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Mein liebster Alptraum

Französische Komödie von Anne Fontaine ("Coco Chanel") in der Isabelle Huppert in einen eigentlich völlig unpassenden Mann verliebt.


Mein liebster Alptraum

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Erhältlich ab:
07.06.2012

Originaltitel: Mon pire cauchemar

Komödie/ Lovestory

Frankreich 2011
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 12

Isabelle Huppert
Benoît Poelvoorde
André Dussollier

Regie: Anne Fontaine
Concorde Home Entertainment

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Mein liebster Alptraum

Eine großbürgerliche Galeriebesitzerin trifft auf einen Superproll, der gern mit vollbusigen Weibern das Laken teilt. Durch ihre Kinder kommen sie notgedrungen in Kontakt, bald renoviert er die Wohnung und bringt Unordnung in ihre geordnete Existenz. Während die Kids sich anfreunden, ihr Partner durch Anregung des ungebetenen Gastes sich im Fremdgehen übt, kommen sich Madame und Macho bei Hochprozentigem näher, und bald gehen alle Vorsätze und Regeln flöten.

Mixtur aus Lovestory, Satire und Drama, der eine souveräne Grenzwanderung zwischen den Gegensätzen ihrer Hauptfiguren gelingt - die kontrollierte und ambitionierte Intellektuelle auf der einen Seite, der chaotische und sinnliche Bauchtyp auf der anderen Seite. Paraderollen für den französischen Star Isabelle Huppert und den belgischen Publikumsliebling Benoît Poelvoorde, die sich die Bälle zuspielen. André Dussolier als ausgebooteter Dritte im Bunde hält mit. Lachen ohne Gewissensbisse erlaubt.

Mein liebster Alptraum

Upper Class trifft Prekariat: Isabelle Huppert und Benoît Poelvoorde verlieben sich trotz sozialer Unterschiede.

"Wieviele Schubladen braucht Madame für Ihre Höschen?" Eine impertinente Frage, aber typisch für den Kerl mit Hang zum Dosenbier, der die Dame mit Faible für Champagner zur Weißglut bringt. Sie wohnt schick mit Lebenspartner und Sohnemann gegenüber vom Jardin du Luxembourg, er haust mit Filius in einem Wohnwagen, sie leitet eine Galerie für Moderne Kunst, er jobbt und lebt von Vater Staat. Bei ihr herrscht im Bett Eiszeit, er zieht durch die Betten. Zwischen ihnen gibt es keine Verbindung, jedenfalls nicht im wahren Leben. Auf der Leinwand dagegen prallen die Gegensätze mit Wucht aufeinander.

Isabelle Huppert als mondäne Agathe muss sich nicht anstrengen, die bürgerliche Zicke zu spielen, die indigniert auf Benoît Poelvoorde als Superproll Patrick reagiert, der gerne einen über den Durst trinkt, auf vollbusigen Damen herumturnt und als alleinerziehender Vater ziemlichen Murks baut. Nicht nur dass sich die Kids anfreunden, der ungehobelte Unhold renoviert die Wohnung, spornt sogar ihren feinsinnigen Gefährten und arrivierten Lektor zum Fremdgehen mit einer Vegetarierin an, für die ein lauer Hibiskustee anregender ist als ein alter Brandy. Bei Hochprozentigen nach einer Vernissage kommen sich dann Madame und Macho näher. Zwar ist von der ersten Sekunde an klar, dass die beiden sich nach einigen Turbulenzen finden, aber das Wie ist entscheidend. Und das inszeniert Anne Fontaine als Tornado.

Am Beginn steht wie bei einer guten kultivierten Komödie nicht die Lust, sondern die Abwehr, die sich in Leidenschaft wandelt. Auch wenn die beiden Figuren manchmal nah an die Grenze zur Karikatur geraten und jedes Vorurteil zu mehr als 100 Prozent erfüllen, schafft Fontaine die souveräne Grenzwanderung zwischen den Gegensätzen - die kontrollierte und ambitionierte Intellektuelle, der chaotische und sinnliche Bauchtyp. Trotz aller Klischees dominiert eine ungewohnte Offenheit und Ehrlichkeit, beide im Innersten verletzliche Personen bleiben sich treu. Während bei Cédric Klapisch in "Mein Stück vom Kuchen" die da unten (in Belgien) und die da oben (in Fankreich) sich nur wie Tangenten berühren und wieder auseinanderdriften, gelingt hier die (Mes)Alliance. Huppert und Poelvoorde bilden mit André Dussolier als ausgebootetem Dritten in diesem bunten Kessel aus Love-Story, Satire, Drama eine fantastisches Trio Infernal. Lachen ohne Gewissensbisse erlaubt. mk.

Mein liebster Alptraum

Schlagfertig, geistreich und humorvoll: Isabelle Huppert und "Nichts zu verzollen"-Star Benoît Poelvoorde überwinden einen Kulturschock der besonderen Art und beweisen, dass sich Gegensätze eben doch magisch anziehen ...

Sie lebt mit ihrer Familie in einem schicken Appartement. Er lebt mit seinem Sohn im Lieferwagen. Sie ist eine Intellektuelle, er ein Prolet. Sie hat studiert, während er über Knasterfahrung verfügt. Sie steht mit dem Kultusministerium auf Du und Du, er mit jedem alkoholischen Getränk, das er zwischen die Finger bekommt. Sie leben in zwei verschiedenen Welten und hätten sich eigentlich nie treffen sollen, aber sie haben beide heranwachsende Söhne, die trotz unterschiedlichster Herkunft die besten Freunde sind. Und schließlich werden sie auch verstehen, warum ...

Quelle: Concorde

Making-of mit Benoît Poelvoorde
Making-of mit Anne Fontaine

Quelle: Concorde

Darsteller:  Isabelle Huppert   als Agathe
  Benoît Poelvoorde   als Patrick
  André Dussollier   als François
  Virginie Efira   als Julie
  Corentin Devroey   als Tony
  Donatien Suner   als Adrien
  Aurélien Recoing   als Thierry
  Eric Berger   als Sébastien
  Philippe Magnan   als Direktor
  Bruno Podalydès   als Marc-Henri
  Samir Guesmi   als Sozialamtprüfer
  Françoise Miquelis   als Psychologe
  Jean-Luc Couchard   als Milou
  Emilie Gavois Kahn   als Sylvie
  Valérie Moreau   als Evelyne
  Antoine Blanquefort   als stellvertretender Bürgermeister
  Hiroshi Sugimoto  
 
Regie:  Anne Fontaine  
Buch:  Anne Fontaine  
  Nicolas Mercier  
Musik:  Bruno Coulais  
Kamera:  Jean-Marc Fabre  
Produzent:  Philippe Carcassonne  
  Jérôme Seydoux  
  Bruno Pésery  
  Francis Boespflug  
 

Mein liebster Alptraum in der Fotoshow

 

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