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Kaufvideo
Erhältlich seit:
15.05.2008
Schweiz 2005
Laufzeit: 96 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Manuel Häberli
Alex Niederhäuser
Janic Halioua
Regie: Michael Steiner
Ascot Elite Home Entertainment

Nostalgie ist Trumpf bei dieser Adaption des Schweizer Kinderbuchklassikers, von "Grounding"-Macher Michael Steiner mit viel Liebe zum Detail umgesetzt.
Das eine oder andere Filmkunstwerk wie zum Beispiel Fredi M. Murers aktuellen Oscar-Kandidat "Vitus" oder etwas Komödiantisch-Leichtes wie vor kurzem die Militär-Klamotte "Achtung, fertig, Charlie!" - mehr hat das Filmland Schweiz für den deutschen Markt in der Regel nicht zu bieten. Doch nun kommt mit dem Eugen eine Figur in die Kinos, die in ihrer Heimat ähnlichen Kultstatus genießt wie Johanna Spyris legendäres Alpen-Mädel Heidi. "Mein Name ist Eugen" basiert auf dem gleichnamigen Buch von Klaus Schädelin, einem Pfarrer aus Attisvil. Der Vater von drei Kindern verfasste es, weil es seiner Meinung zu wenig fröhliche Bücher gab. Obwohl das Werk zum Bestseller avancierte und in der Schweiz bis dato 200.000 Mal über den Ladentisch ging, blieb es das einzige aus der Feder Schädelins. Ziemlich genau 50 Jahre nach seinem Erscheinen hat sich nun Michael Steiner, der im Alpenland als große Regie-Nachwuchshoffnung gilt und zuletzt mit "Grounding" die Swissair-Pleite fürs Kino adaptierte, den Lausbubengeschichten angenommen.
Darin haben es sich Eugen und seine drei Kumpels - Wrigley, der so heißt, weil er stets die gleichnamigen Kaugummis kaut, der schmächtige Bäschteli sowie der dicke Eduard - im Bern des Jahres 1964 in den Kopf gesetzt, den König der Lausbuben, Fritzli Bühler, aufzuspüren. Aus dieser (Phantom-)Suche entwickelt sich ein munteres Road Movie, das das abenteuerhungrige Quartett per pedes, auf dem Velo oder auch mit der Bahn zu pittoresken Schweizer Schauplätzen führt. Dabei halten sich humorvolle Episoden und kindlich spannende Einlagen in etwa die Waage. Dass den Jungs bei ihrer Odyssee auch noch deren besorgten Eltern ständig auf den Fersen sind, erhöht das Amüsement dieses heiteren Initiationsfilms nur noch. Dennoch scheint "Mein Name ist Eugen" nur bedingt für den deutschen Markt geeignet. Was am, zugegeben sympathischen, Schweizer Dialekt liegt, aber auch an den unzähligen, kaum zu übersetzenden "Helvetizismen", die an allen Ecken und Enden lauern. Der nostalgische Charme der sechziger Jahre dürfte bei der avisierten Zielgruppe, die mit hektischen Schnitten, computergenerierten Spezialeffekten und spektakulären Fantasywelten großgeworden ist, ebenfalls nur bedingt ankommen. Wer sich aber auf den lausbübischen Witz der jungen, durch die Bank schauspielerisch erstklassigen Helden, die bisweilen an die großen schwedischen Vorbilder Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga erinnern, einlässt, wird über die Maßen belohnt werden. lasso.
| Darsteller: | Manuel Häberli | als Eugen | |
|---|---|---|---|
| Alex Niederhäuser | als Eduard | ||
| Janic Halioua | als Wrigley | ||
| Dominic Hänni | als Bäschteli | ||
| Stefan Gubser | als Polizist Bühler | ||
| Mike Müller | als Eugens Vater | ||
| Marlise Fischer | als Eduards Mutter | ||
| Christoph Gaugler | als Eduards Vater | ||
| Patrick Frey | als Wrigleys Vater | ||
| Sabina Schneebeli | als Wrigleys Mutter | ||
| Stephanie Japp | als Bäschtelis Mutter | ||
| Jürg Löw | als Bäschtelis Vater | ||
| Norbert Schwientek | als Lehrer Klameth | ||
| Max Rüdlinger | als Herr Hauser | ||
| Beat Schlatter | als Fritzli Bühler | ||
| Stephanie Glaser | als Tante Melanie | ||
| Thomas Hostettler | als Chef Cobra | ||
| Hans Leutenegger | als Feuerwehrhauptmann | ||
| Domenico Pecoraio | als Fernfahrer | ||
| Christof Oswald | als Adjutant | ||
| Marco Cortesi | als Postbote | ||
| Werner Biermeier | als Schaffner | ||
| Pablo Aguilar | als Polizist Tessin | ||
| Viktor Giacobbo | als Polizeibeamter Luzern | ||
| Stefan Rutz | als Polizeibeamter Göschenen | ||
| Regie: | Michael Steiner | ||
| Buch: | Michael Steiner | ||
| Michael Sauter | |||
| Christoph Frey | |||
| Musik: | Adrian Frutiger | ||
| Diego Baldenweg | |||
| Kamera: | Pascal Walder | ||
| Produzent: | Andi Huber | ||
Sprachen: Deutsch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Bildformat: 16:9
Extras: Making of, Interview, Trailer

