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Kaufvideo
Erhältlich seit:
26.06.2008
USA 1997
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 12
Tommy Lee Jones
Will Smith
Linda Fiorentino
Regie: Barry Sonnenfeld
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Der "Independence Day" für das diesjährige Independence-Day-Wochenende, erneut mit Will Smith in einer Hauptrolle. Dabei erinnert diese wilde Special-Effects-Farce weniger an Roland Emmerichs Blockbuster als an eine verrückte Mischung aus "Ghostbusters", "Mars Attacks!", "Beetlejuice" und der abgebrühten TV-Copshow "Dragnet" - mit ausreichend Sinn für Pre-Millenniums-Paranoia, um selbst Mulder und Scully aus "Akte X" einen vergnüglichen Kinoabend zu bereiten. Auch wenn es dieser visuell bestechenden Nummernrevue nicht gelingt, im Verlauf seiner vergnüglichen Handlung alle Versprechen einzulösen, die die sensationellen ersten 20 Minuten machen, ist "MIB" allemal so unbeschwerter Fun, um es zu den populärsten Filminitialen nach "ID4" zu bringen.
"Es ist wie "Casablanca", nur ohne Nazis", erklärt Tommy Lee Jones seinem neuen Rekruten Will Smith das eigenartige Alien-Szenario, das die Grundlage für Barry Sonnenfelds herrlich abgeklärte Sci-fi-Komödie bildet. Demnach sollen die USA seit den fünfziger Jahren von Außerirdischen in Menschengestalt bevölkert worden sein, deren friedliche Aktivitäten von den "Men in Black" kontrolliert werden. Ohne eine Miene zu verziehen, erklärt Jones' abgebrühter Spezialagent K so die Existenz all dessen, was unerklärlich oder merkwürdig scheint, als rede er über das Wetter: Dennis Rodman und Michael Jackson sind folglich Aliens, Elvis ist nicht tot, sondern nur wieder nach Hause zurückgekehrt, und die World's Fair wurde 1964 ausgerechnet in Queens abgehalten, um von der Tatsache abzulenken, daß dort eine Reihe von Untertassen gelandet ist. Das clevere Skript von Ed Solomon berauscht sich an seinen assoziativen Gags und gibt bissige Kommentare zu so ziemlich jedem abwegigen Zeitgeistphänomen ab. In Akkordarbeit wurden die Oneliner aufgetürmt, und Jones hat sichtbare Freude, sie mit unterkühltem Understatement an den Mann zu bringen. Ebenso gelungen sind Rick Bakers Alien-Kreaturen, die den Film an allen Ecken und Enden bevölkern, z. B. im MIB-Hauptquartier Kaffee trinken, durch die Straßen von New York ziehen oder als Taxifahrer arbeiten, wie Smith gleich vermutet ("Es sind weniger, als man glauben mag", konstatiert Jones). Als Zuschauer teilt man Will Smith' Erstaunen über all die bizarren Vorgänge auf Mutter Erde. Die Erklärung, warum man von dem Treiben nie etwas mitbekommen hat, liefert Barry Sonnenfeld gleich mit: Mit einem Zauberstift, einem sogenannten Neuralyzer, können die Männer in Schwarz bei jedem Menschen die Erinnerung an Zusammenstöße mit Außerirdischen löschen.
Gleichzeitig mit der Einführung von Smith in die wunderbar schräge Bürokraten-Welt der Extraterrestriellen-Jäger macht sich ein in der ländlichen Einöde gelandeter und in die Haut eines Farmers gewandeter Alien-Bug auf den Weg nach New York, um dort einen Diamanten und damit die Herrschaft über den Kosmos an sich zu reißen. Vincent D'Onofrio hat Spaß mit der kleinen, aber signifikanten Rolle und weckt zappelnd und wackelnd Erinnerungen an Michael Keatons "Beetlejuice". Beim brillant realisierten Glibber-Showdown, der elegant Kafkas "Metamorphose" zitiert, muß Smith seine Feuertaufe als MIB bestehen.
So hervorragend Sonnenfelds Inszenierung, die herrlich an die Space Age erinnernden Bauten oder die makellosen Spezialeffekte auch sein mögen, seine entscheidenden Trümpfe hält "Men in Black" mit seinem hervorragenden Starduo in der Hand. Smith' laxe Sprüche bilden einen idealen Gegenpol zu Jones' lakonischer Coolness. Überdies gefallen auch Linda Fiorentino als obsessive Leichenbeschauerin und Rip Torn als pragmatischer MIB-Boß. Natürlich hätte dieser James Bond für das ironische Zeitalter weniger kalkuliert ausfallen können - zu keinem Moment streift der Film seine kühle, wissende Hülle ab -, aber wie auch das sensationelle Einspiel in den USA beweist, wird das den Siegeszug dieses maßgeschneiderten Blockbusters in keinster Weise behindern. ts.
Nur die Men in Black kennen das bestgehütete Geheimnis der Welt: auf der Erde wimmelt es von Aliens! Außerirdische der unterschiedlichsten Art haben sich - als Menschen getarnt - auf dem Planeten breitgemacht. Einige werden geduldet, andere aufgespürt, gejagt, vertrieben. Und diesen Job erledigen die beiden zähesten unter den Alienjägern, die Agenten Kay (Tommy Lee Jones) und Jay (Will Smith). Doch dann landet ein intergalaktisches Riesenmonster auf der Erde - sein Ziel: die totale Vernichtung der Welt. Trotz optimaler High-Tech-Bewaffnung haben die beiden Super-Agenten jetzt einen lebensgefährlichen Auftrag! Als sie die Fährte des außerirdischen Eindringlings aufgenommen haben, scheint es fast zu spät zu sein - eine globale Katastrophe bahnt sich an ...
Kurzbewertung:
Steven Spielbergs U.S. Top-1 Blockbuster begeisterte weltweit Millionen im Kino. Ein Action-bepackter Sci-Fi-Knaller mit makellosen Special-Effects und - neben dem wandlungsfähigen Monster-Alien - unzähligen, witzigen Weltall-Kreaturen von "Industrial Light & Magic" ("Mars Attacks!", "Jurassic Park", "Jumanji", ...).
Quelle: Sony Pictures
Bild- und Audiokommentar mit Regisseur Barry Sonnenfeld und Tommy Lee Jones
Technischer Audiokommentar mit Barry Sonnenfeld, Rick Baker und Industrial Light & Magic Team
Intergalaktisch - "Men In Black" Rekrutierungsprogramm!
Frag' Frank den Mops!
Erweiterte & geänderte Szenen
Die Metamorphose der MIB
Originaldokumentation
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Workshop für Szenenschnitt
Musikvideo "Men in Black"
Trailer
Quelle: Sony Pictures
| Darsteller: | Tommy Lee Jones | als Agent K | |
|---|---|---|---|
| Will Smith | als Agent J | ||
| Linda Fiorentino | als Laurel | ||
| Vincent D'Onofrio | als Edgar | ||
| Rip Torn | als Zed | ||
| Tony Shalhoub | als Jeebs | ||
| Siobhan Fallon | als Beatrice | ||
| Mike Nussbaum | als Gentle Rosenberg | ||
| Jon Gries | als Lastwagenfahrer | ||
| Sergio Calderón | als Jose | ||
| Carel Struycken | als Arquillan | ||
| Fredric Lane | als INS Agent Janus | ||
| Richard Hamilton | als Dee | ||
| Kent Faulcon | als Lt. Jake Jensen | ||
| John Alexander | als Mikey | ||
| Keith Campbell | als Perp | ||
| Regie: | Barry Sonnenfeld | ||
| Buch: | Edward Solomon | ||
| Musik: | Danny Elfman | ||
| Kamera: | Don Peterman | ||
| Produzent: | Walter F. Parkes | ||
| Laurie MacDonald | |||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch, Englisch, Polnisch DD 5.1, Russisch DD 5.1, Tschechisch DD 5.1, Ungarisch DD 5.1
Tonformat: Dolby TrueHD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Engl. f. Hörg., Finnisch, Griechisch, Hebräisch, Hindi, Isländisch, Kroatisch, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowenisch, Tschechisch, Ungarisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Audiokommentar, Featurettes, Entfallene Szenen, Bildergalerien, Musikvideo, Trailer
Bild- und Audiokommentar mit Regisseur Barry Sonnenfeld und Tommy Lee Jones
Technischer Audiokommentar mit Barry Sonnenfeld, Rick Baker und Industrial Light & Magic Team
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