
Der New Yorker Fernsehautor Isaac Davis ist beruflich erfolgreich, aber im Privatleben nicht eben vom Glück verfolgt. Nach einer mißratenen Ehe mit der schönen Jill (die nun ein Enthüllungsbuch über ihr gemeinsames Liebesleben plant) stürzt er sich Hals über Kopf in eine vielversprechende Beziehung mit der leicht neurotischen Mary, kann aber auch von der 17jährigen Tracy nicht lassen, die den mehrere Jahrzehnte älteren Schriftsteller in jugendlicher Begeisterung anhimmelt.
Irrungen und Wirrungen eines New Yorker Intellektuellen, dargeboten vom Ex-Stand-Up-Comedian Woody Allen, der hier deutliche Distanz zum Slapstick vergangener "Bananas"-Tage gewinnt, die charakteristische beißende Ironie aber trotzdem nie aus den Augen verliert. Viel mehr als die Geschichte eines Stadtneurotikers ist "Manhattan" aber - nomen est omen - eine Liebeserklärung an die Stadt New York, die hier zu den Klängen von George Gershwin in überwältigenden Schwarzweiß-Bildern gefeiert wird.