Mitten im Zweiten Weltkrieg schreibt Briefträger Ludwig Fuchs an den ehemaligen Schulfreund Feldmarschall Hermann Göring einen Brief und fordert ihn auf, für Frieden zu sorgen. Er wird für unzurechnungsfähig erklärt. Nach dem Krieg hat er Mühe, den Makel der angeblichen Geisteskrankheit wieder los zu werden. Göring wurde hingerichtet. Fuchs zwingt das Gericht, ihn zu untersuchen: Er verwüstet die Schalterhalle des Postamtes 122 in München und wird rehabilitiert (mit vollen Gehaltsausgleich für verlorene Jahre).
Eine Paraderolle für Heinz Rühmann als Postmann und nach 30 Jahren ("Der Mann, der seinen Mörder sucht") erneute Zusammenarbeit mit Robert Siodmak. Die Zeitkritik in den Jahren von Wolfgang Staudtes "Rosen für den Staatsanwalt" geht auf das Konto von Siodmak und Johannes Mario Simmel, der nach seiner Bühnenvorlage das Drehbuch (mit R.A. Stemmle) schrieb. Teils kabarettistisch, teils sarkastisch, etwa in der Szene, in der ein als Sultan kostümierter SS-Mann sich auf einem Maskenball nicht mehr erinnern kann.