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Kaufvideo
Erhältlich seit:
03.07.2006
Originaltitel: Mouse Hunt
USA 1997
Laufzeit: 93 Min.
FSK: ab 6
Nathan Lane
Lee Evans
Vicki Lewis
Regie: Gore Verbinski
Paramount Home Entertainment

Nach dem Actionthriller "The Peacemaker" und dem historischen Sklavereidrama "Amistad" ist die dritte Veröffentlichung aus dem Hause Dreamworks ein vergnüglicher Familienspaß mit dem bizarren Charme einer Tim-Burton-Produktion. Die beiden Topkomiker Nathan Lane ("The Birdcage") und Lee Evans ("Funny Bones") liefern sich als von Laurel und Hardy inspiriertes Bruderteam eine "Allein zu Haus"- Slapstickschlacht mit einer zum Äußersten bereiten Maus und balancieren ausgesprochen gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen dem Liebreiz einer Kinderkomödie und der Schrulligkeit eines Coen-Brüder-Spaßes.
Hier wird keineswegs platter Slapstick-Sadismus der Marke John Hughes geboten, sondern eher deutlich auf klassische Zeichentrick- und Komikerteam-Vorbilder zurückgegriffen. Das einfallsreiche Drehbuch von Adam Rifkin nimmt sich einige Zeit, die Opponenten - die Brüder Ernie (Lane) und Lars (Evans) Smuntz und einen extrem gewieften Nager - aufeinandertreffen zu lassen. Ernie und Lars haben von ihrem verstorbenen Vater (William Hickey in seiner letzten Rolle - seinem Andenken ist der Film gewidmet) eine Schnurfabrik (vielsagendes Motto: "Eine Welt ohne Zwirn ist Chaos") geerbt, die aussieht wie die Arbeitergaleere im Prolog von Monty Python's "Der Sinn des Lebens". Die Zeit scheint dort um die Jahrhundertwende stehen geblieben zu sein, doch ein Verkauf kommt zunächst nicht in Frage, denn am Sterbebett mußten Lars und Ernie ihrem Vater versprechen, sein Vermächtnis in Ehren zu halten. Die entfremdeten Brüder geraten durch widrige Umstände schließlich in eine Villa ihres Vaters, die sich mit dem gotischen Ambiente der "Addams Family"-Bleibe messen kann und als extrem wertvoll entpuppt. Aber sie haben nicht mit einer Maus gerechnet, die alles daran setzt, ihre Bleibe zu verteidigen und die Eindringlinge zu verjagen.
Die possierlich anzusehende Maus - der wahre Star des Films! - wird in erster Linie von mehreren echten Tierchen gespielt, nur für einige hervorragende Trickeffekte wurden die Tüftler von "Ein Schweinchen namens Babe" verpflichtet. Die animatronischen Kreaturen, der Nager und eine furchteinflößende Killerkatze, die "Re-Animator" entsprungen sein könnte, wurden von Stan Winston ("Jurassic Park") kreiert. Unter den menschlichen Figuren hat Christopher Walken als obsessiver Ex-Terminator, der sich in die Psychologie seines vierbeinigen Opfers hineinversetzt und dennoch den Kürzeren zieht, eindeutig den schrägsten Auftritt. In Szene gesetzt wurde der extrem stilisierte Spaß vom Newcomer Gore Verbinski, der sich bisher einen Namen mit seinen innovativen Werbespots (beispielsweise die Budweiser-Frösche) gemacht hat. Humor für alle Altersklassen - die quietschvergnügte Persönlichkeit der Maus und ihre akrobatischen Turnereien über Regale, Stromleitungen und durch Schächte wird Kindern umgehend ans Herz wachsen und einige Anzüglichkeiten und clevere Insiderwitze (der einstige "König der Löwen"-Sprecher Lane begrüßt Gäste einer Soirée mit "Hakuna Matata") für Erwachsene - garantiert ein solides Vergnügen mit individueller Note, das an der Kinokasse ebensowenig totzukriegen sein dürfte wie sein findiger Titelheld. ara.
Die vom Pech verfolgten Brüder Lars und Ernie Smuntz (Nathan Lane und Lee Evans) halten nicht viel von der bröckelnden alten Villa, die sie erben... bis die beiden herausfinden, daß ihr baufälliges Anwesen tatsächlich Millionen wert ist. Doch bevor sie so richtig abkassieren können, müssen sie das Haus von seinem einzigen, störrischen Bewohner befreien: einer winzigen und hartnäckigen Maus. Was wie ein Kinderspiel erscheint, entwickelt sich zu einer gewaltigen Schlacht von wahnsinnig komischen Ausmaßen!
Quelle: Paramount
| Darsteller: | Nathan Lane | als Ernie Smuntz | |
|---|---|---|---|
| Lee Evans | als Lars Smuntz | ||
| Vicki Lewis | als April Smuntz | ||
| Maury Chaykin | als Alexander Falko | ||
| Eric Christmas | als Anwalt | ||
| Michael Jeter | als Quincy Thorpe | ||
| Debra Christofferson | als Ingrid | ||
| Camilla Soeberg | als Hilde | ||
| Ian Abercrombie | als Auktionär | ||
| Annabelle Gurwitch | als Roxanne Atkins | ||
| Eric Poppick | als Bankier | ||
| Ernie Sabella | als Maury | ||
| William Hickey | als Rudolph Smuntz | ||
| Christopher Walken | als Caesar | ||
| Cliff Emmich | als Bürgermeister McKrinkle | ||
| Leslie Upson | als Leslie Reinhart | ||
| Regie: | Gore Verbinski | ||
| Buch: | Adam Rifkin | ||
| Musik: | Alan Silvestri | ||
| Kamera: | Phedon Papamichael | ||
| Produzent: | Alan Riche | ||
| Tony Ludwig | |||
| Bruce Cohen | |||
Mäusejagd in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Niederländisch DD 2.0, Norwegisch DD 2.0, Schwedisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Dänisch, Engl. f. Hörg., Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch
Bildformat: 1:1,78/16:9
Extras: Outtakes, Trailer
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