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Mickey Blue Eyes

Das Erfolgsrezept von "Reine Nervensache" variierende Komödie mit Hugh Grant als Zuwachs einer Mafiafamilie.


Mickey Blue Eyes

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Erhältlich seit:
24.11.2006

Komödie

USA 1999
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 6

Hugh Grant
James Caan
Jeanne Tripplehorn

Regie: Kelly Makin
Warner Home Video Germany

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Mickey Blue Eyes

Der sympathische Auktionator Michael hat sich in die Lehrerin Gina verliebt. Er ahnt jedoch nicht, dass deren Vater Frank ein wichtiges Mitglied einer überaus gefährlichen Mafiafamilie ist. Weil Gina fürchtet, dass ihr geliebter Michael von ihrer Sippe verdorben und kriminalisiert werden könnte, lehnt sie dessen Heiratsantrag ab. Blind vor Liebe sucht Michael daraufhin den direkten Kontakt zum Vater und gerät erwartungsgemäß durch dessen skrupellosen Bruder Gino in einen Strudel aus Gefälligkeiten und mysteriösen Todesfällen.

Nach dem ähnlich gelagerten "Reine Nervensache" setzt auch diese Komödie auf den Zusammenprall von der bürgerlichen mit der kriminellen Welt. Dabei legt Regisseurin Kelly Makin mehr Wert auf die ironisch-sarkastische Note als auf die romantische Komponente. Nach "Notting Hill" erweist sich Parade-Brite Hugh Grant - Ehefrau Liz Hurley produzierte - einmal mehr als charmanter Lover, während die Hollywood-Veteranen James Caan und Burt Young als Mafiosi brillieren. Auch wenn die Dialoge des weniger ideenreichen Drehbuchs etwas holprig wirken, kann die populäre Genre-Kost mit großem Star-Potenzial wohl bekommen.

Mickey Blue Eyes

"Der Vater der Braut" ist "Reine Nervensache" in Hugh Grants zweitem potentiellen Komödienhit dieses Jahres, der humoristisch mit den Problemen spielt, wenn smarte Vorzeigebriten in italoamerikanische Mafiafamilien einheiraten wollen. Nicht nur seines Schauplatzes New York, sondern auch des stärker zur Farce als zur romantischen Komödie und Lovestory neigenden Tons wegen bleibt eine Distanz zu "Notting Hill". Aber Zuschauermillionär sollte "Mickey Blue Eyes" dennoch werden.

Das ursprünglich um die Figur eines amerikanischen Anwalts entwickelte Drehbuch wurde Simian Films, der Produktionsgesellschaft von Hugh Grant und Liz Hurley, bereits 1996 angeboten und anschließend ganz auf die Mentalität und die Stärken des britischen Charmeurs zugeschnitten. Jetzt steht hinter dem fiktiven Mafiapseudonym "Mickey Blue Eyes", mit dem sich Grant in der zweiten Filmhälfte als harter Bursche zu tarnen versucht, der durch und durch sympathische Gentleman-Auktionator Michael , der sich in die Lehrerin Gina (Jeanne Tripplehorn) verliebt hat, ohne zu ahnen, daß deren Vater Frank (James Caan genießt seine Rolle als Goodfella mit Herz) ein wichtiges Mitglied einer der gefährlichsten Mafiafamilien des Big Apple ist. Weil Gina fürchtet, daß der gemütliche Hauskater Michael von den Raubtieren ihrer Familie verdorben und, im schlimmsten Fall, gefressen werden könnte, lehnt sie seinen Heiratsantrag ab. Blind vor Liebe, und seit "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" längst auch bindungsbereit, sucht Grant nun den direkten Kontakt zum Vater der Braut und gerät erwartungsgemäß durch dessen mächtigen und skrupellosen Bruder Gino (Burt Young zurechtgemacht wie ein Abbild von Ennio Morricone) in die mafiöse Gefälligkeitsmaschinerie. Wie der thematisch verwandte De Niro/Crystal-Hit "Reine Nervensache" sorgt die Reibung des Normalbürgers mit Halunken und Killern für Amüsement, auch wenn die größere Herausforderung für das Drehbuch und auch den Darsteller Grant die Verführung durch den kriminellen Lebensstil gewesen wäre. Caans Sprachunterricht für Grant, dessen Beziehung zu ihm ebenso großen Raum einnimmt wie Grants zu Tripplehorn, zeigt urkomisch, wohin der Weg hätte gehen können. So aber bleibt die Moral intakt, und die stärker auf Situationskomik und Slapstick als auf Dialoge setzende Komödie schlägt eine andere Richtung ein, als Tripplehorns Warnschuß auf ihren bescheuerten Cousin tödliche Folgen hat, und das Pärchen nun die Rache von Onkel Gino fürchten muß. Auch wenn vor allem das letzte Drittel etwas holperig, unglaubwürdig und ideenarm wirkt, kann sich auch die zweite Produktion von Elizabeth Hurley sehen lassen. Der man als problemzonenfreier Unterhaltung größere kommerzielle Chancen als dem Thriller-Erstling "Extrem ... mit allen Mitteln" zutrauen darf. kob.

Mickey Blue Eyes

Er hat Stil, Manieren und Kunstverstand, und damit passt er in die Mafia wie die Faust aufs Auge! Der smarte Engländer Michael Felgate arbeitet als Kunst-Auktionator in Manhattan. Als er sich entschließt, um die Hand seiner Freundin Gina anzuhalten, bekommt seine heile Welt urplötzlich mächtig Schlagseite: Gina entpuppt sich als Tochter eines berüchtigten New Yorker Mafia-Bosses und "die Familie" ist ganz begeistert von der Aussicht, Michaels Arbeitsplatz zur Geldwäsche zu nutzen!

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Hugh Grant   als Michael Felgate
  James Caan   als Frank Vitale
  Jeanne Tripplehorn   als Gina Vitale
  Burt Young   als Vito Graziosi
  James Fox   als Philip Cromwell
  Joe Viterelli   als Vinnie
  Gerry Becker   als Agent Connell
  Maddie Corman   als Carol
  Tony Darrow   als Angelo
  Paul Lazar   als Ritchie Vitale
  Vincent Pastore   als Al
  Frank Pellegrino   als Sante
  Scott Thompson   als Agent Lewis
  John Ventimiglia   als Johnny Graziosi
 
Regie:  Kelly Makin  
Buch:  Adam Scheinman  
  Robert Kuhn  
Musik:  Basil Poledouris  
Kamera:  Donald E. Thorin  
Produzent:  Elizabeth Hurley  
  Charles B. Mulvehill  
 

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