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Mel Brooks' Dracula - Tot aber glücklich

Milde Vampir-Persiflage von Blödelveteran Mel Brooks mit "Nackte Kanone"-Star Leslie Nielsen als tolpatschigem Grafen Dracula.


Mel Brooks' Dracula - Tot aber glücklich

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Erhältlich seit:
12.03.2007

Originaltitel: Dracula: Dead and Loving It

Komödie

USA 1995
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 12

Leslie Nielsen
Peter MacNicol
Steven Weber

Regie: Mel Brooks
Universum Film

Bild 1 von 12

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Mel Brooks' Dracula - Tot aber glücklich

Nachdem Graf Dracula in dem Engländer Renfield einen neuen Assitenten gefunden hat, verläßt er im Jahre 1893 Transsylvanien und reist nach London. Während Renflied kurz darauf in der Nervenklinik von Dr. Seward landet, versucht Dracula, seinen Durst bei Sewards Tochter Mina und deren Freundin Lucy zu stillen. Doch der Blutsauger hat nicht mit der Hartnäckigkeit des ausgewiesenen Vampirjägers Van Helsing gerechnet. Der gewiefte Professor versteht es, Dracula einen äußerst fatalen Stolperstein zu stellen.

Mel Brooks, der Meister der Persiflage ("Frankenstein Junior"), der zuletzt mit "Robin Hood - Helden in Strumpfhosen" erneut einen Hit landen konnte, zieht diesmal das Vampirfilm-Genre durch den Kakao. Dabei ist ihm keine Blutfontäne zu hoch und kein Protagonist zu dämlich, um einen Kalauer nach den anderen zu plazieren. Obwohl die Gagkanonande dabei nicht immer ihr Ziel erreicht, kann sich Brooks auf "Nackte Kanone"-Star Leslie Nielsen, der einen wunderbar schusseligen Grafen abgibt, verlassen. Ein Selbstläufer.

Mel Brooks' Dracula - Tot aber glücklich

Mel Brooks parodiert das Vampirfilm-Genre mit "Nackte Kanone"-Star Leslie Nielsen als schusseliger Graf Dracula. Damit kann er es zwar in punkto frechem Charme und überdrehter Ausgeflipptheit nicht mit dem eigenen Horrorparodie-Klassiker "Frankenstein Junior" von 1974 aufnehmen, aber doch so viele köstliche Gags plazieren, um "Mel Brooks' Dracula" zum gefälligen Komödienspaß zu machen. Seit "Nosferatus" erstem Zähneblecken wurden insgesamt über 160 Filme gedreht, die sich in den zeitlosen Vampir-Mythos verbissen. Für Satire-Spezialist Mel Brooks allemal Grund, dem Genre seinen Senf hinzuzufügen. Für seine Verhältnisse ist seine aktuelle Witzmär überraschend verhalten ausgefallen, finden sich doch ungewohnt wenige jener Geschmacklosigkeiten, mit denen sich der Blödelmeister einen Namen gemacht hat. Selbst auf spitzzüngige Seitenhiebe in Richtung der holden Weiblichkeit wurde weitgehend verzichtet. Den Part des melancholischen Vampirs übernimmt hier Leslie Nielsen, der als vertrottelter Sauger stets zur falschen Zeit am falschen Ort stolpert, ausrutscht oder sich den Kopf anschlägt. Die blutrünstigen Begebenheiten entfalten sich im Jahr 1893, als Dracula (Nielsen) mit seinem neu rekrutierten Assistenten Renfield (herausragend dämlich: Peter MacNichol aus "Ghostbusters 2") in England einläuft. Der Insekten goutierende Renfield landet umgehend in der psychiatrischen Klinik des Einlauf-versessenen Dr. Seward (Harvey Korman). Dracula sieht derweil seine eisenhaltigen Gelüste von Sewards Tochter Mina (Amy Yasbeck) und deren Freundin Lucy (Lysette Anthony nimmt den Wandel vom Vamp zum Vampir elegant) appetitlich angeregt. Doch er hat nicht mit dem rechthaberischen Dr. Van Helsing (Brooks höchstpersönlich) gerechnet, mit dem er Wortgefechte in transsylvanischer Sprache bestreitet, und der ihm schließlich einen fatalen Stolperstein stellt. Die Handlung und die Requisiten - altes Spukschloß, Grabesgruft, Knoblauchgirlanden etc. - sind altbekanntes Programm, wobei die Ausstattung an die Hammer-Filme der fünfziger Jahre erinnert. Auch die Verhaltenheit des Hämoglobin-Humors scheint jener Ära zu entstammen. Zudem hält Brooks die Gagfrequenz überraschend niedrig. Dafür kann der Altmeister mehr Treffer verbuchen als in seinen letzten Filmen. Während sich die Begeisterung in den USA in Grenzen hält, ist "Mel Brooks' Dracula" nach dem Riesenerfolg von Brooks' "Robin Hood" Helden in Strumpfhosen" (2,1 Mio. Zuschauer) im kalauervernarrten Deutschland eine todsichere (Blut-)Bank. ara.

Mel Brooks' Dracula - Tot aber glücklich

Wunderbare Vampirfilm-Parodie von Mel Brooks, dem Meister der Persiflage ("Frankenstein Junior") mit "Nackte Kanone"-Star Leslie Nielsen in einer Glanzrolle als schusseliger Graf Dracula!
Nachdem Graf Dracula in dem Engländer Renfield einen neuen Assistenten gefunden hat, verlässt er im Jahre 1893 Transsylvanien und reist nach London. Während Renfield kurz darauf in der Nervenklinik von Dr. Seward landet, versucht Dracula, seinen Durst bei Sewards Tochter Mina und deren Freundin Lucy zu stillen. Doch der Blutsauger hat nicht mit der Hartnäckigkeit des ausgewiesenen Vampirjägers Van Helsing gerechnet. Der gewiefte Professor versteht es, Dracula einen äußerst fatalen Stolperstein zu stellen.

Quelle: Universum Film

Laufzeit Bonusmaterial ca. 19 Minuten
Interview mit dem Vampir
Interview mit dem Regisseur
Am Set
Filmographien
Mel Brooks, Teaser und Trailer

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Leslie Nielsen  
  Peter MacNicol  
  Steven Weber  
  Amy Yasbeck  
  Lysette Anthony  
  Harvey Korman  
  Mel Brooks  
  Mark Blankfield  
  Megan Cavanagh  
  Clive Revill  
  Chuck McCann  
  Avery Schreiber  
  Cherie Franklin  
  Anne Bancroft  
 
Regie:  Mel Brooks  
Buch:  Mel Brooks  
  Rudy De Luca  
  Steven Haberman  
Musik:  Hummie Mann  
Kamera:  Michael D. O'Shea  
Produzent:  Mel Brooks  
 

Fassungen

 

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Features

 

Star

Leslie Nielsen

Kult-Komiker und begnadeter Stoneface, der mit todernstem Gesicht zwischen den abgefeuerten Gag-Geschossen die albernsten, abstrusesten und...

 

Star

Mel Brooks

Bekannt für seine Parodien von erfolgreichen Hollywoodfilmen und ganzen Filmgenres, begann der Regisseur, Produzent, Drehbuchautor und Darsteller...