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Men in Black II

Fortsetzung des Sensationserfolgs von 1997, in dem Will Smith und Tommy Lee Jones erneut das Universum retten müssen.


Men in Black II (2 DVDs)

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Erhältlich seit:
21.01.2003

Originaltitel: Men in Black 2

Science Fiction/ Komödie

USA 2002
Laufzeit: 84 Min.
FSK: ab 12

Will Smith
Tommy Lee Jones
Rip Torn

Regie: Barry Sonnenfeld
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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"Gleicher Planet - neuer Abschaum", so lautet das Motto in Regisseur Barry Sonnenfelds rasantem Sci-Fi-Sequel.

Alien-Jäger in Maßanzügen

Alien-Jäger in Maßanzügen

Fünf Jahre waren sie in der Versenkung verschwunden - die berühmt-berüchtigten Alien-Jäger in Maßanzügen und dunklen Sonnenbrillen. In informierten Kreisen Hollywoods munkelte man schon, überzogene Gagenforderungen der beiden Hauptdarsteller hätten die Rückkehr der "Men in Black" verzögert.

Wahrscheinlicher aber ist, dass das Kreativ-Team um Barry Sonnenfeld, der auch bei der Fortsetzung wieder auf dem Regiestuhl Platz nahm, die Zeit nutzte, um neue Maßstäbe in Sachen Unterhaltung zu setzen. Und tatsächlich: "Men in Black 2" bietet extraterrestrisches Filmvergnügen pur.

Die Story kreist um die fiese Außerirdische Serleena, die in Gestalt eines Top-Models ("Twin Peaks"-Veteranin Lara Flynn Boyle mit wundersamem Wonder-Bra) auf die Erde kommt und dort Angst und Schrecken verbreitet. Das bringt Agent Jay - Will Smith, zuletzt als Box-Legende in Michael Manns "Ali" zu bewundern - auf den Plan.

Serleena ist Agent Jay auf den Leim gegangen

Serleena ist Agent Jay auf den Leim gegangen

Der hebt die Gedächtnislöschung seines alten Buddys Kay - Tommy Lee Jones, minimalistisch wie immer -, der in einem Postamt in Massachusetts vor sich hindarbt, auf - und los geht's mit der munteren Hatz auf Serleena und andere Lebewesen der dritten Art. Dass dabei nicht immer klar ist, wer da eigentlich wen jagt, tut dem Spaß keinen Abbruch. Denn wenn Jay und Kay gewohnt cool die aberwitzig designten Außerirdischen stellen, bleibt kein Auge trocken...

Wie schon der Vorgänger sucht auch "Men in Black 2" in Bezug auf Produktionsdesign, Make-up - verantwortet vom sechsfachen Oscar-Gewinner Rick Baker - und Spezialeffekte seinesgleichen. Schon der absurde Prolog, eine Hommage an die Science-Fiction-Filme der Fünfziger, macht klar, dass sich Sonnenfelds zwerchfellerschütterndes Alien-Abenteuer nicht vor den Klassikern des Genres zu verstecken braucht.

Mit ihren trockenen Sprüchen und perfekt abgestimmter Situationskomik legt die rasante Jagd auf die unerwünschten Einwanderer aus dem All im Vergleich zum Vorgänger beinahe noch einen Zahn zu. Neben den überwältigenden Schauwerten und tollen Hauptdarstellern begeistern schließlich noch ein neunmalkluger sprechender Mops namens Frank sowie ein U-Bahnen verschlingender Monsterwurm. Kurzum: Eine gelungene Fortsetzung, die auf den dritten Streich der Anzugträger hoffen lässt.

Men in Black II (2 DVDs)

Nach Sternenkriegern und Spinnenmännern erwarten jetzt zwei populäre Sonnenbrillen mit Persönlichkeitsanhang ihren Fantasyeinsatz, um mit cooler Attitüde, lakonischen Sprüchen und Riesenkanonen das Zusammenleben von Aliens und Menschen auf dem blauen Planeten zu sichern. Mit dem gleichen Rezept, das schon den hierzulande von über 7,3 Millionen Zuschauern bestaunten Vorgänger zum Kassenhit mit Kultcharakter machte, stürmt auch der Nachfolger in den deutschen Kinosommer. Kommerzielle Dominanz ist dabei garantiert, bleibt doch das Paar Smith & Jones eine unverändert attraktive Zugnummer, vor der auch Konkurrenten wie "Road to Perdition" oder "Minority Report" in den Spätsommer oder auch Herbst flüchteten.

Fünf Jahre lang musste man auf eine Fortsetzung der Comicabenteuer der Regierungsagenten Kay und Jay warten. Genutzt haben die lange Pause vor allem die Zauberer aus den Departments für Digitaleffekte und Make-up, die sich mehr noch als in "Men in Black" austoben dürfen. Verglichen mit ihrem Leistungsnachweis üben sich die Autoren in kreativer Zurückhaltung. Von Filmbeginn an drückt Regisseur Barry Sonnenfeld auf das Tempo, fegt über jede Versuchung hinweg, Charaktere zu vertiefen oder Handlungsnebenlinien aufzubauen. Der Weg zum Unterhaltungsziel ist eine Gerade. Wer das "MIB 2" krumm nimmt, ignoriert die Erwartungen eines jungen Publikums, das nicht nur im Fantastischen Film Fun über Fantasie stellt. Ungeachtet dessen ist Sonnenfelds Prolog ein witziges Geschenk für ältere Kinosemester, die die parodistische Hommage an den Sci-Fi-Trash der Fifties und alter Serials zu schätzen wissen. Genau diese Bilder von einer außerirdischen Prinzessin, die mit Hilfe der Männer in Schwarz das magische Licht von Zartha vor der gefährlichen kylothinischen Kreatur Serleena in Sicherheit bringen will, bildet den erzählerischen Hintergrund für die folgenden, in weniger als 90 Minuten vorbeirauschenden Ereignisse. Wie schon im Vorgänger bieten die ersten 30 Minuten frühe Höhepunkte. Ein vermeintlich riesiges Raumschiff, das auf dem Weg zur Erde lustvoll belebte Materie pulverisierte, entpuppt sich als Miniatur-Zerstörer. Diesem entsteigt im Central Park das extraterrestrische Biest Serleena, um die Gestalt eines Dessous-Models in Person von "Twin Peaks"-Veteranin Lara Flynn Boyle anzunehmen. Der erste Vergewaltiger, der in Nanosekunden zur Stelle ist, wird schnell verschlungen, dann macht sich Serleena, wie schon 25 Jahre zuvor, auf die Suche nach dem Licht, das ihre galaktische Dominanz noch verstärken könnte. Das Licht ist wenig mehr als ein Hitchcockscher McGuffin, hält Figuren und Handlung zusammen, die Parallelen zur jüngst in Deutschland abgelaufenen Staffel von "Buffy - Im Bann der Dämonen" aufweist und wird auch im Finale ohne größere Dramatik verabschiedet. Weil das Geheimnis des Lichts nur Agent Kay (Tommy Lee Jones) kennt, wird dessen Gedächtnislöschung vom Ende des Vorgängers rückgängig gemacht. Nun hat Jay (Will Smith) wieder seinen alten Partner, aber auch die alte Hierarchie, obwohl der ehemalige Neuling längst zur großen Nummer aufgestiegen ist. Während das Duo mit gewohnter Persönlichkeitsdynamik aus Kays Erinnerungsfetzen das Rätsel des Lichts zu klären versucht, erobert Serleena mühelos das Hauptquartier der MIB. Viele der Aliens aus dem Vorgänger kommen auch im Nachfolger zu ihrem Auftritt. Den witzigsten Eindruck hinterlassen dabei der sprachbegabte Köter Frank sowie die Cocktail schlurfenden Wurmkreaturen, die man sich sogar noch prominenter in die Handlung integriert wünschte. Nennenswerte Unterschiede im Unterhaltungswert der beiden Filme sind kaum auszumachen, trugen doch die Macher erkennbar Sorge, dass Abweichungen vom Hit-Mix aus Situationskomik, absurdem Humor, Nonsens, Make-up- und Effektshow vermieden wurden. "Gleicher Planet, anderer Abschaum", verspricht der Slogan, und genau das löst "Men in Black 2" auch ein. kob.

Darsteller:  Will Smith   als Agent J
  Tommy Lee Jones   als Agent K
  Rip Torn   als Zed
  Lara Flynn Boyle   als Serleena
  Johnny Knoxville   als Scrad/Charlie
  Rosario Dawson   als Laura Vasquez
  Tony Shalhoub   als Jeebs
  Patrick Warburton   als Agent Tee
  Jack Kehler   als Ben
  David Cross   als Newton
  Colombe Jacobsen   als Hailey
  Peter Spellos   als Motorman
  Michael Rivkin   als Mann mit Hund
  Michael Bailey Smith   als Creepy
  Michael Jackson   als Agent M
  Sid Garza-Hillman   als Agent Gee
  Tom Whitenight   als Agent C
  Jeremy Howard   als Bird Guy Alien / Post-Alien
  Mary Stein   als Bird Lady Alien
  John Berton   als Split Alien Guy
  William E. Jackson   als Eye Guy
  Stephanie Kemp   als Geblitzdingste Mutter
  Barry Sonnenfeld   als Geblitzdingster Vater
  Victoria Jones   als Geblitzdingste Tochter
  Michael Garvey   als Corn Face
  Kevin Grevioux   als Pineal Eye
  Derek Mears   als Mosh Tendrils
  Sonny Tipton   als Dog Poop
 
Regie:  Barry Sonnenfeld  
Buch:  Barry Fanaro  
  Robert Gordon  
Musik:  Danny Elfman  
Kamera:  Greg Gardiner  
Produzent:  Laurie MacDonald  
  Walter F. Parkes  

Will Smith und Jaden in Sci-Fi Film von M. Night Shyamalan

Ein kleiner Junge steuert mit seinem Vater ein kaputtes Raumschiff durchs All.

Will Smith plant mit Sohn Jaden ein Weltraumabenteuer (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Will Smith plant mit Sohn Jaden ein Weltraumabenteuer (Foto: Kurt Krieger)

"Men in Black"-Star Will Smith möchte nach "Das Streben nach Glück" erneut mit Sohn Jaden vor der Kamera stehen. Zusammen mit "The Sixth Sense"-Regisseur M. Night Shyamalan sowie seiner Frau Jada Pinkett Smith plant er ein bis jetzt noch unbenanntes SciFi-Drama. So viel ist zur Handlung bekannt: Eintausend Jahre nach unserer Zeit fliegt ein kleiner Junge mit seinem verwirrten Vater im Weltraum herum. Nachdem ihr Schiff bei einem Unfall beschädigt wurde, steuert der Junge einen verlassenen und furchteinflößenden Planeten an.

Will Smith wird den Film produzieren und M. Night Shyamalan führt Regie. Zur weiteren Besetzung und zum Starttermin ist noch nichts bekannt. Mit der Darstellung einer Vater-Sohn-Beziehung vor der Kamera haben Will Smith und Jaden schon Erfahrung: Einst lockten die beiden mit ihrer zu Herzen gehenden Darstellung in "Das Streben nach Glück" über 1,4 Millionen Zuschauer in die deutschen Kinos.

Vielversprechende Geschichte

Das Gespann Will und Jaden funktioniert im Kino also prächtig. Die Idee, diese Konstellation nun vor einen Endzeithintergrund zu packen, ist natürlich genial, aber so neu nicht: Schon Viggo Mortensen zeigte in der Romanverfilmung "The Road", dass man aus diesem Thema maximale Emotionen und, wenn man will, auch schwer zu verkraftende Gefühlsmomente herausholen kann. Nun bleibt abzuwarten, wie Will Smith das Thema angehen wird. Der Story-Hinweis, dass der Vater verwirrt und der Junge alleiniger Raumschiffkapitän ist, lässt allerdings schon eine Geschichte vermuten, die den Zuschauer ins Herz treffen wird.

 

Men in Black II (2 DVDs) in der Fotoshow

 

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Will Smith

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Tommy Lee Jones

Der erbarmungslose US-Marshall Gerard, der den mordverdächtigen Arzt Dr. Richard Kimble (Harrison Ford) in der Spielfilmversion der TV-...