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Man of the Year

Mischung aus Politsatire, Thriller und Liebesgeschichte um einen TV-Show-Moderator, der als US-Präsident kandidiert.


Man of the Year

Leihvideo

Erhältlich seit:
14.06.2007

Satire/ Drama

USA 2006
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 6

Robin Williams
Christopher Walken
Laura Linney

Regie: Barry Levinson
Universal Pictures Germany

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Man of the Year

In Amerika laufen die Präsidentschaftswahlen an, doch wesentlich populärer als Amtsinhaber Kellogg oder Herausforderer Mills ist Tom Dobbs, der scharfzüngige Moderator einer beliebten Politcomedy-Show. Als Fans sich fragen, warum Dobbs denn nicht einfach selbst kandidiert, lösen sie eine wachsende Bewegung aus, der auch Dobbs sich schließlich nicht zu entziehen vermag. Schon bald eilt der Außenseiter von Umfragesieg zu Unfragesieg, doch dann wirft eine Affäre ihre Schatten über die Kampagne.

Regieveteran Barry Levinson ("Rain Man") sinniert über den Zustand des politischen Diskurses in Amerika und gibt Starkomiker Robin Williams Gelegenheit, einmal mehr seine Qualitäten als lustige Quasselbacke nach Vorbild populärer Polit-Comediens wie Jon Stewart ("The Daily Show") auszuspielen. Die Geschichte vom Fernsehkasper auf politischem Parkett entbehrt nicht der satirischen Tiefe und wartet mit hoher Besetzung auf, gerät jedoch etwas zu bieder und nicht allzu komisch. Gleichwohl ein Stück hochkarätiges Hollywoodkino.

Man of the Year

Regisseur Barry Levinson und Komiker Robin Williams bilden nach "Good Morning, Vietnam" (1987) erstmals wieder ein Team für diese Mischung aus Politsatire, Thriller und Liebesgeschichte.

Levinson, der zuletzt mit der schwarzen Komödie "Neid" daneben gegriffen hatte, besinnt sich auf seinen letzten Erfolg mit der Politsatire "Wag The Dog". Auch diesmal spielt der Einfluss der Medien auf die Politik eine entscheidende Rolle. Als zeitgemäßes Sprungbrett der Story dient der Umstand, dass eine wachsende Anzahl von Amerikanern für ihre Nachrichteninformationen, statt traditioneller Sendungen, Comedyshows wie "The Daily Show" mit Jon Stewart bevorzugen. Vorrangig nach Stewarts Vorbild ist Williams Figur Tom Dobbs angelegt, der allabendlich die miserable Situation des Landes und die Inkompetenz und Gleichgültigkeit der Politiker sarkastisch ins Visier nimmt. Die Spontanidee eines Fans der TV-Star solle für die US-Präsidentschaft kandidieren wird schnell zur Tat umgesetzt, und unterstützt von seinem kettenrauchenden Manager (Christopher Walken) und skeptischen Showautoren (Lewis Black) befindet sich Dobbs ruckzuck auf Wahlkampftour quer durch Amerika. Bei der Debatte mit seinen beiden Rivalen läuft er zu Höchstform auf und prangert alles an, was es am aktuellen System zu bemängeln gibt, seien dies Bildung, Renten- und Krankenversicherung, Umweltverschmutzung, korrupte Politiker, die von den Lobbyisten der Großkonzerne gelenkt werden, etc.

A la "Bulworth" trifft der Underdog mit seiner ungeschminkten Kritik beim Volk einen Nerv und am Wahltag geht er als Sieger hervor. Daraufhin schaltet Levinson, der zudem das Drehbuch verfasste, auf lauwarmen Politthriller um. Der Sand ins Getriebe bringende Subplot handelt von Softwarespezialistin Eleanor Green (Laura Linney in einer ungewollt unsympathischen Rolle), die einem Fehler im Wahlcomputersystem auf die Spur kommt, der Dobbs zu Unrecht den Vorteil gegeben hat. Bevor sie dies jedoch publik machen kann, wird sie von ihrer Firma gefeuert (Jeff Goldblum in einem Auftritt als skrupelloser Anwalt) und als drogensüchtig angeschwärzt. Sie wendet sich direkt an Dobbs und eine fade Romanze blüht eher fruchtlos auf, kompliziert von ihren Gewissenskonflikten, ob sie ihm seine Präsidentschaft vermiesen soll, obwohl er der beste Mann für den Job zu sein scheint.

Das Fazit ist eine Dramedy, die weder sonderlich witzig, noch ausreichend dramatisch ist. Robins schwankt zwischen aufgedreht-lebhaften und sedierten Momenten und wird daher kaum eine Nominierung zum Schauspieler des Jahres erhalten. ara.

Darsteller:  Robin Williams  
  Christopher Walken  
  Laura Linney  
  Jeff Goldblum  
 
Regie:  Barry Levinson  
Kamera:  Dick Pope  
Produzent:  James G. Robinson  
  Barry Levinson  

Robin Williams im Auftrag des Herren

Eine Hochzeit ist für viele Menschen der schönste Tag im Leben.

Fühlt sich in jeder Rolle wohl: Robin Williams (Foto: Warner) Großansicht

Fühlt sich in jeder Rolle wohl: Robin Williams (Foto: Warner)

Dennoch will ein derart wichtiger Schritt gut überlegt sein. Der Meinung ist auch Robin Williams. In der romantischen Komödie "License to wed" schlüpft der gute Robin in die Rolle eines nervtötenden Pfarrers, der die Hochzeitspläne eines jungen Paares durchkreuzt. Denn wer in seiner Kirche getraut werden möchte, muss zuvor ein zweiwöchiges Ehe-Seminar absolvieren.

Ein junges Paar, verkörpert von Mandy Moore und John Krasinski, hat schon bald die Nase gestrichen voll von dem konservativen Getue - besonders nachdem der Bräutigam mit Pauken und Trompeten durch den Kurs fällt. Die Dreharbeiten beginnen bereits im Mai in Los Angeles und Mexiko. Ken Kwapis ("Sexual Life") führt Regie.

Vom Präsidenten zum Diener Gottes

Erneut darf Robin Williams sein außergewöhnliches komödiantisches Talent unter Beweis stellen - diesmal als Priester. Doch bevor sich der 54-jährige Mime die schwarze Kutte überwirft, darf er sich noch in der Komödie "Man of the Year" als Präsident der Vereinigten Staaten behaupten. Ob das wohl gut geht?

 

Man of the Year in der Fotoshow

 

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Einer der populärsten internationalen Darsteller, dem es gelungen ist, sein außergewöhnliches komödiantisches Talent mit dramatischer Tiefe...

 

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