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Matrix

Sensationeller Futur-Actioner von den Brüdern Wachowski, der mit unglaublichen Spezialeffekten und einer cleveren Geschichte aufwartet.


Matrix

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Erhältlich seit:
25.11.1999

Originaltitel: The Matrix

Science Fiction/ Action

USA 1999
Laufzeit: 131 Min.
FSK: ab 16

Keanu Reeves
Carrie-Anne Moss
Laurence Fishburne

Regie: Andy Wachowski, ...
Warner Home Video Germany

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Sensationeller Future-Actioner von den Brüdern Wachowski, der mit unglaublichen Spezialeffekten und einer cleveren Geschichte aufwartet.

Trinity klärt Neo über die Matrix auf (Foto: Warner) Großansicht

Trinity klärt Neo über die Matrix auf (Foto: Warner)

Bei einem seiner Routine-Streifzüge durch den Cyberspace lernt der Computer-Experte Neo den geheimnisvollen Morpheus kennen.

Der erzählt ihm, dass eigentlich Maschinenwesen die Realität beherrschen - und dass die Menschen in Wahrheit nichts anderes als Energielieferanten in der von diesen Machthabern geschaffenen Welt seien.

Zudem wäre er, Neo, auserwählt, die Menschheit aus dieser falschen Wirklichkeit, der "Matrix", zu befreien. All diese Behauptungen kann Morpheus eindrucksvoll beweisen - und so stellt sich Neo der titanischen Aufgabe.

Neo auf seinem ersten Trip in die Wirklichkeit (Foto: Warner) Großansicht

Neo auf seinem ersten Trip in die Wirklichkeit (Foto: Warner)

Kung-Fu meets FX

Mit ihrem zweiten Spielfilm beweisen die Wachowski-Brüder ("Bound - Gefesselt"), dass Unterhaltung und Anspruch durchaus miteinander harmonieren können. Ihr thematisch aufregendes Science-Fiction-Abenteuer ist ein cooles Fun-Spektakel, hinter dessen poppigen Bildern von noch nie gesehener Imaginationskraft sich eine faszinierend-düstere Weltsicht á la George Orwell verbirgt.

Dem visuellen Rausch - hervorgerufen durch Kung-Fu-Akrobatik und sensationelle Special Effects - entsprechen auf schauspielerischer Ebene charismatische Darbietungen von Keanu Reeves und Laurence Fishburne.

Matrix

Was "Mortal Kombat" vor vier Jahren für das Subgenre der Videospieladaption darstellte, ist nun "Matrix" für den futuristischen Computerthriller: der erste durchschlagende Erfolg für das jeweilige Genre. Sensationelle 37 Mio. Dollar betrugen die Fünf-Tage-Einnahmen für den visuell sensationell realisierten Science-fiction-Knaller der Wachowski-Brüder, die mit dem Neonoir-Krimi "Bound" ein fesselndes Debüt ablieferten. Furiose Kungfu-Fighting-Sequenzen, die mit Hilfe innovativer Spezialeffekte in bislang unbegangenes Actionterritorium vordringen, lassen Hauptdarsteller Keanu Reeves im apokalyptischen Endzeitkampf zwischen Mensch und Maschine im besten muskelgestählten Kickass-Macho-Licht dastehen. Bei Warner kommt ebenfalls Freude auf, da nach "Reine Nervensache" bereits der zweite Überflieger in diesem Jahr vermeldet werden kann.

Computertechnik und Comicmentalität sind der Treibstoff für das fantasievolle Drehbuch der Wachowskis. Für ihre deprimierende Orwell-Zukunftsvision lassen sie sich gerne wie von einem mit Hilfe einer Suchmaschine scheinbar chaotisch zusammengesuchten Referenzenpool beieinflussen. Ihre Zitate beziehen sie aus so diversen Quellen wie der Bibel, östlichen Glaubensphilosophien, Lewis Carrolls "Alice im Wunderland", Geschichten renommierter Sci-fi-Autoren wie Philip K. Dick, Stanislaw Lem und H.P. Lovecraft - selbst Jules Vernes "20000 Meilen unter dem Meer" wird verarbeitet. Die filmischen Inspirationen reichen von "Invasion der Körperfresser", "2001", "Terminator", "Alien", "Total Recall", "Star Trek", bis hin neuerer Genreware wie "Strange Days", "Virtuality" und vor allem "Dark City" - um damit nur einige zu nennen.

Eröffnet wird das Action-Schnellfeuergefecht mit einer atemberaubenden Kampfsequenz, in der die androgyn-schöne Rebellin Trinity (Carrie-Anne Moss im erotischen Lackleder-Look könnte glatt als Reeves' weiblicher Zwilling durchgehen) nur knapp roboterhaften "Men In Black" entkommen kann. Sie gehört einer Untergrundgruppe unter der Leitung des "gefährlichsten Mannes der Welt" Morpheus (Laurence Fishburne) an, die für das Überleben der Menschheit kämpft. Ihre Opponenten sind intelligente Maschinen, die Menschen in riesigen Zuchtanlagen wie Tiere halten, um ihre Energie zu "ernten". Ihren Opfern ist dies jedoch nicht bewußt, da ihnen eine computergenerierte Illusion ihrer Realität vorgegaukelt wird. Diese artifizielle Matrix kann nur von einem prophetisch angekündigten Auserwählten zerstört werden. Bei dieser Messiasfigur handelt es sich um den nichtsahnenden Computerhacker Neo, der sich seiner Gabe erst sicher werden muß.

Die Protagonisten trainierten sechs Monate mit dem Hongkong-Stuntspezialisten Yuen Wu Ping, eine harte Schule, die sich ausgezahlt hat. Mit Drahtseiltechnik wurden physikalische Gesetze außer Kraft setzende Bewegungsabläufe kreiert, die in "bullet-time" (mit Hilfe von Computertechnik wird das Äquivalent von bis zu 12.000 Aufnahmen pro Sekunde erzeugt) von Kamera-As Bill Pope fotografiert wurden. Das Ergebnis kann mit der Action japanischer Anime verglichen werden, in die sich wahrhafte Munitionsmahlströme im Stile eines John Woo ergießen. Der zuletzt glücklose Keanu Reeves überzeugt mit einer konzentrierten Schauspielleistung, in die er Elemente seiner Darstellungen in "Speed", "Vernetzt - Johnny Mnemonic" und "Little Buddha" einfließen lassen kann. Produzent Joel Silver jedenfalls wußte, was er meinte, als er während der Showest erklärte, daß er sich sicher wäre, den Superhit des Jahres hergestellt zu haben, wenn 1999 nicht auch das Jahr von "Star Wars - Episode 1" wäre. Dem ist nichts hinzuzufügen. ara.

Darsteller:  Keanu Reeves   als Thomas "Neo" Anderson
  Carrie-Anne Moss   als Trinity
  Laurence Fishburne   als Morpheus
  Joe Pantoliano   als Cypher
  Hugo Weaving   als Agent Smith
  Belinda McClory   als Switch
  Julian Arahanga   als Apoc
  Marcus Chong   als Tank
  Robert Taylor   als Agent Jones
  Matt Doran   als Mouse
  Paul Goddard   als Agent Brown
  Anthony Ray Parker   als Dozer
 
Regie:  Andy Wachowski  
  Lana Wachowski  
Buch:  Andy Wachowski  
  Lana Wachowski  
Musik:  Don Davis  
Kamera:  Bill Pope  
Produzent:  Joel Silver  

Wachowskis wollen Will Smith als Robin Hood

Nach Sohnemann Jaden und Töchterchen Willow tritt Papa Will Smith zur Abwechslung wieder ins Rampenlicht. Für die Wachowskis soll er den Bogen als Robin Hood der Neuzeit spannen.

Soll für die Wachowskis als Robin Hood die Reichen ärgern: Will Smith (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Soll für die Wachowskis als Robin Hood die Reichen ärgern: Will Smith (Foto: Kurt Krieger)

Seit ihrem Mega-Erfolg "Matrix" sind schon über zehn Jahre vergangen. Seitdem warten die Wachowskis auf den nächsten großen Wurf. Während dieser Dekade hat sich bei dem Brüderpaar einiges getan. Aus Larry wurde inzwischen Lana. Andy dagegen ist dem starken Geschlecht treu geblieben. Nun steht nach dem Flop "Speed Racer" das nächste Filmprojekt der exzentrischen Geschwister an: "Hood". Richtig geraten, es geht um den englischen Volkshelden Robin Hood.

Die Wachowskis wollen die Geschichte um den Vagabunden entstauben und haben für die Hauptrolle Will Smith im Auge. Keine schlechte Wahl, schließlich zählt der Hollywoodstar zu den einträglichsten Akteuren seines Fachs.

Will Smith als Robin Hood statt Men in Black

2010 suchte man vergeblich nach Filmen mit Will Smith in der Hauptrolle. Nur Sohnemann Jaden grätschte sich in "Karate Kid" über die Leinwand. Tochter Willow startete nach der Film- nun auch ihre Musikkarriere. Papa Will verlegte sich aufs Produzieren und Herauspicken der passenden Rollen. Dabei hat er einiges gefunden.

So werden wir ihn schon bald in den Fortsetzungen von "Men in Black", "Hancock" und "Harte Jungs - Bad Boys" sehen. Und wenn er die Zeit findet, auch in der Wachowski-Neuauflage von Robin Hood. Statt Pfeil und Bogen dürfte Will mit einer Smith&Wesson den Reichen in der Hood ans Bein pinkeln.

Die Wachowskis haben außerdem noch zwei weitere Eisen im Feuer: den Irak-Kriegsfilm "CN-9" und die Science-Fiction-Adaption "Cloud Atlas".

 

Matrix in der Fotoshow

 

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