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Megamind

Überaus gelungener CGI-Spaß aus dem Haus DreamWorks, über einen Superschurken, der sich seinen eigenen Gegenspieler erschafft.


Megamind

Leihvideo

Erhältlich seit:
04.04.2011

Trickfilm/ Komödie

USA 2010
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 6

Regie: Tom McGrath
Paramount Home Entertainment

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Megamind

Sie könnten nicht unterschiedlicher sein: Megamind, der geniale, aber auch dusselige Schurke, auf der einen, und Metroman, ein Traum von Superheld, auf der anderen Seite. Und während Megamind zusammen mit seinem Handlanger Minion nach der Herrschaft über Metro City strebt, beschützt Metroman deren Einwohner. Doch schließlich besiegt der Schurke den Helden. Dennoch weicht die Freude darüber schnell der Langeweile. Schließlich braucht jeder Superschurke einen passenden Gegner. Kurz entschlossen erschafft Megamind Titan, um die Lücke zu schließen.

Die Grundannahme der Geschichte erinnert zunächst frappierend an den diesjährigen CGI-Hit "Ich - Einfach Unverbessrlich", doch DreamWorks Animation hätte nicht ihren herausragenden Ruf und Erfolg, würde sie einfach nur kopieren. Und so sprüht auch der dritte CGI-Animationfilm von "Madagascar"-Regisseur Tom McGrath vor skurrilen Figuren, lustigen Einfällen und neuen Gags. In der deutschen Synchronfassung leihen unter anderem Bastian Pastewka und Oliver Kalkofe den Helden ihre Stimme. Im Kino hierzulande unter Wert gelaufen.

Megamind

Die neue hitverdächtige Komödie von DreamWorks Animation vertauscht im Superheldengenre die Rollen und erkennt das Gute im Bösen.

Mit der Empfehlung der "Madagascar-" und "Shrek"-Franchise, aber auch des hierzulande unter Wert geschlagenen "Monsters vs. Aliens" präsentiert DreamWorks Animation sein neuestes dreidimensionales Abenteuer, das auch ohne die visuelle Gagdichte und den frechen Biss der Platzhirsche von Pixar durchgängig amüsiert. Zwei außerirdische Babys, wie die Konkurrenz vom Krypton von den Eltern auf die galaktische Reise geschickt, werden nach ihrer Landung auf der Erde unterschiedlich sozialisiert. Aus dem Jungen mit dem blauen Birnenkopf, der im Gefängnis aufwächst, wird Superschurke Megamind, aus seinem Rivalen, der geliebt und vermögend erwachsen wird, der strahlende Superheld Metro Man. Das Duell der beiden Erzfeinde ist ein rituelles Spektakel in Metro City, das stets mit dem Sieg des Guten endet, bis Metro Man in eine fatale Falle tappt. Der Tod des Superhelden wird gerade für sehr junge Zuschauer eine bittere Überraschung sein, aber wieder entschärft werden, wenn der Versöhnungskurs des Films im Finale seinen Höhepunkt erreicht.

Bis dahin übernimmt Megamind das Kommando in Metro City, bevor ihn aufkommende Superlangeweile zwingt, einen neuen Superhelden zu erschaffen, der allerdings etwas aus der Art schlägt und lieber zerstören als bewahren will. Wohin der Weg für Megamind moralisch letztlich führt, stellt der neue Film von "Madagascar"-Regisseur Tom McGrath nie in Frage. Denn das Böse in Megamind beschränkt sich auf das Tragen von Babyrobbenfell-Latschen und pubertären Terror - wie überhaupt die beiden Zentralfiguren und ihr neuer Superrivale Titan wie Kinder mit außergewöhnlich spektakulären Spielzeugen wirken. Das Leitthema von veränderten Persönlichkeiten zieht sich über mehrere Figuren durch den ganzen Film und damit auch durch eine charmante unorthodoxe Lovestory, bei der eine resolute Reporterin einmal nicht im untadeligen Überflieger eine romantische Option entdeckt. Von Metro Man, dem selbstverliebten Mr. Perfect, hätte man allerdings gerne noch mehr gesehen, doch auch die exzentrisch-liebenswerte Titelfigur, ihr schräger Sidekick und viele visuell gelungene Actionsequenzen garantieren, dass dieses wirkungsvoll, aber eher unaufdringlich dreidimensional animierte Abenteuer, in dem sich Anspielungen auf "Die Unglaublichen", aber auch Sci-Fi-Klassiker wie "Metaluna IV antwortet nicht" finden, der ganzen Familie 95 unbeschwert unterhaltsame Minuten bescheren wird. kob.

Sprecher:  Will Ferrell   als Megamind
  Brad Pitt   als Metroman
  David Cross   als Minion
  Tina Fey   als Roxanne Ritchi
  Jonah Hill   als Tighten
  Justin Theroux   als Bernard
  Jessica Schulte   als Megamind's Mutter
  Ben Stiller   als Megamind's Vater
 
Regie:  Tom McGrath  
Buch:  Alan J. Schoolcraft  
  Brent Simons  
Musik:  Hans Zimmer  
  Lorne Balfe  
Produzent:  Lara Breay  
  Denise Nolan Cascino  
  Stuart Cornfeld  
  Ben Stiller  
 

Megamind in der Fotoshow

 

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