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Mars Attacks!

Schrille, stargespickte SF-Extravaganz von Tim Burton. Unterhaltungssüchtige Aliens okkupieren Nordamerika und sorgen für Stimmung.


Mars Attacks!

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Erhältlich seit:
22.04.1998

Science Fiction/ Komödie

USA 1996
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 12

Jack Nicholson
Glenn Close
Annette Bening

Regie: Tim Burton
Warner Home Video Germany

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Mars Attacks!

Eine Armada von grünen Marsmännchen ist an strategisch bedeutenden Plätzen der Erde - etwa Washington und Las Vegas - gelandet. Der US-Präsident und ein versierter Forscher sind fest davon überzeugt, daß die Aliens in friedlicher Absicht gekommen sind und bemühen sich um Kontaktaufnahme. Doch schon bald wird klar, daß die Außerirdischen nur ein Ziel haben: die Menschheit auszulöschen. Als alle Rettungsversuche von Politik, Militär und Wissenschaft scheitern, ist es schließlich ein cleverer Teenager, der die Zivilisation vor dem Untergang bewahrt.

Kongeniale Science-fiction-Persiflage, in der Tim "Batman" Burton mit einer hoffnungslos überdrehten Alien-Invasions-Extravaganz zum Angriff auf die US-Popkultur bläst. Sensationelle Tricks aus George Lucas' Effekteschmiede ILM machen diese augenzwinkernde Hommage an die B-Movies der 50er Jahre ebenso zum Erlebnis wie die unglaubliche Starbesetzung, die von Jack Nicholson (in einer Doppelrolle) über Glenn Close und Pierce Brosnan bis hin zu Annette Bening und Danny DeVito reicht. Die subversive Antwort auf Emmerichs "ID4" ist ein futuristischer Anarcho-Trip der Extraklasse.

Mars Attacks!

Nach seiner Hommage an den schlechtesten Filmemacher aller Zeiten "Ed Wood" bläst Regisseur Tim Burton ("Batman") mit seiner bizarr-überdrehten Alien-Invasions-Extravaganz zum Angriff auf die amerikanische Popkultur. Das Aufeinanderprallen der amerikanischen Bevölkerung ,verkörpert von einer sensationellen Besetzungsriege, mit den von ILMs ausgefeilten Computergraphiken generierten grünen Marsmännchen zollt den Sci-fi-B-Movie-Klassikern der fünziger und sechziger Jahren augenzwinkernden Tribut und parodiert nicht zuletzt ausgiebig "ID4".

Die 1962 erschienen, doch aufgrund ihrer gewalttätigen Darstellungen bald wieder eingezogenen und somit extrem raren Topps-Sammlerkarten unter dem programmatischen Titel "Mars Attacks!" dienten dem Drehbuchautoren Jonathan Gems als irrwitzige Inspiration. Die simple Story verfolgt die Ereignisse nach einer Alienlandung in Washington, Las Vegas und einem Nest in Kansas, deren Tiefgang von Regisseur Burton mit einer Episode von "Love Boat" (US-Pendant zu "Das Traumschiff") verglichen wird. Es ist die ausgesprochen vielfältige Palette an schrillen Charakteren und die faszinierend unflätigen, kompromißlos destruktionsverliebten Außerirdischen, die ein in sich hermetisch abgeriegeltes Ultrakitsch-Universum voller zynisch-spitzer Humorattacken entstehen lassen, was vom Sneak-Preview-Publikum in den USA immer wieder mit euphorischem Szenenapplaus bedacht wurde. Entsprechend cheesy ist auch die obskure Optik der kleinen grünen Marsmännchen, die über grüne Totenkopfgesichter mit inquisitorischen Kulleraugen und aufgeblähter Gehirnmasse auf dürren, kleinen "Beavis & Butt-Head"-artigen Körpern verfügen. Sie geben enervierendes entenähnliches Gequacke von sich und pulversieren mit ihren Ray Guns friedliebende Hippies, New-Age-Spinner, Kongressabgeordnete und Militärangehörige. Die hinterlistigen Hirnies verschaffen sich sogar in Gestalt des kurvenreichen Marsmädchens (Burtons Lebensgefährtin Lisa Marie) Zugang zum weißen Haus. Dort regiert als optimistischer amerikanischer Präsident Jack Nicholson, der zudem einen glamourösen Redneck-Immobilienhai mimt. An seiner Seite echauffiert sich Glenn Close als First Lady, Rod Steiger verkörpert einen Eisenkopf- General der "Dr. Strangelove"-Schule, Pierce Brosnan debattiert als pfeifekauender Professor, Martin Short hat als Pressesekretär Schwierigkeiten, seinen Hormonhaushalt unter Kontrolle zu halten, und Michael J. Fox ist ein Yuppiereporter, der mit seiner Freundin, der ebenso modischen wie hohlköpfigen TV-Journalistin Sarah Jessica Parker, in Konkurrenz steht. In Las Vegas erfreut Danny DeVito als frivoler Casinogast, Annette Bening als spirituelle Spirituosenliebhaberin, Blaxploitation-Star und Schwergewichtsboxer Jim Brown schlägt sich mit den Marsmännchen auf die altmodische Art, und die Loungecore-Legende Tom Jones spielt sich selbst! Der Schlüssel zur Rettung der Erde findet sich jedoch bei einem Teenager (Lukas Haas) und seiner unschuldig-unbedarften Großmutter (Sylvia Sidney) in Kansas.

Wie man es von einem Tim-Burton-Film erwartet, ist das Produktionsdesign (von Wynn Thomas) innovativ und stylisch ausgefallen, und für die atmosphärischen Space-Klänge ist wie gewohnt der Meister makabrer Melodien, Danny Elfman, zuständig. Auch das Budget tummelt sich mit ca. 80 Mio. Dollar in atmosphärischen Höhen. Kein Anlaß für Kopfschmerzen: Die wahnwitzig-gigantomanische Sci-fi-Persiflage, die den Standard für die Armada von Genrestoffen für das Jahr 1997 setzt, sollte sich mühelos in den Orbit der Camp-Kultklassiker katapultieren. ara.

Darsteller:  Jack Nicholson   als Präsident Dale / Art Land
  Glenn Close   als First Lady Marsha Dale
  Annette Bening   als Barbara Land
  Pierce Brosnan   als Professor Donald Kessler
  Danny DeVito   als unhöflicher Spieler
  Martin Short   als Jerry Ross
  Sarah Jessica Parker  
  Michael J. Fox  
  Rod Steiger  
  Lukas Haas  
  Natalie Portman  
  Jim Brown  
  Sylvia Sidney  
  Tom Jones  
  Lisa Marie  
  Christina Applegate  
  Joe Don Baker  
  Pam Grier  
  Paul Winfield  
  Jack Black  
  Brandon Hammond  
  O-Lan Jones  
  Janice Rivera  
  Ray J  
  Brian Haley  
  Jerzy Skolimowski  
  Timi Prulhiere  
  Barbet Schroeder  
 
Regie:  Tim Burton  
Buch:  Jonathan Gems  
Musik:  Danny Elfman  
Kamera:  Peter Suschitzky  
Produzent:  Tim Burton  
  Larry Franco  

Johnny Depp in Fluch der Karibik 4

Piraten lassen sich ungern festlegen und so war es lange nicht klar, ob weitere Flüche der Karibik ausgestoßen werden. Johnny Depp beseitigte nun jeden Zweifel - auf seine ganze eigene Art ...

Johnny Depp stößt als Jack Sparrow ... pardon ... Capt'n Jack Sparrow einen weiteren "Fluch der Karibik" aus (Foto: Disney) Großansicht

Johnny Depp stößt als Jack Sparrow ... pardon ... Capt'n Jack Sparrow einen weiteren "Fluch der Karibik" aus (Foto: Disney)

Wer Dick Cook heißt, gerät schnell selbst in Verdacht, ein Piratenkapitän zu sein. Ist er zwar nicht, aber auf fette Beute im Jahr 2011 darf er sich trotzdem freuen. Dann kommt nämlich ein viertes "Fluch der Karibik"-Abenteuer in die Kinos. Cook, der in seinen Anfängen als Lokführer Touristen durch die Walt Disney Studios chauffiert hat, ist heute einer der Chefs eben dieser Studios. Großes Entertainment ist dem Mann nicht fremd, aber manchmal gibt es diese Momente: Dick Cook kündigte also auf der eigenen Filmproduktmesse D23 in Anaheim an, dass "Pirates of the Caribbean - On stranger Tides" übernächsten Sommer kommen würde und auch, dass Johnny Depp in seiner Paraderolle als Capt'n Jack Sparrow das Ruder übernehmen würde. Ganz nett, aber so Absichtserklärungen bedeuten im Filmgeschäft ja oft nicht viel.

Dann kam Johnny Depp auf die Bühne. Schon besser. Er kam aber von Kopf bis Fuß im Jack Sparrow-Kostüm inklusive Make up. Kein Raunen, sondern Rasen im Publikum - und kein Zweifel mehr: Eine der aufregendsten und erfolgreichsten Filmserien der Kinogeschichte geht in die vierte Runde, gedreht wird nächstes Jahr.

Kleiner Wermutstropfen: Gore Verbinski wird definitiv nicht im Regiestuhl sitzen. Gehandelt werden Namen wie Rob Marshall ("Nine") und Tim Burton ("Mars Attacks", der mit Johnny Depp bereits fünf Filme gedreht hat, zuletzt "Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street". Außerdem werden Keira Knightley und Orlando Bloom nicht an Depps Seite "In fremden Gewässern" segeln. Beide signalisierten, dass sie kein Interesse hätten. Aber vielleicht kann ja Superproduzent Jerry Bruckheimer die beiden mit dem einen oder anderen schicken Scheck noch an Bord shanghaien.

Außerdem gaben Cook und Johnny Depp ein weiteres gemeinsames Projekt bekannt: Depp wird die Hauptrolle in "The Lone Ranger" übernehmen.

 

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