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Kaufvideo
Erhältlich seit:
04.10.2005
USA 2004
Laufzeit: 127 Min.
FSK: ab 12
Clint Eastwood
Hilary Swank
Morgan Freeman
Regie: Clint Eastwood
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

Mit dem Alter kommt die Weisheit, heißt es. Im Fall von Clint Eastwood belegt dies sein an die Nieren gehendes Boxerdrama, das auf allen Ebenen ein Knockout ist. Zu Recht bereits mehrfach ausgezeichnet und für sieben Oscars nominiert, erzählt Eastwood gewohnt schnörkellos und gerade deshalb mitten ins Herz treffend die facettenreiche Story vom Werdegang einer eisern entschlossenen Boxerin, gespielt von der zu "Boys Don't Cry"-Höchstform auflaufenden Oscar-Gewinnerin Hilary Swank. Ihre hochkarätigen schauspielerischen Sparring-Partner sind Eastwood selbst in der Rolle ihres Trainers und Morgan Freeman als dessen Angestellter, der zudem als Voiceover-Erzähler fungiert.
Für seine mittlerweile 25. Inszenierung diente dem 74-jährigen Eastwood das Drehbuch von Paul Haggis als Vorlage. Dieser adaptierte zwei Kurzgeschichten aus der Sammlung "Rope Burns: Stories From The Corner" des ehemaligen Boxmanagers Jerry Boyd. Haggis begeistert mit natürlich-fließenden Dialoge, die aus dem Leben gegriffen, gleichzeitig über tiefe Aussagekraft verfügen. Aufgegriffen werden Themen, die für Leinwandlegende Eastwood, der sich schon länger nicht mehr an kommerzielle Auflagen gebunden fühlt, persönlich reizvoll waren. Wie in seinen Meisterwerken "Erbarmungslos" und "Mystic River" handelt es sich um eine amerikanische Tragödie, in der eine gebrochene Figur Vergebung und Sühne für die Sünden der Vergangenheit sucht. Gleichzeitig wird aber nicht nur von zerstörten Täumen, sondern auch von deren (teilweisen) Erfüllung sowie einer platonischen Liebesgeschichte voller Zärtlichkeit erzählt.
Der erste Akt spielt fast ausschließlich in der etwas heruntergekommenen Boxhalle von Trainer Frankie Dunn. Er ist ebenfalls nicht mehr taufrisch. Jahrelange Einsamkeit und Enttäuschungen haben tiefe Furchen in sein Gesicht geschlagen. Seine treue rechte Hand ist der ehemalige Preisboxer Eddie "Scrap-Iron" Dupris, der in seinem 109. und letzten Kampf ein Auge verloren hat. Beide verbindet eine tiefe Freundschaft - und die Enttäuschung, niemals einen Triumph im Leben (sprich: eine Boxmeisterschaft) erreicht zu haben. In dieses alt eingespielte Arrangement platzt eines Tages die 31-jährige White-Trash-Bedienung Maggie Fitzgerald, die Frankie zunächst vergeblich piesackt, sie zu coachen. In der Machowelt der Boxhalle wird sie verlacht, doch Maggie trainiert mit unbeirrbaren Willen Tag für Tag. Schließlich ist es Eddie, der Frankie überredet, ihr eine Chance zu geben. Unerwartet erweist sich Maggie trotz ihres für den Sport bereits hohen Alters als Naturtalent, die à la "Rocky" einen kometenhaften Aufstieg absolviert. Dies wird mit einer unbeschwert-unterhaltsamen Montage ihrer in der ersten Runde per KO gewonnen Kämpfe gezeigt. Ein emotionaler Wehrmutstropfen ist für Maggie der Besuch bei ihrer asozialen Familie, die nur an ihrem Geld interessiert ist. Dadurch vertieft sich die aufkeimende Vater-Tochter-Beziehung zwischen dem Trainer, der sich von seiner eigenen Tochter entfremdet hat, und seinem Protegé. Beide schwören einander, sich niemals im Stich zu lassen, was im überraschenden dritten und letzten Akt eine entscheidende Rolle spielen wird.
Im finalen Abschnitt nimmt der Filme eine abrupte Wendung, die sich aller Genrelimitierungen entzieht. Doch in Eastwoods meisterlicher Hand wirkt dies niemals aufgesetzt oder anderweitig störend. Tatsächlich wird dieser Film nicht ganz zu Unrecht als Eastwoods größtes Meisterwerk gehandelt, für das er auch den dezent-elegischen Score komponierte. Darüber hinaus glänzt er als rauer Antiheld mit harter Schale und weichem Kern. Eindeutig einer der cineastischen Championship-Titel seiner langjährigen Karriere, für die man sich noch viele weitere Einträge erhofft. ara.
Frankie Dunn hat sein Leben als Trainer und Manager im Ring verbracht. Die entscheidende Regel, die er seinen Fightern beibringt, befolgt er auch selbst: Wichtiger als alles andere ist die eigene Deckung. Seit vielen Jahren ist er keine engere Beziehung mehr eingegangen. Einzig der Ex-Boxer Scrap, der in Frankies Boxhalle nach dem Rechten sieht, darf sich sein Freund nennen. Als die 31-jährige Kellnerin Maggie Fitzgerald auftaucht, weigert sich Frank hartnäckig, sie zu trainieren. Doch Maggie ist unbeirrbar entschlossen, ihren einzigen Traum, ihre einzige Chance auf Anerkennung nicht aufzugeben ...
Das ergreifende Boxerdrama wurde mit vier Oscars[r] (Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin, Bester Nebendarsteller) ausgezeichnet! Clint Eastwood brilliert nicht nur als Regisseur, Hauptdarsteller und Produzent, sondern komponierte auch noch die Musik für dieses bewegende Meisterwerk.
Quelle: Studiocanal
| Darsteller: | Clint Eastwood | als Frankie Dunn | |
|---|---|---|---|
| Hilary Swank | als Maggie Fitzgerald | ||
| Morgan Freeman | als Eddie | ||
| Jay Baruchel | als Danger Barch | ||
| Mike Colter | als Willie Little | ||
| Lucia Rijker | als Billie | ||
| Brian F. O'Byrne | als Horvak | ||
| Anthony Mackie | als Shawrelle Berry | ||
| Margo Martindale | als Earline Fitzgerald | ||
| Riki Lindhome | als Mardell Fitzgerald | ||
| Michael Peña | als Omar | ||
| Benito Martinez | als Billies Manager | ||
| Bruce MacVittie | als Mickey Mack | ||
| David Powledge | als Mann am Tresen | ||
| Marcus Chait | als J.D. Fitzgerald | ||
| Regie: | Clint Eastwood | ||
| Buch: | Paul Haggis | ||
| Musik: | Clint Eastwood | ||
| Kamera: | Tom Stern | ||
| Produzent: | Clint Eastwood | ||
| Albert S. Ruddy | |||
| Tom Rosenberg | |||
| Paul Haggis | |||
Million Dollar Baby (Einzel-DVD) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Trailer
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