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Mein Leben ist der Rhythmus

King Elvis in seinem besten Film.


Mein Leben ist der Rhythmus

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Start: 17.05.2005

Originaltitel: King Creole

Musikfilm

USA 1958
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 16

Elvis Presley
Carolyn Jones
Dolores Hart

Regie: Michael Curtiz
Cine Plus

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Weil sein Vater arbeitslos ist, muss Danny Fisher in den Kneipen von New Orleans Geld verdienen. Er lernt Ronnie, Freundin von Gangster Maxie, kennen, schließt sich der Jugendbande an, deren Boss Shark er besiegt hatte. Der Besitzer des Clubs "King Creole" gibt Danny eine Chance als Sänger. Er wird die Attraktion des Lokals. Maxie will, dass Danny für ihn arbeitet. Shark überfällt Dannys Vater. Danny verprügelt Maxie und Shark, versteckt sich mit Ronnies Hilfe. Maxie erschießt Ronnie, ehe er von seinem Leibwächter erschossen wird.

"King Creole" ist der beste Film mit King Elvis, der eine glaubwürdige Darstellung abliefert und vierzehn (!) Nummern ("Hard Headed Woman", "As Long As I Have You", "Lover Doll") singt. Musterungsbehörden hatten Elvis' Einberufung zum Militär wegen der Dreharbeiten um zwei Monate verschoben. "King Creole" wird wegen des kompetenten "Casablanca"-Regisseurs Michael Curtiz, der Vorlage von Harold Robbins ("Ein Stein für Danny Fisher") und der guten Besetzung (Walter Matthau, Carolyn Jones, Dean Jagger) höher als "Jailhouse Rock" eingeschätzt.

Mein Leben ist der Rhythmus

Regie:  Michael Curtiz  
Buch:  Herbert Baker  
  Michael Gazzo  
Musik:  Walter Scharf  
Kamera:  Russell Harlan  
Produzent:  Hal B. Wallis  
 
Darsteller:  Elvis Presley   als Danny Fisher
  Carolyn Jones   als Ronnie
  Dolores Hart   als Nellie
  Dean Jagger   als Mr. Fisher
  Liliane Montevecchi   als "Forty" Nina
  Walter Matthau   als Maxie Fields

Der King lebt

75 Jahre alt wäre Elvis Presley, der ewige King of Rock'n'Roll heute geworden. Unverbesserliche Verschwörungstheoretiker werden jetzt behaupten, dass er doch sowieso noch lebt. Draußen in der Wüste, gut genährt und glücklich, unerkannt vom Rest der Welt.

Unvergessen: Elvis Presley Großansicht

Unvergessen: Elvis Presley

Krude Hirngespinste hin oder her, Fakt ist: in seiner Musik und seinen Filmen lebt Elvis definitiv weiter. Auch wenn sich bezüglich seiner Hollywoodausflüge die Geister scheiden. Mittelmäßig waren diese oft, schnell zusammengeschrieben und auf den Mädchenschwarm zugeschnitten. Der Star und seine Musik standen im Mittelpunkt, die Handlung war eher Nebensache.

Los ging es 1956, im gleichen Jahr, in dem sein erster großer Hit "Heartbreak Hotel" erschienen war. "Pulverdampf und heiße Lieder" betitelte der deutsche Filmverleih Elvis' Leinwanddebüt, das man im Original als "Love Me Tender" kennt. Eigentlich hätte Elvis nur eine Nebenrolle spielen sollen. Doch weil sein Ruhm stetig zunahm, wurde das Skript fix umgeschrieben und sein Part aufgewertet. Das merkt man dem Machwerk auch an. Allerdings ist und bleibt "Pulverdampf" sein Debüt - und allein deswegen sollte man den Film gesehen haben.

Die großen Momente

Ein Mann, ein Hüftschwung: Elvis tanzt den "Jailhouse Rock" Großansicht

Ein Mann, ein Hüftschwung: Elvis tanzt den "Jailhouse Rock"

Schon ein Jahr später sah es ganz anders aus: "Rhythmus hinter Gittern" (im Original: "Jailhouse Rock") erschien und zeigte, dass der smarte Sänger durchaus über schauspielerisches Talent verfügte. Die in die dramatische Handlung eingebauten Lieder und die sensationelle Choreografie zum Titelsong taten ihr übriges, um zur bis heute anhaltenden Popularität des Films beizutragen.

Wieder ein Jahr später erschien "Mein Leben ist der Rhythmus", der unter Kritikern als Elvis' bester Film gilt. Kein Wunder: Schließlich saß niemand geringeres als Michael Curtiz auf dem Regiestuhl und unter den weiteren Darstellern tummelte sich Hollywoodstar Walter Matthau.

Zwischen Filmspaß und fehlender Anerkennung

Neben den Songs die zweite wichtige Komponente seiner Filme: schöne Frauen Großansicht

Neben den Songs die zweite wichtige Komponente seiner Filme: schöne Frauen

Nach seinem Militärdienst und einigen mäßigen Filmdarbietungen ging es 1963 mit "Acapulco" wieder aufwärts mit Elvis' Filmkarriere - eine nahezu dramatische Musikkomödie mit Bond-Girl Ursula Andress an seiner Seite. Der ein Jahr später entstandene "Tolle Nächte in Las Vegas" schlug dann wieder stärker in die Filmspaßkerbe - aber den Fans gefiel's.

Schwerer taten sie sich dann schon mit "Charro!", einem unterschätzten Western mit Elvis in der Rolle eines reumütigen Gangsters. Nicht nur wurde das ebenmäßige Gesicht des Herzensbrechers von einem kratzigen Bart verdeckt - er sang auch keinen einzigen Song. Das musste das Publikum erst mal verdauen.

Nach "Charro!" drehte Elvis nur noch zwei Filme - und konzentrierte sich zunehmend auf sein fulminantes Bühnencomeback. Der Rest ist Geschichte.

 

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Fassungen

 

Features

 

Star

Elvis Presley

Der am 8. Januar 1935 in East Tupelo, Mississippi, als Sohn des Landarbeiters Vernon Presley und seiner Frau Gladys in einfachen ...

 

Star

Walter Matthau

Sein ausgeprägter Sinn für Komik unter dem Dackelblick, seine vorgeschobene Unterlippe und die hängenden Schultern bei gleichzeitigem ...