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Märzmelodie

Melodische Liebeskomödie, in der die Protagonisten dreier Paarbeziehungen ihre Gefühle mit Gesang ausdrücken.


Märzmelodie

Leihvideo

Erhältlich seit:
05.09.2008

Komödie/ Musikfilm

Deutschland 2007
Laufzeit: 92 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Jan Henrik Stahlberg
Alexandra Neldel
Gode Benedix

Regie: Martin Walz
Warner Home Video Germany

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Romantische Liebeskomödie, in der die Protagonisten dreier Paarbeziehungen ihre Gefühle mit Gesang ausdrücken.

Thilo und Anna sind verliebt (Foto: X Verleih (Warner)) Großansicht

Thilo und Anna sind verliebt (Foto: X Verleih (Warner))

Thilo (Jan Henrik Stahlberg), ein erfolgloser Schauspieler, der noch erfolgloser im Callcenter arbeitet, und die von ihren Schülern gemobbte Grundschullehrerin Anna (Alexandra Neldel) verlieben sich, aber erst über Umwege. Das Ehepaar Valerie (Inga Busch) und Moritz (Gode Benedix) entfremdet sich im Zuge des Organisationsstresses mit Arbeit, Alltag und Kind.

Die Beziehung von Katja (Jana Pallaske) und Florian (Gedeon Burkhard) steht auf der Kippe, weil er eine zu enge Bindung eigentlich ablehnt und sich fast zu spät doch noch für die Liebe entscheidet.

Katja will in der Beziehung mehr als Florian (Foto: X Verleih (Warner)) Großansicht

Katja will in der Beziehung mehr als Florian (Foto: X Verleih (Warner))

Gesungene Emotionen

Regisseur Martin Walz lässt die Protagonisten seiner Liebeskomödie Schlager im weitesten Sinne - wie "Halt Dich an Deiner Liebe fest" von Ton Steine Scherben bis "Todmüde" von Nena - singen, wenn es um ihre Gefühle geht. Bei den drei in die "Märzmelodie" einstimmenden Pärchen überzeugen vor allem Jan Henrik Stahlberg und Alexandra Neldel.

Märzmelodie

Eine "melodische Liebeskomödie", in der die Protagonisten dreier Paarbeziehungen ihre Gefühle mit Gesang ausdrücken.

Dass im französischen Film die Akteure plötzlich Chansons schmettern, daran haben wir uns langsam gewöhnt. Dass Martin Walz gallische Sitten auf teutonischen Film überträgt, ist noch gewöhnungsbedürftig. Am Anfang irritiert es, wenn Thilo, Schauspieler ohne Fortune und Weinverkäufer im Callcenter ohne Erfolg, seinen Frust mit melodischen Textzeilen kund tut und aus der Kehle der von ihren Schülern gemobbten Grundschullehrerin Anna traurige Lieder klingen. Aber nach einer Weile wirkt das witzig, wenn auch nicht immer. Im weitesten Sinne deutsche Schlager wie "Halt Dich an Deiner Liebe fest" von Ton Steine Scherben, Marius M. Westernhagens "Lieben werd ich dich nie" oder Nenas "Todmüde" sind Ohrwürmer, die man einfach gerne hört und deshalb Udo Lindenberg auch "Bis ans Ende der Welt" folgt. Manchmal halten die musikalischen Ergüsse im Playback, zu denen die Schauspieler gekonnt ihre Lippen bewegen, die Geschichte auch nur auf und lassen es holpern. Liedzeilen als Lückenfüller, Siege, Krisen, Niederlagen mit passender musikalischer Begleitung.

Es sind eigentlich drei Geschichten, die erzählt werden: Die von Thilo und Anna (zum Verlieben Jan Henrik Stahlberg und Shooting-Star Alexandra Neldel aus der TV-Serie "Verliebt in Berlin"), die mehrere Anläufe brauchen, um sich ihre Emotionen zu gestehen und außerdem noch unter Blackouts leiden, immer das Falsche sagen, statt das Richtige zu tun. Die von Valerie und Moritz, einem Ehepaar, das vor der Frage steht, wohin mit dem Kind, wenn beide arbeiten wollen und sich vor lauter Alltags-Organisation kaum noch sehen und immer mehr entfremden. Die von Katja und Florian, in der letzterer eine zu enge Bindung ablehnt und sich fast zu spät für die Liebe entscheidet.

Trotz aller Wirrungen und Irrungen kommt es in den lauen Frühlingstagen zwischen Mann und Frau zu Happy Endings, finden sich die Herzen, auch wenn da der Zufall manchmal nachhelfen muss. Wer für Romantik bereit ist, sollte an den Entwürfen von Liebes- und Paarsituationen trotz Singsang oder gerade deswegen Spaß haben. Es gehört aber auch die Bereitschaft dazu, sich auf eine etwas ungewohnte narrative Struktur in dieser deutschen Komödie einzulassen. Warum nicht? mk.

Märzmelodie

Die Sprache der Gefühle ist das Singen von Liedern.

Anna (Alexandra Neldel) ist Grundschullehrerin und ein nervliches Wrack. Die Schüler machen mit ihr, was sie wollen. Thilo (Jan Henrik Stahlberg) ist Schauspieler - hauptsächlich allerdings auf seiner Visitenkarte. Um Geld zu verdienen, verkauft er in einem Callcenter Wein, oder besser: er versucht es. Eines Tages spielen die gemeinsamen Freunde Valerie (Inga Busch) und Moritz (Gode Benedix) Schicksal und bringen die beiden zusammen. Doch auch das läuft schief: Anna bekommt einen kleinen Nervenzu-sammenbruch und Thilo - verliebt sich! Hals über Kopf! Sie müssen jedoch erst ihre eigenen Probleme lösen, ihrer Wirklichkeit ins Auge sehen, sich eingestehen, dass sie etwas in ihrem Leben verändern müssen. Und so ganz allmählich machen sich Anna und Thilo auf den Weg zu sich selbst und zueinander, denn mit Liebe und Musik schreibt das Leben die schönsten Geschichten...

Jeder hat sie, die Szenen und Situationen seines Lebens, die er mit einer besonderen Musik, einer Melodie verbindet. Die erste Liebe, die Trennung, Siege, Krisen und Niederlagen und die Songs dazu. Regisseur Martin Walz hat die Lieder in Gedanken konsequent weitergeführt und lässt seine Figuren im Film nun nicht nur reden, sondern auch singen.

Er hat mit MÄRZMELODIE ein völlig neues Filmgenre kreiert: kein klassisches Musical mehr, sondern eine "Melodische Liebeskomödie". Die Protagonisten interpretieren in jeder Situation die passenden Lieder. Das Besondere daran: Sie singen nicht selbst, sondern die Originalsongs von deutschen Rockgrößen wie Udo Lindenberg, Rio Reiser oder Element of Crime werden den Darstellern in den Mund gelegt. Die Liedtexte passen, als wären sie Teil des ganz normalen Dialogs. Sie fügen sich nahtlos in das Gespräch, als würden sie gerade hier entstehen oder seien nur für diesen einen Moment gemacht.

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Jan Henrik Stahlberg   als Thilo
  Alexandra Neldel   als Anna
  Gode Benedix   als Moritz
  Gedeon Burkhard   als Florian
  Jana Pallaske   als Katja
  Günther Maria Halmer   als Annas Vater
  Veronika Nowag-Jones   als Annas Mutter
  RP Kahl   als Callcenter-Chef
  Ralph Herforth   als Chef Werbeagentur
  Andreja Schneider   als Lehrerin Schneider
  Lina Hannah Bierhoff   als Emily
  Adriana Altaras   als Psychaterin
 
Regie:  Martin Walz  
Buch:  Martin Walz  
  Lars Hoeppner  
Musik:  Emil Viklicky  
Kamera:  Matthias Fleischer  
Produzent:  Manuela Stehr  
 

Märzmelodie in der Fotoshow

 

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Features

 

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