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Matrix Revolutions

Finales Kapitel der Matrix-Trilogie - die aufwändigste Science-Fiction-Materialschlacht, die Zion je gesehen hat.


Matrix Revolutions (Einzel-DVD)

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Erhältlich seit:
10.02.2006

Originaltitel: The Matrix Revolutions

Science Fiction/ Action

USA 2003
Laufzeit: 124 Min.
FSK: ab 16

Keanu Reeves
Laurence Fishburne
Carrie-Anne Moss

Regie: Andy Wachowski, ...
Warner Home Video Germany

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Im letzten Teil der visionären Mega-Trilogie erreicht das Matrix-Fieber den Siedepunkt.

Neo führt die entscheidende Schlacht der Menschen gegen die Maschinen an (Foto: Warner) Großansicht

Neo führt die entscheidende Schlacht der Menschen gegen die Maschinen an (Foto: Warner)

Die Brüder Andy und Larry Wachowski revolutionierten 1999 mit dem Augenschmaus "Matrix" die Filmwelt. Nun holen sie nach dem Mega-Erfolg des Sequels "Matrix Reloaded" zum (vorläufig) letzten Streich aus. Diesmal greifen die "Matrix Revolutions" um sich und mit ihnen zum dritten Mal das weltweite Matrix-Fieber.

Wieder an vorderster Front stehen die geliebten Helden Neo (Keanu Reeves), Morpheus (Laurence Fishburne) und Trinity (Carrie-Anne Moss), die sich gewohnt lässig in den finalen Kampf gegen die Terror-Herrschaft der Maschinen stürzen.

Und auch die laszive Persephone (Monica Bellucci), der kaltblütige Klon-Agent Smith (Hugo Weaving) und die Latex-Lady Niobe (Jada Pinkett Smith) stellen Kraft, Kalkül und Körperreize erneut zur Schau, wenn es die Helden und ihre Widersacher zur letzten Schlacht auf die Erdoberfläche treibt.

Agent Smith: hundertfach geklont, hundertfach gefährlich (Foto: Warner) Großansicht

Agent Smith: hundertfach geklont, hundertfach gefährlich (Foto: Warner)

Was ist die Matrix?

Dort lösen Neo und Agent Smith zu guter Letzt ihre persönlichen Probleme, doch bis dahin geht's wie zu erwarten ganz gewaltig zur Sache. Dabei gibt's atemberaubende Kampfszenen zu sehen, die die Tricktechniker erneut mit immensem technischen Aufwand und enormen Rechnerleistungen auf die Leinwand zauberten.

Die Wachowski-Brüder hüllen sich wie schon bei den Vorgängern über die wirklichen Geheimnisse der "Matrix" in eisernes Schweigen. Reine Nervensache...

Matrix Revolutions (Einzel-DVD)

It's all about love: Die Liebe steht im Mittelpunkt des zweiten Nachladens des einflussreichsten Films der letzten Jahre. Anders als von Produzent Joel Silver immer wieder angekündigt, ist der letzte Teil der "Matrix"-Saga allerdings weniger ein revolutionärer Filmevent, der zum Setzen neuer Maßstäbe in der Lage wäre. Vielmehr erweist sich der abschließende Kampf zwischen Menschheit und Maschinen vor allem als filmischer Kraftakt, der durch schiere Gigantomanie und muskulöse Produktionsleistung unbedingt Bewunderung abringt. Gleichzeitig wirken geschwätzige, hölzerne Dialoge und die ebenfalls schon bei "Reloaded" erkennbare Tendenz, sich selbst eindeutig zu ernst zu nehmen, ohne etwas wirklich Bedeutsames zu sagen zu haben, der Gesamtwirkung der Saga empfindlich entgegen.

Unmittelbar setzt "Revolutions" an "Reloaded" an, ist großes Finale all dessen, was man im zweiten Teil an Spannung aufgebaut, an Fragen gestellt und an Handlungsfäden in Position gebracht hat. Doch nicht nur inhaltlich liegt der Schatten des Vorgängers auf den Bildern des neuen Films: Obwohl "Reloaded" mit 4,7 Mio. Besuchern allein in Deutschland (und einem weltweiten Einspiel von etwa 740 Mio. Dollar) alles andere als eine Enttäuschung war, ist der Ruf der Unfehlbarkeit und Originalität, den sich die Wachowski-Brüder mit dem furiosen Auftakt der Trilogie vor vier Jahren erworben haben, dahin: War "Matrix" ein frischer Wind in einem ausgereizt scheinenden Genre, erwies sich das aufgemotzte Sequel vor einem halben Jahr als schwerfälliges, bedeutungsschwangeres und selbstgefälliges Update, das erst in der zweiten Hälfte richtig Fahrt aufnahm. "Revolutions" ist nun noch sakraler, ernster und eindeutig konventioneller ausgefallen, nimmt sich noch wichtiger, ist Götterdämmerung und Actionoverkill in einem.

Je mehr Antworten der Film auf all die drängenden Fragen gibt, desto mehr blättert der Lack ab, desto mehr wird bewusst, dass das Genie von "Matrix" vor allem darin lag, wie Lösungen verweigert und Geheimnisse aufgebaut wurden. Gleichzeitig lasten die Wachowskis ihren Figuren so viel Endzeit-Message auf die Schultern, dass sämtliche Lebendigkeit aus ihnen gewichen zu sein scheint. Dankbar sind die Rollen nicht, die die Darsteller da mit starren, stets unendliche Entschlossenheit ausdrückenden Gesichtern verkörpern müssen: Aus der einstmals idealen Identifikationsfigur Neo, mit der man die Mysterien der Matrix entdecken durfte, ist ein farbloser Hohepriester geworden, der sich wie eine Schachfigur auf dem Brett seiner Bestimmung entgegen bewegt.

Bei allen deutlich erkennbaren Schwächen ist aber genau dieses Brett, die Spielfläche der große Stolz von "Revolutions": Wie die Vorgänger sieht auch der Abschluss der Saga Atem beraubend aus, wurde die Action mit unfassbarem logistischen Aufwand auf die Leinwand gebannt. Wenn nach etwa 60 Minuten die große Schlacht um Zion, der Zuflucht der letzten nicht versklavten Menschen, beginnt und sich die Sentinels unablässig durch die durchbrochenen Wände ergießen, ist die umständliche Exposition der Geschichte endgültig Makulatur: Jetzt geht es ans Eingemachte. Während sich die Menschen mit mit Feuerwaffen ausgestatteten Robotern gegen die unausweichliche Niederlage stemmen, machen sich ein geblendeter Neo und seine Liebe Trinity auf in Richtung Maschinenstadt, um dort unter Einsatz ihres Lebens einen Frieden herbei zu führen. Eine wichtige Rolle kommt dabei dem sich munter weiter replizierenden Agent Smith zu, der sich als "negativer Zwilling" Neos entpuppt. So ist es kein Zufall, dass die allerletzte Auseinandersetzung zwischen Neo und Smith stattfindet - ein Duell von metaphysischen Ausmaßen, das aussieht, als habe man einen Kung-Fu-Kampf mit dem Showdown von "Hulk" gekreuzt.

An Schauwerten fährt "Matrix Revolutions" wirklich alles auf, was man sich in Hollywood für Geld kaufen kann. An purer apokalyptischer Kakophonie ist der Film nicht zu überbieten. Wenn Fans vom Finale dennoch nicht restlos überzeugt sein sollten, dann könnte es daran liegen, dass die Klammer zwischen ihrer hohen Erwartungshaltung und der Banalität der von den Wachowskis gegebenen Antworten zu weit auseinander klafft. ts.

Darsteller:  Keanu Reeves   als Neo
  Laurence Fishburne   als Morpheus
  Carrie-Anne Moss   als Trinity
  Hugo Weaving   als Agent Smith
  Jada Pinkett Smith   als Niobe
  Mary Alice   als Das Orakel
  Tanveer Atwal   als Sati
  Monica Bellucci   als Persephone
  Ian Bliss   als Bane
  Collin Chou   als Seraph
  Nona Gaye   als Zee
  Nathaniel Lees   als Mifune
  Harry Lennix   als Commander Lock
  Harold Perrineau jr.   als Link
  Bruce Spence   als Trainman
  Clayton Watson   als The Kid
  Bernard White   als Rama
  Lambert Wilson   als Der Merowinger
  Anthony Wong   als Ghost
  Daniel Bernhardt   als Agent Johnson
  Matt McColm   als Agent Thompson
  Lachy Hulme   als Sparks
  Adrian Rayment   als Zwilling 1
  Neil Rayment   als Zwilling 2
 
Regie:  Andy Wachowski  
  Lana Wachowski  
Buch:  Andy Wachowski  
  Lana Wachowski  
Musik:  Don Davis  
Kamera:  Bill Pope  
Produzent:  Joel Silver  

Hasselhoff jagt Riesenschlangen

Als strahlender Held im schwarzen Superauto, der auch in knallroter Badehose am Baywatch-Strand eine gute Figur machte, schrieb David Hasselhoff einst Serien-Geschichte...

Bald wieder in seinem feuchten Element: David Hasselhoff (Foto: Kinowelt) Großansicht

Bald wieder in seinem feuchten Element: David Hasselhoff (Foto: Kinowelt)

Zuletzt gab "The Hoff", wie ihn Fans liebevoll nennen, jedoch eine gar traurige Figur ab: Bilder eines sabberndern Säufers, der seiner Tochter auf dem Boden eines Hotelzimmers kauernd leere Versprechungen entgegenlallte, gingen um die Welt. Das Video stammte aus der schmutzigen Scheidungsschlacht, die sich Hasselhoff mit Pamela Bach vor Gericht lieferte und machte via Internet die Runde.

Doch nun überrascht der alternde Serienheld zur Abwechslung wieder mit Schlagzeilen als Schauspieler - mit einer Hauptrolle in gleich zwei Filmen. Hasselhoff spielt im Fortsetzungsdoppelpack zu "Anaconda" einen Söldner, der im Auftrag eines Milliardärs eine Riesenschlange einfangen soll, weil diese ein Heilmittel gegen eine tödliche Krankheit liefern könnte.

Besuch aus Mittelerde

Im ersten Film der Würgeschlangen-Reihe tummelten sich 1997 noch Stars wie Jennifer Lopez, Owen Wilson und Ice Cube. Allerdings waren die Kritiken schon damals vernichtend, weswegen für die Fortsetzung "Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee" nur noch Namenlose durch den Dschungel robbten.

Teil drei und vier werden nun übrigens auf einen Schlag gedreht, ganz nach dem Vorbild von "Matrix" und "Der Herr der Ringe". Aus dem Fantasy-Epos ist sogar ein Schauspieler an Bord: John Rhys-Davies, der als griesgrämiger Zwerg Gimli mit den Gefährten zum Schutze Frodos das Schwert schwang, spielt in "Anaconda 3: The Offspring" eine Portion Schlangenfutter. Gefilmt wird demnächst in Rumänien. Ob das glitschige Double-Feature dann auch im Kino zu sehen sein wird, ist aber noch fraglich, möglicherweise landet es auch gleich im DVD-Regal. Aber selbst das ist für "The Hoff" immer noch besser, als die Ausnüchterungszelle.

 

Matrix Revolutions (Einzel-DVD) in der Fotoshow

 

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