
Um die Zukunft des jungen, in London lebenden Pakistani Omar scheint es nicht gerade rosig bestellt, bis sein umtriebiger Onkel Nasser beschließt, ihn unter seine Fittiche zu nehmen. Und das nicht ohne Hintergedanken, hält Nasser Omar doch fälschlich für den passenden Bräutigam für seine Tochter Tania. Omar kann Nasser dazu überreden, ihm die Leitung eines heruntergekommenen Waschsalons zu übertragen. Gemeinsam mit seinem arbeitslosen Freund Johnny will er den Laden auf Vordermann bringen - sehr zum Unmut von Johnnys rechtsextremen Kumpels.
Erster Teil von Stephen Frears London-Trilogie, mit der der englische Regisseur in den achtziger Jahren Einblicke in das zeitgenössische Leben in seinem Heimatland gewährte. Mit Witz und Verstand werden die Gegensätze jener Zeit auf unterhaltsame Weise verarbeitet, wobei Frears die stimmige Figurencharakterisierung weitaus wichtiger nimmt als die eigentliche Handlung. Der aufstrebende Schauspieler Daniel Day-Lewis sorgte mit seiner Darstellung des arbeitslosen Johnny für Aufsehen, nicht zuletzt, weil er fast zeitgleich in einer völlig anderen Rolle in "Zimmer mit Aussicht" überzeugte.