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Leihvideo
Erhältlich seit:
05.09.2008
Deutschland 2007
Laufzeit: 92 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Jan Henrik Stahlberg
Alexandra Neldel
Gode Benedix
Regie: Martin Walz
Warner Home Video Germany

Eine "melodische Liebeskomödie", in der die Protagonisten dreier Paarbeziehungen ihre Gefühle mit Gesang ausdrücken.
Dass im französischen Film die Akteure plötzlich Chansons schmettern, daran haben wir uns langsam gewöhnt. Dass Martin Walz gallische Sitten auf teutonischen Film überträgt, ist noch gewöhnungsbedürftig. Am Anfang irritiert es, wenn Thilo, Schauspieler ohne Fortune und Weinverkäufer im Callcenter ohne Erfolg, seinen Frust mit melodischen Textzeilen kund tut und aus der Kehle der von ihren Schülern gemobbten Grundschullehrerin Anna traurige Lieder klingen. Aber nach einer Weile wirkt das witzig, wenn auch nicht immer. Im weitesten Sinne deutsche Schlager wie "Halt Dich an Deiner Liebe fest" von Ton Steine Scherben, Marius M. Westernhagens "Lieben werd ich dich nie" oder Nenas "Todmüde" sind Ohrwürmer, die man einfach gerne hört und deshalb Udo Lindenberg auch "Bis ans Ende der Welt" folgt. Manchmal halten die musikalischen Ergüsse im Playback, zu denen die Schauspieler gekonnt ihre Lippen bewegen, die Geschichte auch nur auf und lassen es holpern. Liedzeilen als Lückenfüller, Siege, Krisen, Niederlagen mit passender musikalischer Begleitung.
Es sind eigentlich drei Geschichten, die erzählt werden: Die von Thilo und Anna (zum Verlieben Jan Henrik Stahlberg und Shooting-Star Alexandra Neldel aus der TV-Serie "Verliebt in Berlin"), die mehrere Anläufe brauchen, um sich ihre Emotionen zu gestehen und außerdem noch unter Blackouts leiden, immer das Falsche sagen, statt das Richtige zu tun. Die von Valerie und Moritz, einem Ehepaar, das vor der Frage steht, wohin mit dem Kind, wenn beide arbeiten wollen und sich vor lauter Alltags-Organisation kaum noch sehen und immer mehr entfremden. Die von Katja und Florian, in der letzterer eine zu enge Bindung ablehnt und sich fast zu spät für die Liebe entscheidet.
Trotz aller Wirrungen und Irrungen kommt es in den lauen Frühlingstagen zwischen Mann und Frau zu Happy Endings, finden sich die Herzen, auch wenn da der Zufall manchmal nachhelfen muss. Wer für Romantik bereit ist, sollte an den Entwürfen von Liebes- und Paarsituationen trotz Singsang oder gerade deswegen Spaß haben. Es gehört aber auch die Bereitschaft dazu, sich auf eine etwas ungewohnte narrative Struktur in dieser deutschen Komödie einzulassen. Warum nicht? mk.
Die Sprache der Gefühle ist das Singen von Liedern.
Anna (Alexandra Neldel) ist Grundschullehrerin und ein nervliches Wrack. Die Schüler machen mit ihr, was sie wollen. Thilo (Jan Henrik Stahlberg) ist Schauspieler - hauptsächlich allerdings auf seiner Visitenkarte. Um Geld zu verdienen, verkauft er in einem Callcenter Wein, oder besser: er versucht es. Eines Tages spielen die gemeinsamen Freunde Valerie (Inga Busch) und Moritz (Gode Benedix) Schicksal und bringen die beiden zusammen. Doch auch das läuft schief: Anna bekommt einen kleinen Nervenzu-sammenbruch und Thilo - verliebt sich! Hals über Kopf! Sie müssen jedoch erst ihre eigenen Probleme lösen, ihrer Wirklichkeit ins Auge sehen, sich eingestehen, dass sie etwas in ihrem Leben verändern müssen. Und so ganz allmählich machen sich Anna und Thilo auf den Weg zu sich selbst und zueinander, denn mit Liebe und Musik schreibt das Leben die schönsten Geschichten...
Jeder hat sie, die Szenen und Situationen seines Lebens, die er mit einer besonderen Musik, einer Melodie verbindet. Die erste Liebe, die Trennung, Siege, Krisen und Niederlagen und die Songs dazu. Regisseur Martin Walz hat die Lieder in Gedanken konsequent weitergeführt und lässt seine Figuren im Film nun nicht nur reden, sondern auch singen.
Er hat mit MÄRZMELODIE ein völlig neues Filmgenre kreiert: kein klassisches Musical mehr, sondern eine "Melodische Liebeskomödie". Die Protagonisten interpretieren in jeder Situation die passenden Lieder. Das Besondere daran: Sie singen nicht selbst, sondern die Originalsongs von deutschen Rockgrößen wie Udo Lindenberg, Rio Reiser oder Element of Crime werden den Darstellern in den Mund gelegt. Die Liedtexte passen, als wären sie Teil des ganz normalen Dialogs. Sie fügen sich nahtlos in das Gespräch, als würden sie gerade hier entstehen oder seien nur für diesen einen Moment gemacht.
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | Jan Henrik Stahlberg | als Thilo | |
|---|---|---|---|
| Alexandra Neldel | als Anna | ||
| Gode Benedix | als Moritz | ||
| Gedeon Burkhard | als Florian | ||
| Jana Pallaske | als Katja | ||
| Günther Maria Halmer | als Annas Vater | ||
| Veronika Nowag-Jones | als Annas Mutter | ||
| RP Kahl | als Callcenter-Chef | ||
| Ralph Herforth | als Chef Werbeagentur | ||
| Andreja Schneider | als Lehrerin Schneider | ||
| Lina Hannah Bierhoff | als Emily | ||
| Adriana Altaras | als Psychaterin | ||
| Regie: | Martin Walz | ||
| Buch: | Martin Walz | ||
| Lars Hoeppner | |||
| Musik: | Emil Viklicky | ||
| Kamera: | Matthias Fleischer | ||
| Produzent: | Manuela Stehr | ||
Märzmelodie in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Audiokommentar, Making of, Kurzfilm "Die Spielerfrauen", Entfallene Szenen, Outtakes, Bildergalerie
Star
Jan Henrik Stahlberg
Jan Henrik Stahlberg durchlief eine Schauspielausbildung bei Ruth von Zerboni in München und am Institut des Arts de Diffusion...
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Alexandra Neldel
Vom Seriensternchen über das Bunny und die Kinobraut zur Serienheldin machte Alexandra Neldel eine Karriere, die fast deckungsgleich...
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