
Winnie Bambini wird von seinem Vetter Bill von New York in ein kleines Dorf im Süden der USA gerufen: Winnie soll Bill und dessen Kumpel Stan verteidigen. Durch eine Verwechslung sind die beiden unschuldigen Jungs des Mordes angeklagt worden. Der Haken an der Sache: Winnie hat noch nie an einem Prozeß teilgenommen. Der strenge Richter spart auch nicht mit Verwarnungen. Nur Winnies Talent für abwegige Argumente rettet Bill und Stan vor einer schnellen Verurteilung. Winnie reißt sich trotz widriger Umstände zusammen. Letztlich ist es aber das Verdienst seiner attraktiven Verlobten Mona Lisa und ihres hellen Köpfchens, daß Bill und Stan freigesprochen werden.
Nach "Doc Hollywood" werden erneut Großstädter mit den Marotten und Grillen des Kleinstadtlebens in den USA konfrontiert. Während man bei dem Michael J. Fox-Film ganz auf die romantischen Aspekte der Situation setzte, zählen bei "Mein Vetter Winnie" Slapstick und blitzschneller Dialogwitz. Vor allem der verbale Schlagabtausch zwischen dem glänzenden Joe Pesci ("GoodFellas", "JFK") und Marisa Tomei ("Oscar") liefert die komödiantischen Highlights. Ralph Macchio ("Karate Kid") und der unverwüstliche "Herman Munster" Fred Gwynne tragen ihren Teil zum Gelingen des haarsträubenden und bisweilen zum Schreien komischen Spaßes bei. Nach eher enttäuschendem Abschneiden in den Kinos, dürfte Winnies Stunde auf Video geschlagen haben.