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Kaufvideo
Erhältlich seit:
01.11.2003
Originaltitel: The Beautician and the Beast
USA 1997
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 6
Fran Drescher
Timothy Dalton
Ian McNeice
Regie: Ken Kwapis
Paramount Home Entertainment
In ihrer populären Sitcom "The Nanny" spielt Fran Drescher eine resolute New Yorkerin jüdischer Abstammung, deren näselndes Stimmorgan mindestens ebenso aufdringlich ist wie ihre schrille, hautenge Garderobe. Ihre erste Leinwandhauptrolle absolviert sie nun als Kosmetikerin mit den oben angeführten Attributen, die Ex-OO7 Timothy Dalton als osteuropäischen Diktator Boris "Das Biest" Poschenko eine (Seelen-) tiefenreinigende Lektion in Sachen Hautpflege und Humanität erteilt.
Regisseur Ken Kwapis, der zuletzt mit der Hotelkomödie "Dunston - Allein im Hotel" possierlichen Primatenhumor servierte, inszenierte die romantische Komödie wie einen Märchenfilm, der von seiner Protagonistin in jungen Mädchenjahren erträumt sein könnte. Für sein Drehbuch orientierte sich Todd Graff ("Die Herbstzeitlosen") wohl in erster Linie an dem Musical "Der König und ich" und natürlich "Die Schöne und das Biest". Nicht von ungefähr erwartet man also stellenweise, daß die ausgestopften Hirschköpfe an den Wänden schmissige Gesangsnummern zu schmettern beginnen oder das Küchengeschirr tanzend zu trällern anfängt. Doch Einlagen dieser Art unterbleiben, und der Eindruck drängt sich auf, daß der in fast jeder Einstellung präsenten Drescher, der niedliche Aschenputtel-Schuh auf Dauer doch eine Nummer zu groß ist.
Joy Miller unterrichtet an einer Kosmetikschule und wird vom Gesandten Grushinsky (Ian McNeise) des Diktators Poschenko für eine reguläre Lehrerin gehalten und angeheuert, die drei Kinder Poschenkos in Slovetzien zu unterrichten. Joy versucht ihr Bestes, das Mißverständnis vor dem einschüchternden Stalin-gleichen Staatsoberhaupt geheimzuhalten, findet mit ihrer unvergleichlich warmherzig jiddischen Art Zugang zu seinem Herzen und bringt ihn dazu, seine absolutistische Einstellung zu Gunsten westlich-demokratischer Werte zu reformieren.
Als malerische Kulisse diente das Prager Sychrov Schloß, das dem märchenhaften Ambiente äußerst zuträglich ist. Zwischen Drescher und Dalton herrscht eine ausreichende Portion Chemie, um erotische Fünkchen fliegen zu lassen. Der Humor bewegt sich mit seinen drolligen Onelinern dabei auf gutem Sitcom-Niveau, doch insgesamt wird dies kaum ausreichend sein, um ein breites Kinopublikum zu begeistern. ara.
| Darsteller: | Fran Drescher | als Joy Miller | |
|---|---|---|---|
| Timothy Dalton | als Boris Pochenko | ||
| Ian McNeice | als Grushinsky | ||
| Patrick Malahide | als Kleist | ||
| Lisa Jakub | als Katrina | ||
| Michael Lerner | als Jerry Miller | ||
| Phyllis Newman | als Judy Miller | ||
| Heather DeLoach | als Masha | ||
| Adam Lavorgna | als Karl | ||
| Kyle Wilkerson | als Yuri | ||
| Tyler Wilkerson | als Yuri | ||
| Timothy Dowling | als Alek | ||
| Tamara Mello | |||
| Tonya Watts | |||
| Michael Immel | |||
| Celeste Russi | |||
| Regie: | Ken Kwapis | ||
| Buch: | Todd Graff | ||
| Musik: | Cliff Eidelman | ||
| Kamera: | Peter Lyons Collister | ||
| Produzent: | Howard W. Koch Jr. | ||
| Todd Graff | |||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch, Englisch
Tonformat: Dolby Surround
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Isländisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Tschechisch, Ungarisch
Bildformat: 1:1,78/16:9
Extras: Audiokommentar
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