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Minority Report

Packender Science-Fiction-Thriller über eine Polizei-Einheit, die Verbrechen bestraft, bevor sie begangen werden.


Minority Report

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Erhältlich seit:
22.10.2010

Science Fiction/ Thriller

USA 2002
Laufzeit: 145 Min.
FSK: ab 12

Tom Cruise
Colin Farrell
Samantha Morton

Regie: Steven Spielberg
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Titanentreffen im Kino: Tom Cruise flüchtet als Cop des Jahres 2054 vor seiner Zukunft als Mörder, die Steven Spielberg meisterlich inszeniert.

Die Aufzüge der Zukunft (Foto: Fox) Großansicht

Die Aufzüge der Zukunft (Foto: Fox)

145 Minuten Ereigniskino. Diese Erwartung ist Pflicht, wenn Steven Spielberg erstmals mit Tom Cruise eine Story von Philip K. Dick verfilmt. Zwei moderne Klassiker, "Blade Runner" und "Total Recall", haben den SciFi-Guru über seinen Tod (1982) hinaus unsterblich gemacht. Sie bekommen nun Gesellschaft.

Von einem futuristischen Thriller, der mit Skepsis in die Zukunft blickt, sie aber auch mit großen Augen bestaunen lässt. Gläsern ist der Mensch des Jahres 2054 und zerbrechlich folglich seine Rechte. Überall Kameras und Netzhautscans, die Anonymität unmöglich machen.

Aber auch coole Technik, die den Albtraum versüßt. Wie Magnetautos, die an Wolkenkratzern hinauf zum Himmel gleiten und ihre Passagiere direkt ins Wohnzimmer entlassen. Perfekter Bilderzauber als Teamwork von menschlicher Fantasie und digitaler Realisation. Visuell makellos wirkt die Optik, aber die Welt von morgen ist bedrohlich, nicht verführerisch.

Danny Witwer im Office von "Pre-Crime" (Foto: Fox) Großansicht

Danny Witwer im Office von "Pre-Crime" (Foto: Fox)

Nichts ist sicher

Sicherheit scheint realisiert, doch sicher fühlen darf sich keiner. Selbst Cop Anderton (Cruise) nicht, der mit seiner Spezialeinheit Pre-Crime Morde verhindert, noch bevor sie begangen werden. Dank der Visionen dreier Hellseher, der Pre-Cogs, die symbiotisch miteinander verbunden sind.

Doch als Anderton in einer weiteren visuellen Projektion des als unfehlbar geltenden Trios sich selbst als Mörder erkennt, gerät auch er ins Visier seiner Einheit und eines undurchsichtigen Regierungsbeamten (Colin Farrell). Durch Washington gehetzt, bleiben ihm 36 Stunden, um seine Unschuld zu beweisen.

John Anderton und Pre-Cog Agatha (Foto: Fox) Großansicht

John Anderton und Pre-Cog Agatha (Foto: Fox)

Timing ist alles

Ein Traum aus Suspense und Action ist diese Treibjagd durch eine vollautomatisierte Welt. Spektakulär dabei Andertons Duell mit seinen Kollegen, die ihn fliegend attackieren, spannend und perfekt getimt seine Konfrontation mit Metallspinnen, die ihn aufzuspüren versuchen.

Verblüffendes erlebt das Auge in "Minority Report": Spezialeffekte, Designzauber, aber auch Unauffälligeres wie ein Hitchcock-Zitat mit unzähligen Regenschirmen. Aber wie schon in "Total Recall" oder "Blade Runner" bedeutet Sehen auch Täuschen. Und genau darum geht es.

Minority Report

Seit sie sich am Set für "Lockere Geschäfte" 1983 kennengelernt hatten, wollten Hollywoods kommerziell erfolgreichster Regisseur Steven Spielberg und Megastar Tom Cruise zusammen arbeiten. Fast 20 Jahre später ist es nun mit diesem ambitionierten, actiongeladenen und atmosphärisch dichten Science-Fiction-Thriller soweit. Prompt bescherte "Minority Report" dem dynamischen Duo Cruise und Spielberg einen Nummer-Eins-Hit, dem nunmehr neunten in Folge für Cruise.

Das komplexe Drehbuch von Scott Frank ("Out of Sight", "Schnappt Shorty") und John Cohen basiert auf einer Kurzgeschichte des renommierten Kultautoren Philip K. Dick, der bereits die Vorlagen für die Genre-Meilensteine "Blade Runner" und "Total Recall - Die totale Erinnerung" lieferte. Gleich ersterem findet sich bei "Minority Report" eine starke Affinität zum Film Noir, mit dem hartgesottenen Cop-Protagonisten, der in undurchsichtige Machenschaften verwickelt wird. Statt einer vergangenen Ära wird eine hochtechnisierte Zukunftsvision heraufbeschworen, die für das Jahr 2054 ein Gesellschaftsporträt entwirft, das zum Nachdenken anregt. Dafür engagierte Spielberg bekannte Futuristikexperten, die für Technik, Kultur, Konsum, Sozialstruktur und Politik möglichst realitätsnahe Szenarien erdachten. Noch detaillierter und nachvollziehbarer als in Spielbergs letztem SciFi-Epos "A.I. - Künstliche Intelligenz" kreiert er ein faszinierendes Modell der Zukunft, in dem die Privatsphäre des Individuums quasi nicht mehr existiert. Eine weitere Parallele zu "A.I." besteht im vorwiegend monochromen Look des Films, den Kameraass Janusz Kaminski mit den selben ausbleichenden Farbfiltern erzielte. Kontrastiert wird das triste Farbspektrum - symbolisch für die seelenlose Technisierung - mit warmen Erdtönen, wenn für kurze Momente melancholische Menschlichkeit einkehrt.

Begonnen wird mit einer schnellgeschnittenen Exposition des Systems der Präventivverbrechensbekämpfung. Anhand der computerprojezierten Zukunftsvisionen von drei Hellsehern, "Precogs" genannt, können Detective John Anderton (Cruise) und seine "RoboCop"-inspirierten Teamkollegen einen eifersüchtigen Ehemann verhaften. Anderton ist geschieden, da er seit Jahren versucht den Kummer über das tragische Verschwinden seines kleinen Sohnes mit Drogen zu vergessen. Obwohl die Verbrechensrate in Washington D.C. seit Beginn des Programms extrem niedrig ist, meldet sich in Gestalt des Jusitzbeamten Danny Witwer (hervorragend: Colin Farrell aus "Hart's War" als unausstehlicher Opponent) ein Kritiker zu Wort. Nicht ganz zu Unrecht, wie der bis dato systemgläubige Anderton feststellen muss, als er selbst als zukünftiger Killer identifiziert wird. Seine adrenalingeladene Flucht mit etlichen fulminanten Actioneinlagen führt ihn zunächst zu einer Wissenschaftlerin, die ihn über die "Minority Reports" der Precogs aufklärt. Die werden ausgegeben, wenn nicht alle drei die selbe Vision teilen und eine alternative Zukunft möglich ist. Der Schlüssel für Andertons eigene Zukunft liegt also beim Medium Agatha (eindringlich: Samantha Morton), die befindet sich jedoch in einem hermetisch abgeriegelten Bereich des Hauptquartiers seiner Truppe. Das Plotlabyrinth lässt Anderton nicht nur nach dem Verräter suchen, sondern stellt auch seinen freien Willen in Frage.

Cruises darstellerische Leistung ist ohne Makel, er überzeugt als Actionheld wie als angeschlagener Vater, dessen Welt zusammenbricht. Dank seiner Präsenz wird der nicht rein auf ein Mainstream-Publikum zugeschnittene futuristische Actionthriller dennoch sicherlich mehr als eine Minderheit in ihren Bann ziehen. ara.

Minority Report

Im Washington, D.C., des Jahres 2054 gibt es keine Morde mehr. Die Zukunft ist bekannt und Mörder werden gefasst, bevor sie ihr Verbrechen begehen können. Dafür sorgt Pre-Crime, eine Elite-Einheit der Polizei, die die Visionen der Pre-Cogs, drei Wesen mit hellseherischen Fähigkeiten, auswertet und zur Tat schreitet. Das System ist perfekt. Und John Anderton (TOM CRUISE) ist sein perfekter Chef: Seit einem tragischen Verlust sechs Jahre zuvor widmet er sein Leben mit vollkommener Leidenschaft der Verbrecherjagd. Es gibt keinen Grund für ihn, am System zu zweifeln - bis er in einer Vision selbst als Mörder zu sehen ist. 36 Stunden bleiben ihm bis zu dem Verbrechen. 36 Stunden, um zu beweisen, dass er unschuldig ist ... und das perfekte System fehlbar. Die Flucht kann beginnen.

Tom Cruise und Steven Spielberg. Zum ersten Mal in ihrer einmaligen Karriere haben die beiden Giganten des Hollywoodkinos gemeinsam einen Film gedreht - und er ist jetzt schon ein Klassiker: Nach einer Kurzgeschichte des legendären Science-Fiction-Autors Philip K. Dick, auf dessen Arbeiten auch BLADE RUNNER und TOTAL RECALL beruhen, schufen Spielberg und Cruise einen visionären, düsteren, atemberaubenden Zukunftsthriller über eine totale Überwachungsgesellschaft, in der Mörder verurteilt werden, bevor sie ihre Taten begangen haben. In einem packenden Wettlauf mit der Zeit muss der beste Polizist beweisen, dass er kein Mörder sein wird. Überraschende Wendungen, beispiellose Spezialeffekte, unglaubliche Action und unerträgliche Spannung sind die Zutaten eines einzigartigen Films, in dem nur eines sicher ist: Jeder ist auf der Flucht!

Quelle: Fox

" Die Zukunft in den Augen von Steven Spielberg: Ein interaktiver Ratgeber für Minority Report
" In der Welt von Precrime
" Philip K. Dick, Steven Spielberg und Minority Report
" Minority Report: Realisierung der Zukunft
" Minority Report: Requisiten der Zukunft
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o Die Hoverpack-Sequenz
o Die Autofabrik-Sequenz
" Minority Report: Werbung der Zukunft
" Prävisualisierungssequenzen
o Die Hoverpack-Sequenz
o Die Flucht mit der Magnetschienenbahn
" Trailer

Weiteres Bonusmaterial:
" Von der Geschichte auf die Leinwand
" Minority Report im Detail
" Die Stunts von Minority Report
" ILM und Minority Report
" Abschlussbericht: Steven Spielberg & Tom Crui-se
" Produktionsentwürfe: Galerie
" Storyboard-Sequenzen

Quelle: Fox

Darsteller:  Tom Cruise   als Chief John Anderton
  Colin Farrell   als Danni Witwer
  Samantha Morton   als Agatha
  Max von Sydow   als Director Lamar Burgess
  Kathryn Morris   als Lara Clarke
  Tim Blake Nelson   als Gideon
  Peter Stormare   als Dixie
  Lois Smith   als Iris Hineman
  Steve Harris   als Jad
  Mike Binder   als Leo Crow
  Daniel London   als Wally
  Spencer Treat Clark   als Sean (9 Jahre)
  Neal McDonough   als Fletcher
  Jessica Capshaw   als Evanna
  Patrick Kilpatrick   als Knott
  Jessica Harper   als Anne Lively
  Ashley Crow   als Sarah Marks
  Arye Gross   als Howard Marks
  Jason Antoon   als Rufus Riley
 
Regie:  Steven Spielberg  
Buch:  Scott Frank  
  Jon Cohen  
Musik:  John Williams  
Kamera:  Janusz Kaminski  
Produzent:  Gerald R. Molen  
  Bonnie Curtis  
  Walter F. Parkes  
  Jan de Bont  

"Underworld"-Regisseur verfilmt "Total Recall" neu

Du weißt nie, was Warheit ist und was Traum...

Len Wiseman soll ein Update von "Total Recall" mit Arnold Schwarzenegger in Szene setzen (Foto: Scotia) Großansicht

Len Wiseman soll ein Update von "Total Recall" mit Arnold Schwarzenegger in Szene setzen (Foto: Scotia)

Das gilt für fast die meisten Filme, die auf Vorlagen von Kultautor Philip K. Dick zurückgehen: "Der Blade Runner", "Minority Report", "A Scanner Darkly" - oder für den Kultfilm "Total Recall".

Letzteren soll nun Len Wiseman entstauben. Der "Underworld"-Guru wird ein Remake von "Die totale Erinnerung" in Szene setzen. Paul Verhoevens SciFi-Actioner mit Arnold Schwarzenegger aus dem Jahr 1990 gehört zu den Klassikern des Genres und setzte damals neue Maßstäbe in Sachen Special Effects.

Kurt Wimmer ("Ultraviolet", "Gesetz der Rache") schreibt dazu das Drehbuch. "Total Recall" soll dabei weniger ein Remake als eine generalüberholte, ganz neue Umsetzung der Kurzgeschichte von Philip K. Dick werden.

Wiseman ist Experte für 80er-Haudegen

Wiseman, der auch "Underworld 4" inszenieren wird, und der zuletzt den Pilot für das Serien-Update "Hawaii-Five-O" machte, ist auch in Verhandlungen, einen weiteren "Stirb langsam"-Film mit Bruce Willis in Angriff zu nehmen.

 

Minority Report in der Fotoshow

 

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Tom Cruise

Mit seinem achten Film "Top Gun" avancierte Cruise zum Weltstar und wurde als jüngster Hollywood-Schauspieler auf dem Walk of Fame verewigt....

 

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