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Kaufvideo
Erhältlich seit:
21.01.2003
Originaltitel: Men in Black 2
USA 2002
Laufzeit: 84 Min.
FSK: ab 12
Will Smith
Tommy Lee Jones
Rip Torn
Regie: Barry Sonnenfeld
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Nach Sternenkriegern und Spinnenmännern erwarten jetzt zwei populäre Sonnenbrillen mit Persönlichkeitsanhang ihren Fantasyeinsatz, um mit cooler Attitüde, lakonischen Sprüchen und Riesenkanonen das Zusammenleben von Aliens und Menschen auf dem blauen Planeten zu sichern. Mit dem gleichen Rezept, das schon den hierzulande von über 7,3 Millionen Zuschauern bestaunten Vorgänger zum Kassenhit mit Kultcharakter machte, stürmt auch der Nachfolger in den deutschen Kinosommer. Kommerzielle Dominanz ist dabei garantiert, bleibt doch das Paar Smith & Jones eine unverändert attraktive Zugnummer, vor der auch Konkurrenten wie "Road to Perdition" oder "Minority Report" in den Spätsommer oder auch Herbst flüchteten.
Fünf Jahre lang musste man auf eine Fortsetzung der Comicabenteuer der Regierungsagenten Kay und Jay warten. Genutzt haben die lange Pause vor allem die Zauberer aus den Departments für Digitaleffekte und Make-up, die sich mehr noch als in "Men in Black" austoben dürfen. Verglichen mit ihrem Leistungsnachweis üben sich die Autoren in kreativer Zurückhaltung. Von Filmbeginn an drückt Regisseur Barry Sonnenfeld auf das Tempo, fegt über jede Versuchung hinweg, Charaktere zu vertiefen oder Handlungsnebenlinien aufzubauen. Der Weg zum Unterhaltungsziel ist eine Gerade. Wer das "MIB 2" krumm nimmt, ignoriert die Erwartungen eines jungen Publikums, das nicht nur im Fantastischen Film Fun über Fantasie stellt. Ungeachtet dessen ist Sonnenfelds Prolog ein witziges Geschenk für ältere Kinosemester, die die parodistische Hommage an den Sci-Fi-Trash der Fifties und alter Serials zu schätzen wissen. Genau diese Bilder von einer außerirdischen Prinzessin, die mit Hilfe der Männer in Schwarz das magische Licht von Zartha vor der gefährlichen kylothinischen Kreatur Serleena in Sicherheit bringen will, bildet den erzählerischen Hintergrund für die folgenden, in weniger als 90 Minuten vorbeirauschenden Ereignisse. Wie schon im Vorgänger bieten die ersten 30 Minuten frühe Höhepunkte. Ein vermeintlich riesiges Raumschiff, das auf dem Weg zur Erde lustvoll belebte Materie pulverisierte, entpuppt sich als Miniatur-Zerstörer. Diesem entsteigt im Central Park das extraterrestrische Biest Serleena, um die Gestalt eines Dessous-Models in Person von "Twin Peaks"-Veteranin Lara Flynn Boyle anzunehmen. Der erste Vergewaltiger, der in Nanosekunden zur Stelle ist, wird schnell verschlungen, dann macht sich Serleena, wie schon 25 Jahre zuvor, auf die Suche nach dem Licht, das ihre galaktische Dominanz noch verstärken könnte. Das Licht ist wenig mehr als ein Hitchcockscher McGuffin, hält Figuren und Handlung zusammen, die Parallelen zur jüngst in Deutschland abgelaufenen Staffel von "Buffy - Im Bann der Dämonen" aufweist und wird auch im Finale ohne größere Dramatik verabschiedet. Weil das Geheimnis des Lichts nur Agent Kay (Tommy Lee Jones) kennt, wird dessen Gedächtnislöschung vom Ende des Vorgängers rückgängig gemacht. Nun hat Jay (Will Smith) wieder seinen alten Partner, aber auch die alte Hierarchie, obwohl der ehemalige Neuling längst zur großen Nummer aufgestiegen ist. Während das Duo mit gewohnter Persönlichkeitsdynamik aus Kays Erinnerungsfetzen das Rätsel des Lichts zu klären versucht, erobert Serleena mühelos das Hauptquartier der MIB. Viele der Aliens aus dem Vorgänger kommen auch im Nachfolger zu ihrem Auftritt. Den witzigsten Eindruck hinterlassen dabei der sprachbegabte Köter Frank sowie die Cocktail schlurfenden Wurmkreaturen, die man sich sogar noch prominenter in die Handlung integriert wünschte. Nennenswerte Unterschiede im Unterhaltungswert der beiden Filme sind kaum auszumachen, trugen doch die Macher erkennbar Sorge, dass Abweichungen vom Hit-Mix aus Situationskomik, absurdem Humor, Nonsens, Make-up- und Effektshow vermieden wurden. "Gleicher Planet, anderer Abschaum", verspricht der Slogan, und genau das löst "Men in Black 2" auch ein. kob.
| Darsteller: | Will Smith | als Agent J | |
|---|---|---|---|
| Tommy Lee Jones | als Agent K | ||
| Rip Torn | als Zed | ||
| Lara Flynn Boyle | als Serleena | ||
| Johnny Knoxville | als Scrad/Charlie | ||
| Rosario Dawson | als Laura Vasquez | ||
| Tony Shalhoub | als Jeebs | ||
| Patrick Warburton | als Agent Tee | ||
| Jack Kehler | als Ben | ||
| David Cross | als Newton | ||
| Colombe Jacobsen | als Hailey | ||
| Peter Spellos | als Motorman | ||
| Michael Rivkin | als Mann mit Hund | ||
| Michael Bailey Smith | als Creepy | ||
| Michael Jackson | als Agent M | ||
| Sid Garza-Hillman | als Agent Gee | ||
| Tom Whitenight | als Agent C | ||
| Jeremy Howard | als Bird Guy Alien / Post-Alien | ||
| Mary Stein | als Bird Lady Alien | ||
| John Berton | als Split Alien Guy | ||
| William E. Jackson | als Eye Guy | ||
| Stephanie Kemp | als Geblitzdingste Mutter | ||
| Barry Sonnenfeld | als Geblitzdingster Vater | ||
| Victoria Jones | als Geblitzdingste Tochter | ||
| Michael Garvey | als Corn Face | ||
| Kevin Grevioux | als Pineal Eye | ||
| Derek Mears | als Mosh Tendrils | ||
| Sonny Tipton | als Dog Poop | ||
| Regie: | Barry Sonnenfeld | ||
| Buch: | Barry Fanaro | ||
| Robert Gordon | |||
| Musik: | Danny Elfman | ||
| Kamera: | Greg Gardiner | ||
| Produzent: | Laurie MacDonald | ||
| Walter F. Parkes | |||
Men in Black II (2 DVDs) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch, Englisch
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: DVD 1: Film MIB II, MIB-Training, Alien-News, Franks Trailerauswahl, Regiekommentar. DVD 2: Interaktives Making of, Die besten Versprecher, Animations-Sequenz: Serleena, Kinowerbung, Multi-Angle: Aufbau verschiedener Szenen, Die Aliens, Alternatives Filmende, Filmografien, Musik-Video, DVD-ROM-Teil: "Hinter den Kulissen"-Dokumentationen, Konzeptzeichnungen MIB II, Das Drehbuch zu MIB II, MIB II Bildschirmschoner
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Will Smith
Der Kumpel schlechthin. Frohnatur, Sprücheklopfer mit Herz, frechem Charme und der Fähigkeit, sich mit Leutseligkeit aus jedem Schlamassel...
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Der erbarmungslose US-Marshall Gerard, der den mordverdächtigen Arzt Dr. Richard Kimble (Harrison Ford) in der Spielfilmversion der TV-...
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