der süßen Krankenpflegerin Emilia (Marie Bäumer) Manieren zu lernen, gabelt Hammer-Gerd die lispelnde Maren (Heike Makatsch) auf und verliebt sich Hals über Kopf in sie.

Quelle: EuroVideo

Audiokommentar von Detlev Buck (Regie)
Am Set
Musikclip "Stand by your Man"
Interviews

Quelle: EuroVideo

Darsteller:  Til Schweiger  
  Detlev Buck  
  Marie Bäumer  
  Heike Makatsch  
  Gideon Singer  
  Leander Haußmann  
  Ignaz Kirchner  
  Steffen Schult  
  Christof Wackernagel  
 
Regie:  Detlev Buck  
Buch:  Eckhard Theophil  
  Detlev Buck  
Musik:  Detlef Petersen  
Kamera:  Slawomir Idziak  
Produzent:  Claus Boje  
 

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Features

 

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