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Mein Freund Knerten

Märchenhafter, herzerfrischender Familienfilm um einen kleinen Jungen, der mit einem sprechendem Zweig so manches Abenteuer erlebt.


Mein Freund Knerten

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Erhältlich seit:
25.11.2011

Originaltitel: Knerten

Kinderfilm/ Fantasy

Norwegen 2009
Laufzeit: 75 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Adrian Grønnevik Smith
Petrus Andreas Christensen
Pernille Sørensen

Regie: Åsleik Engmark
polyband Medien GmbH

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Mein Freund Knerten

Junior zieht mit seinen Eltern und dem großen Bruder Phillip aufs Land, wo der nächste potenzielle Freund meilenweit entfernt wohnt. Da fällt ein sprechender Zweig aus einem Nadelbaum, stellt sich Junior als Knerten vor und erweist sich als guter Spielkamerad und Begleiter. Die Erwachsenen sehen den imaginären Freund selbstverständlich nicht, weshalb Knerten schon mal Gefahr läuft, als Holzscheit im Kamin zu landen.

Märchenhafter, herzerfrischender Familienfilm aus Norwegen in der Tradition von Astrid-Lindgren-Stoffen, in dem der junge Held seinen Problemen mit Humor begegnet und ein wenig Magie meistert. Die Botschaft, niemals aufzugeben, transportiert die liebevoll gemachte Low-Tech-Ode an die kindliche Fantasie ganz ohne erhobenen Zeigefinger oder Rührseligkeit.

Mein Freund Knerten

Liebevolle Ode an die kindliche Fantasie, in der ein Junge in der sprechenden Holzfigur Knerten einen guten Freund findet.

Das launige Familienabenteuer von Åsleik Engmark, der Knerten im Original auch seine quirlige Stimme verleiht, war in seiner Heimat so erfolgreich, dass er bereits zwei Fortsetzungen nach sich zog. Basierend auf der 1962 begonnenen Kinderbuchserie "Lillebror og Knerten" der jüngst verstorbenen Autorin Anne-Catharina Vestly (die Bücher heißen bei uns "Kleiner Freund Knorzel"), entstand ein unbeschwerter Kinderfilm aus Sicht von Lillebror, genannt Junior, der aber problemlos Menschen alle Altersstufen mit Herz für skandinavische Kost à la Astrid Lindgren anspricht.

Es ist ein Märchen, das mit herzensguter Natürlichkeit erzählt und im Retro-Look der Sechzigerjahre bebildert ist und sich wie ein gemütlichen Wollpulli anfühlt.

Es stellt uns Junior (Adrian Grønnevik Smith) vor, der mit seinen Eltern und dem großen Bruder Phillip aufs Land zieht, das in sommerlicher Bullerbü-Farbpalette erstrahlt. Er erkundet die neue Welt, in der der nächste potenzielle Freund jedoch meilenweit entfernt wohnt. Da taucht ein aus dem Nadelbaum gefallener, sprechender Zweig auf. Der ellbogengroße, minimal computeranimierte Natur-Pinocchio stellt sich als Knerten vor und erweist sich als jovialer Begleiter, der den angrenzenden Tann in einen Abenteuerspielplatz verwandelt, gern und viel redet, aber nicht unbedingt ein zuverlässiger Ratgeber ist. Die Erwachsenen sehen den imaginären Freund selbstverständlich nicht, weshalb Knerten schon mal Gefahr läuft, als Holzscheit im Kamin zu landen, während zwei gruselige Schwestern den kleinen Kerl entführen möchten. Da kann der naive Junior seinen Mut beweisen, bekommt aber auch Unterstützung vom gutmütigen Schreiner.

Die Geschichte ist eine zwanglose Abfolge von Kindheitserlebnissen, die weder das große Drama sucht, noch Action oder Kitsch braucht, um zu funktionieren.

Die Bruchbude, in der Juniors Familie wohnt, die notorische Geldnot des erfolglos als Unterwäschevertreter arbeitenden Papis und weitere schwierige Lebenslagen - das meistert die Familie mit Humor und Leichtigkeit. Was nicht bedeutet, die Probleme würden geleugnet. Sie fallen nur nie sonderlich ins Gewicht, wie für Junior, der die Prinzessin aus der Nachbarschaft sucht, findet, wieder verliert und am Ende quasi als Weihnachtsgeschenk erhält, lösen sich Schwierigkeiten notfalls mit märchenhaften Mitteln.

So ist dieses nostalgische Low-Tech-Plädoyer für Naturspielzeug mit freundlichen Menschen bevölkert, feiert harmonische Familienwerte, beinhaltet die Botschaft, niemals aufzugeben - und schafft diese Kunststück herzerfrischend und ganz ohne erhobenen Zeigefinger oder Rührseligkeit.

tk.

Mein Freund Knerten

Lillebror zieht mit seinen Eltern und dem älteren Bruder aufs Land. Dort gibt es leider weit und breit keine Spielgefährten. Da trifft er auf Knerten, eine sprechende Holzfigur, eigentlich ein vom Baum gefallener kleiner Ast und ein Kerlchen zum Liebhaben. Das ist der Beginn einer einzigartigen und ungewöhnlichen Freundschaft. Gemeinsam sind sie stark und können das Leben meistern. Ob das Geld zur Hausreparatur fehlt, Ameisen sich durch die Wände fressen, im Wald die Drachen hausen, der Vater als Damenwäsche-Vertreter nichts verkauft, die Mutter im örtlichen Lebensmittelladen einen Job findet, der Bruder erste Liebeserfahrungen macht, die hübsche "Goldene Prinzessin" Vesla wirklich existiert und der Schreiner sich als künstlerischer Holzschnitzerentpuppt - in allen Lebenslagen findet das unschlagbare Duo eine Lösung, schließlich kann man für die gleichen Flaschen auch zweimal Pfand kassieren, oder? Und wenn durch Lillebrors Hilfe der Papa zum "Strumpfhosenkönig" aufsteigt und plötzlich tolle Geschäfte macht, die Familie endlich wieder gemeinsam feiert und an Weihnachten alle im Dorf in bester Stimmung zum Tanz um den Tannenbaum zusammen kommen, dann sind zwei ganz besonders glücklich: Lillebror und Knerten ...

Quelle: polyband

Making Of, deutsche Mitsing-Texte

Quelle: polyband

Darsteller:  Adrian Grønnevik Smith   als Junior
  Petrus Andreas Christensen   als Phillip
  Pernille Sørensen   als Mutter
  Jan Gunnar Røise   als Vater
  Per Schaaning   als Eilertsen
  John F. Brungot   als Busfahrer
  Kjersti Fjeldstad   als Tante
  Per Jansen   als Tischler
  Amalie Blankholm Heggemsnes   als Tiny
  Ole Johan Skjelbred-Knutsen   als Tinys Vater
  Anine L. Vårdal   als Anne
  Amalie Ulven   als Marie
  Matilde Madshus   als Kristine
  Niklas Hovland   als Pal
  Simen Knudsen   als Torbjorn
  Leif-Harald Mathisen   als Harald
 
Regie:  Åsleik Engmark  
Buch:  Birgitte Bratseth  
Musik:  Jon Rørmark  
Kamera:  Ari Willey  
Produzent:  Finn Gjerdrum  
  Stein B. Kvae  
 

Mein Freund Knerten in der Fotoshow

 

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