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Maos letzter Tänzer

Autobiografischer Tanzfilm über den Ausnahmetänzer Li Cunxin, der in den USA seine künstlerische Freiheit findet.


Maos letzter Tänzer

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Erhältlich seit:
09.03.2011

Originaltitel: Mao's Last Dancer

Drama/ Biographie

Australien 2009
Laufzeit: 116 Min.
FSK: ab 6

Chi Cao
Chengwu Guo
Bruce Greenwood

Regie: Bruce Beresford
Capelight Pictures

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Maos letzter Tänzer

Anfang der Siebzigerjahre wird der elfjährige Li Cunxin von Talentsuchern entdeckt und an der Pekinger Ballettakademie aufgenommen. Dort entwickelt er sich zu einem herausragenden Tänzer und erhält schon bald die Chance, an einem Kulturaustausch mit den USA teilzunehmen. In Houston, Texas, genießt er nicht nur künstlerische Freiheiten, sondern findet auch seine große Liebe, die er heiratet, um nicht mehr in seine Heimat zurückkehren zu müssen. Eines Tages wird Li von chinesischen Landsleuten aufgesucht, die ihn zur Rückreise zwingen wollen.

Mitreißende Autobiografie des Ausnahmekünstlers Li Cunxin, die weltweit Anklang gefunden hat. Bruce Beresford ("Miss Daisy und ihr Chauffeur") verfilmte die bewegende Lebensgeschichte. Neben toll choreografierten Tanzszenen, die an sich schon eine Augenweide sind, überzeugt Chi Cao, Tänzer des Birmingham Royal Ballet, in der Hauptrolle als Li Cunxin. Auch für Nicht-Ballettfans bietet die Biografie dieses Künstlers spannungsreiche Momente, politische Substanz und eine romantische Liebesgeschichte.

Maos letzter Tänzer

Autobiografischer Ballettfilm über den Ausnahmetänzer Li Cunxin, den Chi Cho unter Bruce Beresfords versierter Regie mit viel Einfühlungsvermögen zum Leben erweckt.

Sehenswerte Ballettfilme sind rar. Taylor Hackfords "White Nights" kommt einem in den Sinn, Powell und Pressburgers Kinomeilenstein "Die roten Schuhe" und aktuell Darren Aronowskys "Black Swan". Um Eleganz und Bewegung geht es da, um Tänzer in der Krise und um die Freiheit künstlerischen Schaffens. Diese Themen bestimmen auch "Maos letzter Tänzer", ein elegantes, fließend gestaltetes Biopic, um einen anmutigen jungen Mann, der eine anmutige Kunstform ausübt, aber auch politischen Repressalien ausgesetzt ist. Und so muss er sich letztendlich entscheiden, für seine Heimat oder den Tanz.

Bruce Beresford, Weltreisender in Sachen Film und in allen Genres zu Hause, siehe "Miss Daisy und ihr Chauffeur", "Black Robe" oder "A Good Man in Africa", hat die Memoiren von Li Cunxin nach Jan Sardis ("Shine") sauberem Drehbuch für die Leinwand adaptiert.

In den frühen 70ern wird der junge Bauernsohn von chinesischen Talentsuchern entdeckt und daraufhin in der Tanzakademie von Beijing zum Balletttänzer ausgebildet. 1981 setzt die Handlung ein, Li (Chi Cao) landet im Zuge eines Studentenaustausches am Flughafen von Houston, in Rückblicken entspinnt sich die Geschichte eines schüchternen Jungen, der zum weltberühmten Tanzstar avanciert - eine klassische success story.

Natürlich geht es in Beresfords Film auch um die schwierigen chinesisch-amerikanischen Beziehungen, um Menschenrechte und deren Verletzung - Li ist schließlich auch politische (Schach-)Figur, ein Sohn Maos, der sich plötzlich im Herzen des Kapitalismus wiederfindet. Aber eigentlich macht das Werk der Tanz aus, erzählt wie ein Künstler fern der Heimat seine wahre Berufung findet, allem Unbill zum Trotz seinen Weg macht.

Bruce Greenwood glänzt mit britischem Akzent und vielen Kostümwechseln als schwuler Houstoner Ballett-Direktor, Zhang Su als Lis erster Lehrer, der seinen Schützling verbotenerweise eine VHS-Kassette mit einem Auftritt des aus der Sowjetunion geflohenen Jahrhunderttänzers Mikhail Baryshnikov zusteckt, und Kyle MacLachlan als gewiefter US-Anwalt, der Li vor dem Zugriff der chinesischen Behörden rettet.

Die anrührendste Szene ist die, in der Li nach Jahren seine bescheidenen Eltern - Joan Chen and Shuang Bao - wieder trifft und mit einem fulminanten Auftritt zum Weinen bringt - wie wohl zahlreiche Zuschauer auch. Viel Zeit verwendet Beresford auf die diversen Tanznummern, zeigt Lis Durchbruch als "Don Quijote" und vergisst auch nicht Ballett-Evergreens wie "Le sacre du printemps" oder "Schwanensee". Mit viel Zeitlupe arbeitet in diesen Sequenzen Kameramann Peter James, flüssig fängt er die grande jetés Chis ein, im Hauptberuf Tänzer beim Birmingham Royal Ballet, der durchaus auch als Schauspieler besteht - im Gegensatz zu seiner etwas blassen Filmfrau Amanda Schull, einst Tänzerin beim San Francisco Ballet. Schwungvolle Unterhaltung, völkervereinend und anrührend. geh.

Maos letzter Tänzer

1973 in der chinesischen Provinz: Der 11-jährige Li Cunxin wird seiner Familie entrissen und nach Peking auf die Ballett-Akademie geschickt. Als er die einmalige Chance erhält als Austauschstudent an das Ballett von Houston zu wechseln, erlebt er einen regelrechten Kulturschock und die Freiheit, von der er in seiner Heimat nicht einmal zu träumen wagte. Doch bald muss Li sich entscheiden, ob er bereit ist, für sein neues Leben den höchsten Preis zu zahlen?

Die mehrfach ausgezeichnete Bestseller-Autobiographie MAO's LAST DANCER des herausragenden chinesischen Ausnahme-Balletttänzer Li Cunxin hat weltweit Millionen von Menschen berührt. Der Film zeigt Cunxins beschwerliche Kindheit, die anfänglich widersprüchlichen Gefühle zum Ballett und seinen märchenhaften Aufstieg im Westen zum Tänzer von Weltruf.

Quelle: Capelight

Darsteller:  Chi Cao   als Li Cunxin, erwachsen
  Chengwu Guo   als Li Cunxin, Teenager
  Bruce Greenwood   als Ben Stevenson
  Amanda Schull   als Elizabeth Mackey
  Kyle MacLachlan   als Charles Foster
  Joan Chen   als Niang
  Shuangbao Wang   als Dia
  Aden Young   als Dilworth
  Madeline Eastore   als Lori
  Camilla Vergots   als Mary
  Penne Hackforth-Jones   als Cynthia Dodds
  Jack Thompson   als Richter Woodrow Seals
 
Regie:  Bruce Beresford  
Buch:  Jan Sardi  
Musik:  Christopher Gordon  
Kamera:  Peter James  
Produzent:  Jane Scott  
 

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