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Kaufvideo
Erhältlich seit:
03.04.2009
USA 2008
Laufzeit: 105 Min.
FSK: ab 16
Kiefer Sutherland
Paula Patton
Cameron Boyce
Regie: Alexandre Aja
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

Abermals festigt der französische Horrorexport und -experte Alexandre Aja seinen Ruf mit einem fulminanten Remake, das Kämpfernatur Kiefer Sutherland in den übernatürlichen Schocker der Saison schickt.
Steril und allegorisch blieb der Korea-Horror "Into the Mirror" von 2003, den Aja nach allen Regeln der Kunst zu einer packenden Schauermär aufputscht. Ähnlich wie er bereits mit "The Hills Have Eyes" verfuhr. Vor allem aufgrund einer unheimlichen, sehr starken ersten Hälfte kann er überzeugen, greift in Halbzeit zwei dafür auf Konventionen zurück und liefert mit hoher Frequenz plastische Thrills bis zu einem famosen (wenn auch wenig logischen) Schluss-Twist. Eine Veredelungstaktik, an der sich andere Hollywood-Remakes asiatischer Originale messen müssen.
Schon in der Wahl des Schauplatzes - ein stillgelegtes, visuell bestechend heruntergekommenes Kaufhaus im klassizistischen Stil - zeigt sich Ajas Gespür für die Anforderungen eines guten Genre-Beitrags. Ein perfektes Haunted House also, das im schäbigen Look dem Grauen stimmungsvoll Vorschub leistet. Kiefer Sutherland als gebrochenem Held mit kaputter Beziehung und Schuldkomplex ist die Rolle des Ex-Cops Ben Carson auf den Leib geschneidert. Sein Ben will nach einer Suff-Phase wieder ins Leben zurückfinden und nimmt in der abgeriegelten New Yorker Mayflower-Ruine den Job als Nachtwächter an. Dort wütete vor Jahren ein Flammeninferno und hinterließ verwüstete Hallen und Interieurs. Beim Rundgang entdeckt Ben einen Handabdruck auf einem überdimensionierten Spiegel - und gerät in einen Psychotrip mit Halluzinationen, die erst ihn, dann Schwester, Gattin und die beiden kleinen Kinder bedrohen.
Cheap Thrills spart sich Aja, baut auf schmutzigen Look ohne Hochglanz und demonstriert nicht nur im anfänglichen Splattertod des Vorgängerwachmanns, dass der Regisseur von "High Tension" weiter auf deftige, erstklassige Blutreize zu setzen gedenkt, die das Schockpotenzial hochschrauben - neben den eisigen Qualitäten als Chiller: eine Reihe spektakulär fieser Schockeffekte sorgt für Laune. Zusammen mit einem hervorragenden Sounddesign entwickelt sein humorloses Werk eine soghafte Dynamik, die sich auch aus Bens erwachendem detektivischen Spürsinn speist. Einen vermeintlichen Selbstmord identifiziert er als Tat einer teuflischen Macht, die in der Spiegelwelt gefangen ist und von ihm Besitz ergreifen will. Die Krimi-Elemente sind auch Sutherlands alter ego Jack Bauer geschuldet: So kann er in leidensfähiger wie durchsetzungsstarker "24"-Manier einen Dämonen jagen, als wäre dieser ein Terrorist. Doch befindet er sich in einem ausweglosen Alptraum, dessen ähnlich wie "The Ring" angelegtes Geheimnis es im Wettlauf gegen die Zeit offenzulegen gilt. Ein furioses Finale krönt die mit den Motiven Schizophrenie und Doppelgängern versehene, frenetische Horror-Leistungsschau, die eher zu viel, denn zu wenig bietet.
tk.
Ben Carson hat nicht nur seine Polizeimarke, sondern nach Alkoholexzessen auch das Vertrauen seiner Familie verloren. Um endlich wieder Fuß zu fassen, nimmt er den Job als Nachtwächters für die Ruine des Kaufhauses Mayflower an, das bei einem Flammeninferno fast vollständig zerstört wurde. Auf seinen Rundgängen durch die finsteren Hallen reflektieren gewaltige Zierspiegel düstere Bilder der Vergangenheit. Zunächst glaubt er an Hirngespinste, aber bald sieht sich Carson einer teuflischen Macht gegenüber, die über Spiegel in unsere Welt tritt und nicht nur sein eigenes, sondern auch das Leben seiner Frau und Kinder bedroht. Carson muss sich dem Geheimnis der Spiegel stellen, doch die Wahrheit ist grausamer, als er sich je vorstellen konnte ...
Quelle: Studiocanal
Die Geschichte von Anna Esseker, Making of, Alternatives Ende und Deleted Scenes mit Kommentar von Alexandre Aja, Animierte Storyboard-Sequenz, Trailer
Quelle: Studiocanal
| Darsteller: | Kiefer Sutherland | als Ben Carson | |
|---|---|---|---|
| Paula Patton | als Amy Carson | ||
| Cameron Boyce | als Michael Carson | ||
| Erica Gluck | als Daisy Carson | ||
| Amy Smart | als Angela Carson | ||
| Mary Beth Peil | als Anna Esseker | ||
| John Shrapnel | als Lorenzo Sapelli | ||
| Jason Flemyng | als Larry Byrne | ||
| Tim Ahern | als Dr. Morris | ||
| Julian Glover | als Robert Esseker | ||
| Josh Cole | als Gary Lewis | ||
| Ezra Buzzington | als Terrence Berry | ||
| Regie: | Alexandre Aja | ||
| Buch: | Alexandre Aja | ||
| Gregory Levasseur | |||
| Musik: | Javier Navarrete | ||
| Kamera: | Maxime Alexandre | ||
| Produzent: | Alexandre Aja | ||
| Gregory Levasseur | |||
| Marc Sternberg | |||
Mirrors (gekürzte Fassung) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Featurette, Making of, Alternatives Ende, Entfallene Szenen, Animierte Storyboard-Sequenz, Trailer
Die Geschichte von Anna Esseker, Making of, Alternatives Ende und Deleted Scenes mit Kommentar von Alexandre Aja, Animierte Storyboard-Sequenz, Trailer
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