DVD (Steelbook Collection) Kaufvideo

Mirrors

Übernatürlicher Schocker, mit dem Alexandre Aja erneut ein gelungenes Remake eines asiatischen Horrorhits abliefert.


Mirrors (Steelbook Collection)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
17.03.2011

Horror

USA 2008
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Kiefer Sutherland
Paula Patton
Cameron Boyce

Regie: Alexandre Aja
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Terrorprofi Kiefer Sutherland ("24") findet seinen Meister in dämonischen Spiegelbildern, in denen das Böse lauert.

Ben geht der Sache auf den Grund (Foto: Kinowelt) Großansicht

Ben geht der Sache auf den Grund (Foto: Kinowelt)

Düstere Vorahnungen hat der Gruselfan, wenn Horrorhelden einen Blick in den Spiegel wagen. Hier warten die Schocks, wenn sich Kreaturen oder Killer plötzlich im eigenen Rücken mörderisch materialisieren. Dieses wirkungsvolle Terrorklischee baut Genreguru Alexandre Aja ("The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen") zu einem Thriller aus, der zwischen Mystery und Suspense an den Nerven nagt. Gruseliger Hauptschauplatz ist ein leerstehendes Kaufhaus, das nach einem tragischen Brand nur scheinbar von allem Leben verlassen wurde.

Das merkt der neue Nachtwächter, Ex-Cop Ben (Kiefer Sutherland), schon beim ersten, nur von der Taschenlampe erleuchteten Rundgang. In den blank polierten Spiegeln, die über alle Etagen verteilt sind, erscheinen ihm Bilder des Schreckens, aus dem Dunkel der Korridore dringen Schreie der Verzweiflung zu ihm vor.

Spiegel lauern einfach überall (Foto: Kinowelt) Großansicht

Spiegel lauern einfach überall (Foto: Kinowelt)

Spieglein, Spieglein an der Wand

Spätestens jetzt hätte jeder Normalsterbliche fristlos gekündigt, doch Ben ist im Verhalten ein naher Verwandter von Jack Bauer, Sutherlands Terrorjäger aus dem Serienhit "24", der sich furcht- und rücksichtslos in jeden Gegner verbeißt. Dieser jedoch ist in "Mirrors" unsichtbar, versteckt sich in unheimlichen Spiegelbildern oder Fratzen, um dann grausam seinen Blutzoll zu fordern.

Bis Sutherland das düstere Geheimnis löst, dabei um das eigene Leben und das seiner Familie kämpfen muss, spielt Regisseur Aja verstörend und packend die Stärken seines Gruselschockers aus, der nicht nur in der nächtlichen Kaufhausruine seine Opfer findet. Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Furchtloseste im ganzen Land? Trauen Sie sich, schauen Sie nach!

Mirrors (Steelbook Collection)

Abermals festigt der französische Horrorexport und -experte Alexandre Aja seinen Ruf mit einem fulminanten Remake, das Kämpfernatur Kiefer Sutherland in den übernatürlichen Schocker der Saison schickt.

Steril und allegorisch blieb der Korea-Horror "Into the Mirror" von 2003, den Aja nach allen Regeln der Kunst zu einer packenden Schauermär aufputscht. Ähnlich wie er bereits mit "The Hills Have Eyes" verfuhr. Vor allem aufgrund einer unheimlichen, sehr starken ersten Hälfte kann er überzeugen, greift in Halbzeit zwei dafür auf Konventionen zurück und liefert mit hoher Frequenz plastische Thrills bis zu einem famosen (wenn auch wenig logischen) Schluss-Twist. Eine Veredelungstaktik, an der sich andere Hollywood-Remakes asiatischer Originale messen müssen.

Schon in der Wahl des Schauplatzes - ein stillgelegtes, visuell bestechend heruntergekommenes Kaufhaus im klassizistischen Stil - zeigt sich Ajas Gespür für die Anforderungen eines guten Genre-Beitrags. Ein perfektes Haunted House also, das im schäbigen Look dem Grauen stimmungsvoll Vorschub leistet. Kiefer Sutherland als gebrochenem Held mit kaputter Beziehung und Schuldkomplex ist die Rolle des Ex-Cops Ben Carson auf den Leib geschneidert. Sein Ben will nach einer Suff-Phase wieder ins Leben zurückfinden und nimmt in der abgeriegelten New Yorker Mayflower-Ruine den Job als Nachtwächter an. Dort wütete vor Jahren ein Flammeninferno und hinterließ verwüstete Hallen und Interieurs. Beim Rundgang entdeckt Ben einen Handabdruck auf einem überdimensionierten Spiegel - und gerät in einen Psychotrip mit Halluzinationen, die erst ihn, dann Schwester, Gattin und die beiden kleinen Kinder bedrohen.

Cheap Thrills spart sich Aja, baut auf schmutzigen Look ohne Hochglanz und demonstriert nicht nur im anfänglichen Splattertod des Vorgängerwachmanns, dass der Regisseur von "High Tension" weiter auf deftige, erstklassige Blutreize zu setzen gedenkt, die das Schockpotenzial hochschrauben - neben den eisigen Qualitäten als Chiller: eine Reihe spektakulär fieser Schockeffekte sorgt für Laune. Zusammen mit einem hervorragenden Sounddesign entwickelt sein humorloses Werk eine soghafte Dynamik, die sich auch aus Bens erwachendem detektivischen Spürsinn speist. Einen vermeintlichen Selbstmord identifiziert er als Tat einer teuflischen Macht, die in der Spiegelwelt gefangen ist und von ihm Besitz ergreifen will. Die Krimi-Elemente sind auch Sutherlands alter ego Jack Bauer geschuldet: So kann er in leidensfähiger wie durchsetzungsstarker "24"-Manier einen Dämonen jagen, als wäre dieser ein Terrorist. Doch befindet er sich in einem ausweglosen Alptraum, dessen ähnlich wie "The Ring" angelegtes Geheimnis es im Wettlauf gegen die Zeit offenzulegen gilt. Ein furioses Finale krönt die mit den Motiven Schizophrenie und Doppelgängern versehene, frenetische Horror-Leistungsschau, die eher zu viel, denn zu wenig bietet.

tk.

Mirrors (Steelbook Collection)

Ben Carson hat nicht nur seine Polizeimarke, sondern nach Alkoholexzessen auch das Vertrauen seiner Familie verloren. Um endlich wieder Fuß zu fassen, nimmt er den Job als Nachtwächters für die Ruine des Kaufhauses Mayflower an, das bei einem Flammeninferno fast vollständig zerstört wurde. Auf seinen Rundgängen durch die finsteren Hallen reflektieren gewaltige Zierspiegel düstere Bilder der Vergangenheit. Zunächst glaubt er an Hirngespinste, aber bald sieht sich Carson einer teuflischen Macht gegenüber, die über Spiegel in unsere Welt tritt und nicht nur sein eigenes, sondern auch das Leben seiner Frau und Kinder bedroht. Carson muss sich dem Geheimnis der Spiegel stellen, doch die Wahrheit ist grausamer, als er sich je vorstellen konnte ...

Quelle: Studiocanal

Die Geschichte von Anna Esseker, Making of, Alternatives Ende und Deleted Scenes mit Kommentar von Alexandre Aja, Animierte Storyboard-Sequenz, Trailer

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Kiefer Sutherland   als Ben Carson
  Paula Patton   als Amy Carson
  Cameron Boyce   als Michael Carson
  Erica Gluck   als Daisy Carson
  Amy Smart   als Angela Carson
  Mary Beth Peil   als Anna Esseker
  John Shrapnel   als Lorenzo Sapelli
  Jason Flemyng   als Larry Byrne
  Tim Ahern   als Dr. Morris
  Julian Glover   als Robert Esseker
  Josh Cole   als Gary Lewis
  Ezra Buzzington   als Terrence Berry
 
Regie:  Alexandre Aja  
Buch:  Alexandre Aja  
  Gregory Levasseur  
Musik:  Javier Navarrete  
Kamera:  Maxime Alexandre  
Produzent:  Alexandre Aja  
  Gregory Levasseur  
  Marc Sternberg  
 

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