Die DVD erzählt die Geschichte, wie Leslie Mandoki mit einigen prominenten Kollegen ein Projekt aus der Taufe hob, bei dem es nur um Musik gehen sollte.
Als der 1953 in Budapest geborene Schlagzeuger Leslie Mandoki 1975 von Budapest in den Westen flüchtete, um dort seine musikalischen Visionen zu realisieren, die hauptsächlich vom Jazz geprägt waren, ahnte er noch nicht, dass das Schicksal zunächst anderes mit ihm vorhatte. Denn Ralph Siegel machte ihm ein Angebot, als Sänger bei dem Grand-Prix-Projekt Dschinghis Khan einzusteigen - was Mandoki annahm. So erfolgreich Dschinghis Khan auch waren, Mandokis damalige Mitgliedschaft schien für eine Weile alles zu überlagern, was er als eigenständiger Künstler plante. Erst mit dem Projekt Soulmates, also den Seelengefährten, gelang es ihm, sich völlig freizuschwimmen. In den Jahren nach seiner Zeit mit Siegel hatte sich Mandoki als Produzent auch international einen Namen gemacht. Deswegen kamen sie alle, als er rief: Rocklegenden wie Jack Bruce, Ian Andferson, Bobby Kimball, Steve Lukather, aber auch Jazz-Größen wie Mike Stern, Randy Brecker oder Bill Evans und Kollegen wie Peter Maffay. Seit 1997 treffen sie sich immer wieder in Mandokis eigenem Studio in Tutzing, um dort fernab von kommerziellen Zwängen Musik der Musik wegen zu machen. Aus diesen Sessions entstand das im Jahr 2002 veröffentlichte Album "Soulmates", das mit seiner überbordenden Musikalität und einem schier überwältigenden Klangerlebnis ein künstlerischer wie kommerzieller Erfolg wurde. Die DVD mit einer Gesamtlänge von rund 150 Minuten zeigt nun Ausschnitte aus insgesamt vier Konzerten, bei denen die Soulmates ihr Publikum mit der reinen Kraft der Musik gleichsam verzauberten. Zudem verdeutlicht eine zweiteilige Dokumentation, dass hier echte Soulmates zusammengekommen sind - geeint im Geiste und in der Musik.
Quelle: musikwoche.de