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Mamma Mia! - Der Film

Schwungvolle Verfilmung des erfolgreichen ABBA- Musicals, in der alle Darsteller, darunter Meryl Streep und Pierce Brosnan, selbst singen.


Mamma Mia! - Der Film

Leihvideo

Erhältlich seit:
27.11.2008

Originaltitel: Mamma Mia!

Musical/ Komödie

USA/Großbritannien 2008
Laufzeit: 105 Min.
FSK: ab 6

Meryl Streep
Pierce Brosnan
Colin Firth

Regie: Phyllida Lloyd
Universal Pictures Germany

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Starbesetzte Verfilmung des Erfolgs-Musicals: Anhand der größten Hits von Abba wird von einer Mutter und ihrer Tochter erzählt, die ihren Vater nie kennengelernt hat.

Donna trifft die Freundinnen der Vergangenheit wieder (Foto: Universal) Großansicht

Donna trifft die Freundinnen der Vergangenheit wieder (Foto: Universal)

Donna (Meryl Streep) betreibt ein kleines Hotel auf einer griechischen Insel und hat auch als alleinerziehende Mutter einer 20-jährigen Tochter alle Hände voll zu tun. Nun hat Sophie (Amanda Seyfried), die ihren Vater nie kennengelernt hat, den Mann ihres Lebens gefunden und trifft Vorbereitungen für ihre Hochzeit.

Aus diesem Anlass hat Donna ihre zwei ältesten Freundinnen eingeladen, die mit ihr einst in ihrer Band Donna and the Dynamos gespielt haben. Aber auch Sophie war nicht untätig: Heimlich hat sie drei Männer aus der Vergangenheit benachrichtigt - weil sie ihren Vater finden will, der sie zum Altar führen soll.

Sophie sucht ihren Vater (Foto: Universal) Großansicht

Sophie sucht ihren Vater (Foto: Universal)

Gute Laune

Phyllida Lloyd breitet mit der Verfilmung des weltberühmten Musicals eine gut gelaunte, Generationen übergreifende Geschichte aus. Die musiklische Suche nach wahrer Liebe und Familie wird von Meryl Streep und Pierce Brosnan angeführt.

Mamma Mia! - Der Film

Blubbernde Lebensfreude, türkisblaue griechische Inselidylle, Romantik für Youngster wie auch Frühsenioren sowie 19 Hits von ABBA bietet diese Musicalverfilmung mit Meryl Streep und Mitsing-Garantie.

Neun Jahre nach der Premiere des Hit-Musicals (über zwei Milliarden Dollar Umsatz) erfüllt die Verfilmung mit Enthusiasmus ihr heimliches Motto "Lay Down Your Love on Me". Menschen aller Generationen haben die Sonne im Herzen und ein Lächeln ins Gesicht geschrieben, wenn die junge Sophie (Amanda Seyfried, Poolgirl aus "Alpha Dog") ein Tag vor der Hochzeit nach ihrem bisher nicht identifizierten Vater sucht. Im Tagebuch ihrer Mutter Donna (Meryl Streep), die es wild trieb in frühen Jahren, jetzt aber ein kleines Hotel auf einer fiktiven griechischen Insel führt, macht Sophie drei mögliche Väter aus, die sie heimlich zur Hochzeit einlädt. Ganz offiziell legen ihre zwei besten Freundinnen und die gereiften Varianten aus Moms Hippietagen an, womit die erste halbe Stunde zum Ankunftsrausch mit sporadisch hysterischen Spitzen gerät. Irgendwann ist dann jeder am Platz und der Restplot kann sich in Boulevardmanier entfalten. Donna lässt mit ihren Damen die Vergangenheit aufleben, die sie über melancholische Täler hinwegtrösten. Jeder der Männer erkennt für sich Indizien für die Vaterschaft, während sich die potenzielle Tochter kleine Verstimmungen mit dem Verlobten gönnt. In guter Musicaltradition ist die Handlung, die sich an Texten und Stimmungen der unwiderstehlichen ABBA-Songs orientiert, den Harmonien des musikalischen Materials unterstellt. Alle Darsteller singen selbst, ob allein, im Duo oder in der Gruppe. Äußerlich könnte man sich Streep als Verwandte des blonden ABBA-Engels Agnetha vorstellen, und auch in der Stimmlage gibt es Parallelen. Streep, die in "Grüße aus Hollywood" erstmals und zuletzt in "Robert Altman's Last Radio Show" vokale Qualitäten unter Beweis stellte, hat mit "The Winner Takes It All" ein starkes Solo - und beim Parallelspurt hinauf zu einer Bergkapelle auch den größten Atem. Pierce Brosnan schlägt sich als Nummer eins ihrer Ex-Lover tapfer. Die größten Überraschungen liefern aber Seyfried, die beim Casting eine Profistimme wie Emmy Rossum schlug, sowie Julie Walters und Christine Baranski, die mit "Chiquitita" das perfekt abgestimmteste Duett des Films vorlegen. Beide eröffnen auch "Dancing Queen", dessen euphorischer Sog sogar alte Bäuerinnen erfasst. Von gelegentlichen Dialogpassagen unterbrochen, reiht sich Song an Song, dominiert Baranski die Situationskomik und das Alter die Jugend. Wenn der auf zwei Trauminseln und dem griechischen Festland gedrehte Film schließlich am kitschigen Nachthimmel zur Ruhe kommt, hat mancher Zuschauer vielleicht einen emotionalen Sonnenstich und Sehnsucht nach den Sex Pistols, aber garantiert gute Laune. Zumal nach dem Ende noch eine witzige Zugabe im geschmacksentgleisten Discolook der Siebzigerjahre wartet. kob.

Darsteller:  Meryl Streep   als Donna
  Pierce Brosnan   als Sam Carmichael
  Colin Firth   als Harry Bright
  Stellan Skarsgård   als Bill
  Dominic Cooper   als Sky
  Julie Walters   als Rosie
  Christine Baranski   als Tanya
  Amanda Seyfried   als Sophie
 
Regie:  Phyllida Lloyd  
Buch:  Catherine Johnson  
Musik:  Benny Andersson  
  Björn Ulvaeus  
Kamera:  Haris Zambarloukos  
Produzent:  Gary Goetzman  
  Judy Craymer  

Amanda Seyfried völlig nackt im Porno-Drama "Lovelace"

Amanda Mia!

Zeigt in "Lovelace" alles: Amanda Seyfried (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Zeigt in "Lovelace" alles: Amanda Seyfried (Foto: Kurt Krieger)

Mit dem familienfreundlichen Musical-Film "Mamma Mia!" wurde Amanda Seyfried zum Star. Doch ihr neues Projekt ist alles andere als jugendfrei: In "Lovelace", dem Film über das Leben der einstigen Porno-Legende Linda Lovelace, die mit dem Oralsex-Skandalfilm "Deep Throat" weltberühmt wurde, tritt Seyfried völlig nackt vor die Kamera - in Frontalperspektive, bei der nichts verborgen bleibt.

Doch die deftigen Sex-Szenen werden keine lüsterne Fleischbeschau, sondern dienen einer wichtigen Botschaft, wie Produzent Patrick Muldoon beteuert: "Thema des Films ist, wie Linda Lovelace von der Porno-Industrie missbraucht wurde. Ja, der Film ist daher natürlich sehr explizit und es gibt jede Menge Nacktheit zu sehen. Aber der Film hat dabei ein klares Anliegen: den Respekt vor Frauen!"

Genau dieser Ansatz soll auch der Grund sein, warum Amanda Seyfried überhaupt zugesagt hat. Schließlich war Lovelace, die eigentlich Linda Susan Boreman hieß, nach dem Ende ihrer "Karriere" eine lautstarke Streiterin gegen die ausbeuterischen Machenschaften im Schmuddelfilmgeschäft.

Ashtons Kutchers Ex wird zur Kampf-Feministin

Entsprechend geht es im Biopic über die 2002 verstorbene Lovelace auch weniger um körperliche Vorzüge als um die überzeugende Darstellung einer engagierten, vielschichtigen Persönlichkeit. Und das gelingt Amanda Seyfried offenbar bestens:

"Wir drehen seit zwei Wochen und ich kann jetzt schon sagen, dass der Film unglaublich gut werden wird", verspricht Patrick Muldoon. Klar, er ist der Produzent, was soll er auch anderes sagen. Aber Muldoon nennt auch einen Grund für seine Prognose: "Gerade Amanda leistet Erstaunliches. Schließlich ist ein derartiger Film komplettes Neuland für sie."

Zudem hat "Lovelace" aktuell auch noch einen prominenten Neuzugang zu vermelden, der ebenfalls für Qualität spricht: Demi Moore hat für die Rolle der Feministin Gloria Steinem zugesagt.

Ein deutscher Kinostart für "Lovelace" steht derzeit zwar noch nicht fest, doch sobald sich das ändert, erfahren Sie es hier.

 

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