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Manche mögen's heiß

Billy Wilders Geniestreich: Zwei arbeitslose Musiker schmuggeln sich auf der Flucht vor Mafiagangstern, als Frauen verkleidet, in eine Damenjazzkapelle.


Manche mögen's heiß (Special Edition)

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Erhältlich seit:
22.11.2001

Originaltitel: Some Like It Hot

Komödie

USA 1959
Laufzeit: 116 Min.
FSK: ab 16

Marilyn Monroe
Tony Curtis
Jack Lemmon

Regie: Billy Wilder
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Manche mögen's heiß (Special Edition)

Chicago 1930. Die Nachtclubmusiker Jerry und Joe werden Zeugen des Valentine's Day-Massakers und müssen schleunigst verschwinden. Als Frauen verkleidet finden sie Anschluss an eine weibliche Jazz-Band und reisen zu einem Engagement in ein Luxushotel nach Florida. Der Aufenthalt als Damen zwischen Damen stellt die Männer vor ungeahnte Herausforderungen, insbesondere die charmante Ukulele-Virtuosin Sugar hat es den Herren angetan. Bevor es aber zu ernsthaften Annäherungen kommt, erscheint Chicagos Gangsterelite zur Clubkonferenz auf der Bildfläche.

Perfekt inszenierte Kriminalkomödie von Billy Wilder, der vier Jahre zuvor mit Marylin Monroe bereits den Kassenerfolg "Das verflixte 7. Jahr" drehte und damit nicht unwesentlich zum Mythos der Leinwandgöttin beigetragen hatte. Bis zum furiosen Finale der temporeichen Komödie jagt ein Gag den nächsten. Obwohl die Monroe auch hier keine Hauptrolle spielt, steht sie dennoch jederzeit im Mittelpunkt des Geschehens und verleiht - beispielsweise bei ihrem Sangesvortrag in einem fast durchsichtig wirkenden Abendkleid - dem Begriff Sexsymbol neue Dimensionen.

Manche mögen's heiß (Special Edition)

Chicago 1929. Gamaschen-Colombo (George Sands), Anführer einer Gangsterbande, hat soeben einen Verräter "beseitigt". Dumm für die beiden arbeitslosen Musiker Joe (Tony Curtis) und Jerry (Jack Lemmon), dass sie unfreiwillig dem Massaker zusehen mussten. Um den Gangstern zu entkommen, verkleiden sie sich als Frauen und heuern bei einer Mädchenkapelle an. Diese ist gerade auf dem Weg ins sonnige Florida. Dass die beiden "Damen" sich dort bald sehr wohl fühlen, liegt vor allem an Sugar (Marilyn Monroe), der sexy Ukulelespielerin der Band. Verständlich, dass es nicht allzu lange dauert, bis sich einer der beiden gehörig in sie verliebt.

Quelle: Fox

Darsteller:  Marilyn Monroe   als Sugar Kane
  Tony Curtis   als Joe/Josephine
  Jack Lemmon   als Jerry/Daphne
  George Raft   als Spats Colombo
  Pat O'Brien   als Mulligan
  Joe E. Brown   als Osgood Fielding III
  Nehemiah Persoff   als Bonaparte
  Joan Shawlee   als Sweet Sue
  Billy Gray   als Sig Poliakoff
  George E. Stone   als Zahnstocher-Charlie
  Dave Barry   als Beinstock
  Mike Mazurki   als Spats Kumpel
  Harry Wilson   als Spats Kumpel
  Beverly Wills   als Dolores
  Edward G. Robinson Jr.   als Johnny Paradise
  Barbara Drew   als Nellie
 
Regie:  Billy Wilder  
Buch:  Billy Wilder  
  I. A. L. Diamond  
Musik:  Adolph Deutsch  
Kamera:  Charles Lang  
Produzent:  Billy Wilder  

Robert Downey Jr. und Jude Law mögen's heiß

Die Idee soll den Stars bei den Dreharbeiten zu ihrem jüngsten Sherlock-Abenteuer gekommen sein.

Für Guy Ritchie werfen sich Jude Law und Robert Downey Jr. scheinbar gern in Schale (Foto: Warner) Großansicht

Für Guy Ritchie werfen sich Jude Law und Robert Downey Jr. scheinbar gern in Schale (Foto: Warner)

Wahrscheinlich ist es nur ein riesiger PR-Gag, aber gut vorstellen könnte man sich die Sache auf jeden Fall: Medienberichten zufolge planen Robert Downey Jr. und Jude Law eine Neuverfilmung von Billy Wilders "Manche mögen's heiß" mit Marilyn Monroe.

Ausgangspunkt für die Schnapsidee ist die Tatsache, dass die beiden Stars irrsinnigen Spaß an ihren Kostümierungsszenen in ihrem neuesten Blockbuster "Sherlock Holmes: Spiel im Schatten" hatten. Im Zuge der jetzt angelaufenen Promotour will der "National Enquirer" erfahren haben, dass Law und Downey Jr. ernsthaft daran denken, ein Remake der wohl berühmtesten Kostümierungskomödie der Filmgeschichte zu drehen.

Laut dem Enquirer möchte Downey Jr. die Rolle von Tony Curtis übernehmen, während Jude Law Jack Lemmons Part spielen würde. Eine Schauspielerin für die Ukulele spielende Musikerin Sugar Kane, damals wunderbar selbstironisch von Marilyn Monroe gespielt, sei noch nicht gefunden. Dafür hätten die zwei Hollywoodstars schon einen Wunschregisseur für die Neuauflage des Schwarz-Weiß-Klassikers: Guy Ritchie, Regisseur ihrer beiden "Sherlock Holmes"-Filme.

Comic-Bösewicht statt Musiker in Frauenkleidern?

So nett die Idee auch klingen mag, wirklich vorstellen kann man sie sich nicht. Schließlich ist Wilders Meisterwerk einfach perfekt, ein Remake käme cineastischer Gotteslästerung gleich.

Dass Robert Downey Jr. riesigen Spaß daran hat, in Frauenkleidern herumzulaufen, kann man sich allerdings gut ausmalen. Die Szene, in der er sich als Sherlock Holmes in Rock und Korsage zwängt, um seinen Freund Watson und dessen Frau vor Attentätern zu bewahren, ist eine der denkwürdigsten Klamauk-Actionszenen der jüngsten Filmgeschichte.

Dass er dabei mit seinem verschmierten Lippenstift und dem irren Blick streckenweise an Batman-Bösewicht Joker erinnert, ist eine andere Sache. Denn diese Rolle bedürfte seit dem frühen Tod von Heath Ledger tatsächlich einer Neubesetzung. Aber das ist eine andere Geschichte.

 

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