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Mein Name ist Eugen

Mit viel Liebe zum Detail umgesetzter Kinderbuchklassiker um eine schweizer Lausbubenbande in den 60er Jahren.


Mein Name ist Eugen

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Erhältlich seit:
15.05.2008

Kinderfilm/ Komödie

Schweiz 2005
Laufzeit: 96 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Manuel Häberli
Alex Niederhäuser
Janic Halioua

Regie: Michael Steiner
Ascot Elite Home Entertainment

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Schweizer Komödienerfolg um Freundschaft, erste Liebe, Träume und jede Menge Lausbubenstreiche.

Von Bern aus versetzen die vier Ausreißer die ganze Alpenrepublik in helle Aufregung (Foto: MFA) Großansicht

Von Bern aus versetzen die vier Ausreißer die ganze Alpenrepublik in helle Aufregung (Foto: MFA)

Eugen, Wrigley, Bäschteli und Eduard machen mit ihren Streichen in den 60er-Jahren die Straßen von Bern unsicher. Nachdem ein leckes Faltboot das Fass zum Überlaufen bringt, droht ihnen eine harte Strafe: Pfadilagerverbot und Internat! Die Helden reißen aus und machen sich auf die Suche nach Fritzli Bühler, dem König der Lausbuben.

Ihre abenteuerliche Flucht führt sie ins Tessin und mit dem Velo über den Gotthard bis nach Zürich. Verfolgt von besorgten Eltern, wütenden Bauern und jeder Menge Polizisten geht ihre abenteuerliche Reise quer durch die Schweiz. Während eine groß angelegte Suchaktion nach ihnen läuft, schließen die Freunde einen heiligen Bund: Wir wollen sein ein einig Volk von Bengeln.

Die Nahrungsbeschaffung erweist sich als schwierig, denn das Auge des Gesetzes ist wachsam! (Foto: MFA) Großansicht

Die Nahrungsbeschaffung erweist sich als schwierig, denn das Auge des Gesetzes ist wachsam! (Foto: MFA)

Schweizer Charme nach schwedischem Vorbild

Mit Eugen kommt eine Figur ins Kino, die in seiner Heimat ähnlichen Kultstatus genießt wie Johanna Spyris legendäres Alpen-Mädel Heidi. "Mein Name ist Eugen" basiert auf dem gleichnamigen Buch von Klaus Schädelin, einem Pfarrer aus Attisvil. Der Vater von drei Kindern verfasste es, weil es seiner Meinung zu wenig fröhliche Bücher gab - und das merkt man auch dem Film an!

Der lausbübische Witz der schauspielerisch erstklassigen Helden erinnert bisweilen an die großen schwedischen Vorbilder Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga. Wer sich dazu auf den nostalgischen Charme der Sechzigerjahre einlässt, wird über die Maßen belohnt.

Mein Name ist Eugen

Nostalgie ist Trumpf bei dieser Adaption des Schweizer Kinderbuchklassikers, von "Grounding"-Macher Michael Steiner mit viel Liebe zum Detail umgesetzt.

Das eine oder andere Filmkunstwerk wie zum Beispiel Fredi M. Murers aktuellen Oscar-Kandidat "Vitus" oder etwas Komödiantisch-Leichtes wie vor kurzem die Militär-Klamotte "Achtung, fertig, Charlie!" - mehr hat das Filmland Schweiz für den deutschen Markt in der Regel nicht zu bieten. Doch nun kommt mit dem Eugen eine Figur in die Kinos, die in ihrer Heimat ähnlichen Kultstatus genießt wie Johanna Spyris legendäres Alpen-Mädel Heidi. "Mein Name ist Eugen" basiert auf dem gleichnamigen Buch von Klaus Schädelin, einem Pfarrer aus Attisvil. Der Vater von drei Kindern verfasste es, weil es seiner Meinung zu wenig fröhliche Bücher gab. Obwohl das Werk zum Bestseller avancierte und in der Schweiz bis dato 200.000 Mal über den Ladentisch ging, blieb es das einzige aus der Feder Schädelins. Ziemlich genau 50 Jahre nach seinem Erscheinen hat sich nun Michael Steiner, der im Alpenland als große Regie-Nachwuchshoffnung gilt und zuletzt mit "Grounding" die Swissair-Pleite fürs Kino adaptierte, den Lausbubengeschichten angenommen.

Darin haben es sich Eugen und seine drei Kumpels - Wrigley, der so heißt, weil er stets die gleichnamigen Kaugummis kaut, der schmächtige Bäschteli sowie der dicke Eduard - im Bern des Jahres 1964 in den Kopf gesetzt, den König der Lausbuben, Fritzli Bühler, aufzuspüren. Aus dieser (Phantom-)Suche entwickelt sich ein munteres Road Movie, das das abenteuerhungrige Quartett per pedes, auf dem Velo oder auch mit der Bahn zu pittoresken Schweizer Schauplätzen führt. Dabei halten sich humorvolle Episoden und kindlich spannende Einlagen in etwa die Waage. Dass den Jungs bei ihrer Odyssee auch noch deren besorgten Eltern ständig auf den Fersen sind, erhöht das Amüsement dieses heiteren Initiationsfilms nur noch. Dennoch scheint "Mein Name ist Eugen" nur bedingt für den deutschen Markt geeignet. Was am, zugegeben sympathischen, Schweizer Dialekt liegt, aber auch an den unzähligen, kaum zu übersetzenden "Helvetizismen", die an allen Ecken und Enden lauern. Der nostalgische Charme der sechziger Jahre dürfte bei der avisierten Zielgruppe, die mit hektischen Schnitten, computergenerierten Spezialeffekten und spektakulären Fantasywelten großgeworden ist, ebenfalls nur bedingt ankommen. Wer sich aber auf den lausbübischen Witz der jungen, durch die Bank schauspielerisch erstklassigen Helden, die bisweilen an die großen schwedischen Vorbilder Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga erinnern, einlässt, wird über die Maßen belohnt werden. lasso.

Darsteller:  Manuel Häberli   als Eugen
  Alex Niederhäuser   als Eduard
  Janic Halioua   als Wrigley
  Dominic Hänni   als Bäschteli
  Stefan Gubser   als Polizist Bühler
  Mike Müller   als Eugens Vater
  Marlise Fischer   als Eduards Mutter
  Christoph Gaugler   als Eduards Vater
  Patrick Frey   als Wrigleys Vater
  Sabina Schneebeli   als Wrigleys Mutter
  Stephanie Japp   als Bäschtelis Mutter
  Jürg Löw   als Bäschtelis Vater
  Norbert Schwientek   als Lehrer Klameth
  Max Rüdlinger   als Herr Hauser
  Beat Schlatter   als Fritzli Bühler
  Stephanie Glaser   als Tante Melanie
  Thomas Hostettler   als Chef Cobra
  Hans Leutenegger   als Feuerwehrhauptmann
  Domenico Pecoraio   als Fernfahrer
  Christof Oswald   als Adjutant
  Marco Cortesi   als Postbote
  Werner Biermeier   als Schaffner
  Pablo Aguilar   als Polizist Tessin
  Viktor Giacobbo   als Polizeibeamter Luzern
  Stefan Rutz   als Polizeibeamter Göschenen
 
Regie:  Michael Steiner  
Buch:  Michael Steiner  
  Michael Sauter  
  Christoph Frey  
Musik:  Adrian Frutiger  
  Diego Baldenweg  
Kamera:  Pascal Walder  
Produzent:  Andi Huber  
 

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