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Mein Hund Skip

Sympathisches Family-Entertainment um eine Junge-Hund-Freundschaft in den vierziger Jahren.


Mein Hund Skip

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Originaltitel: My Dog Skip

Drama/ Komödie

USA 2000
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 6

Frankie Muniz
Diane Lane
Luke Wilson

Regie: Jay Russell
Warner Home Video Germany

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Mein Hund Skip

Yazoo, Mississippi, 1942: Selbst an diesem verschlafenen Nest geht der Zweite Weltkrieg nicht spurlos vorüber. Der schüchterne Willie verliert mit Sport-Ass Dink Kumpel und Vorbild ans Militär. Jetzt hat er niemanden mehr, dem er sich anvertrauen kann; nicht zuletzt, weil sein im Spanischen Bürgerkrieg verkrüppelter Vater versucht, den Sohn vor allem Übel abzuschirmen. Doch Willie braucht seine Freiheit - und einen Freund. Daher macht ihm seine Mutter zum neunten Geburtstag ein Geschenk, das ihrer aller Leben verändert: einen kleinen Terrier.

Nostalgische Verfilmung der Memoiren des vielfach ausgezeichneten US-Autors Willie Morris. Das anrührende Drama besticht vor allem durch seine authentische Milieubeschreibung. Dabei wendet sich das engagierte Unterfangen mit Kevin Bacon ("Hollow Man") und Diane Lane ("Der Sturm") als Willies Eltern durch seine ernste Inszenierung, trotz der lieblichen Mensch-Tier-Thematik, tendenziell eher an ein erwachsenes Publikum. Dies prädestiniert das sympathische Werk trotz humorvoller Zwischentöne wohl eher für ein Arthouse-Publikum.

Mein Hund Skip

Das ewig beliebte Thema von der Freundschaft zwischen Mensch und Tier ist immer wieder für einen nostalgischen Familienfilm gut. Dieser spielt 1942 in einem beschaulichen hinterwäldlerischen Nest in Mississippi und lässt einen neunjährigen Jungen die volle emotionale Breitseite von der Widersprüchlichkeit menschlicher Gefühle und der konsequenten Entschlossenheit tierischer Liebe erleben. Dabei wendet sich Regisseur Jay Russell durch den Ernst seiner Inszenierung mehr an ein erwachsenes als an ein kindliches Publikum.

Die autobiografische Erinnerungen von Willie Morris dienten dem Film als Vorlage und bürgen für eine authentische Milieubeschreinung. Die Patina des Vergangenen gerät nie in die Nähe eines sentimentalen Pathos, lässt aber immer wieder ordnungsbewusst moralische Zeigefinger aufleuchten. Amerika ist immer Krieg, schon während der Vorspanntitel sieht man Soldatenhelm, Hakenkreuz und "Gott mit uns"-Uniformgürtelkoppel. Verantwortung ist das große Stichwort: für die Familie, fürs Vaterland und eben auch für den Hund. Den bekommt der neunjährige Willie (Frankie Muniz) gegen den Willen des Vaters (Kevin Bacon) von der Mutter (Diane Lane) zum Geburtstag geschenkt. Der Papa will das sensible Einzelkind von allen möglichen leidvollen Lebenserfahrungen fernhalten, die Mama denkt pragmatisch realistisch an eine möglichst freie Entwicklung des Sohnes. Ohnehin hat der Junge keine Freunde und wird von rüpelhaften Schulkameraden gehänselt und herumgestoßen. So wird der Hund, den er Skip nennt, auf Anhieb sein bester und zuverlässiger Freund und hilft ihm auch noch entscheidend beim Footballspiel. Die weit verbreitete Meinung, dass Tiere eben doch die besseren Menschen sind, vertritt Regisseur Russell mit eifriger Überzeugung, so dass er über seiner engagierten Erzählung den Humor ein bisschen zu kurz kommen lässt. Das ist schade, denn der wäre ein gutes, sensibles Gegengewicht gewesen gegen die traumatischen Fronterfahrungen von Willies Vaterund Sportlerfreund Dink. Immerhin: Wer als Kind einen Hund geschenkt bekommt, lernt viel über Freundschaft, Liebe und Tod, heißt es am Schluss des Films. Mag sein. fh.

Darsteller:  Frankie Muniz   als Willie Morris
  Diane Lane   als Ellen Morris
  Luke Wilson   als Dink Jenkins
  Kevin Bacon   als Jack Morris
  Caitlin Wachs   als Rivers Applewhite
  Bradley Coryell   als Big Boy Wilkinson
  Daylan Honeycutt   als Henjie Henick
  Cody Linley   als Spit McGee
  Peter Crombie   als Junior Smalls
  Clint Howard   als Millard
  Harry Connick jr.   als Erzähler
  Mark Beech   als Army Buddy
  Michael Berkshire   als Älterer Willie
  John M. Sullivan II   als Hunter #1
  Bill Butler   als Barney
  Polly Craig   als Großmutte Mamie
  Charon Cross   als Zuschauerin
  Susan Carol Davis   als Mrs. Jenkins
  Stacie Doublin   als Frau auf der Straße
  Lucile Doan Ewing   als Tante Maggie
  Jim Fraiser   als Tierarzt
  Graham Gordy   als Pump Jockey
 
Regie:  Jay Russell  
Buch:  Gail Gilchriest  
Musik:  William Ross  
Kamera:  James L. Carter  
Produzent:  John Lee Hancock  
  Broderick Johnson  
  Mark Johnson  
  Andrew A. Kosove  
 

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