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Mission: Impossible III

Dritter und bislang aufwändigster Auftrag des Agententeams um Ethan Hunt aka Tom Cruise.


Mission: Impossible III

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Erhältlich seit:
01.12.2011

Thriller/ Action

USA 2006
Laufzeit: 125 Min.
FSK: ab 12

Tom Cruise
Philip Seymour Hoffman
Ving Rhames

Regie: J.J. Abrams
Paramount Home Entertainment

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Weniger Bombast und mehr Authentizität - mit dieser Formel gelingt Regisseur J.J. Abrams ("Lost") und Tom Cruise der überzeugendste Teil der Agenten-Serie.

Es gibt wieder viel spektakuläre Pyrotechnik (Foto: UIP) Großansicht

Es gibt wieder viel spektakuläre Pyrotechnik (Foto: UIP)

Am Anfang kam "Krieg der Welten". Eigentlich suchten Tom Cruise und Steven Spielberg nur einen Autor für ihren Science-Fiction-Thriller. Und J.J. Abrams, Schöpfer von Kult-TV-Serien wie "Alias", schien der geeignete Kandidat. Doch erst danach sollte sich der Superstar die gesamte erste Staffel der Agenten-Serie ansehen. Er war so elektrisiert, dass er gar nicht mehr damit aufhören konnte.

Mit Abrams "Krieg"-Einsatz wurde es zwar trotzdem nichts, doch als der vorgesehene Regisseur für "Mission: Impossible III" ausstieg, war sein Nachfolger klar. J.J. Abrams und sein Autorenduo Alex Kurtzman und Roberto Orci krempelten die Geschichte noch einmal komplett um.

Für seine große Liebe tut Ethan alles (Foto: UIP) Großansicht

Für seine große Liebe tut Ethan alles (Foto: UIP)

Neues Spiel

Von vornherein stand fest, dass sich die dritte Mission von den beiden Vorgängern abheben sollte. Am Anfang der Geschichte hat Agent Ethan Hunt gar keine Lust auf große Abenteuer mehr - er hat sich aus dem aktiven Dienst zurückgezogen und trainiert den Nachwuchs. Viel stärker bewegt ihn die Frage, wann er seine Freundin (Michelle Monaghan) heiraten soll.

Doch dann bekommt er es mit einem Gegner zu tun, der ihn alle Vorsätze über den Haufen werfen lässt: den psychotischen Waffen- und Informationshändler Owen Davian, gespielt von Oscarpreisträger Philip Seymour Hoffman.

Das Verhörduell zwischen beiden Kontrahenten darf als einer der Höhepunkte des Films gelten, denn J.J. Abrams verleiht seinen Figuren eine emotionale Intensität, wie sie für die Agenten-Reihe nicht gerade selbstverständlich war. Überhaupt verzichtet "Mission:Impossible III" auf den bombastischen Action-Schnickschnack der früheren Teile.

Ethan Hunt auf unmöglicher Mission (Foto: UIP) Großansicht

Ethan Hunt auf unmöglicher Mission (Foto: UIP)

Selbst ist der Mann

Was nicht heißt, dass es dem Film an Spektakel-Elementen mangelt. Verfolgungsjagden durch Rom und Shanghai gehören ebenso zur Plot-Palette wie ein Luftangriff auf der Chesapeake Bay Bridge in Virginia. Doch gerade weil Abrams einen realistischeren Ansatz wählt, vergleichbar der "Bourne"-Serie, werden die Spannungsmomente noch überzeugender. J.J. Abrams setzte dafür auch das Schnitt-Team seiner Hitserie "Lost" ein.

Zu der neuen Tonalität passt es, dass Tom Cruise seine wichtigsten Stunts selbst übernahm: Ohne sichtbare Verschleißerscheinungen schwingt sich der Star von einem Wolkenkratzer zum nächsten, sprintet über Häuserdächer oder absolviert seinen schon legendären Abseilakt - Ort des Einbruchs ist diesmal der Vatikan. Und das dürften nicht seine letzten Akrobatikeinlagen gewesen sein. Nach der Wirkung dieses Teils zu schließen, ist die nächste "Mission" schon vorprogrammiert.

Mission: Impossible III

Action bis zum Herzstillstand: Unverkennbar ist der dritte unmögliche Auftrag, den Tom Cruise als Ethan Hunt zu absolvieren hat, das Werk von "Alias"-Schöpfer J.J. Abrams, der mit dem Big-Budget-Agentenfilm sein Kinodebüt gibt - und der dem seit 2000 pausierenden Franchise zu neuem Leben verhilft: mit einer wilde Haken schlagenden Story, einem ausgezeichneten Bösewicht, der von Oscar-Gewinner Philip Seymour Hoffman beängstigend und schnörkellos gespielt wird, und einer Actionchoreographie, die ihresgleichen sucht.

Labyrinthartige Plots sind von Anbeginn das Markenzeichen der "Mission: Impossible"-Franchise. Brian De Palma nutzte sein vertracktes Storykonstrukt im ersten Film für eine elegante, in sich ruhende Fingerübung, John Woo errichtete in der Fortsetzung auf seinem Vertrauter-Feind-Szenario eine bis zum Äußersten stilisierte Action-Oper. Wie beim Erfinder der komplexen Agentenserie "Alias" nicht anders zu erwarten, ist im Re-Boot der Serie nicht so sehr die visuelle Umsetzung, sondern der spielerische Umgang mit der Handlung selbst die raison d'être: Schon die erste Szene, in der man Ethan Hunt in einem Moment höchster Anspannung von Angesicht zu Angesicht mit seinem Gegenspieler, dem enigmatischen Owen Davian erlebt, und als Zuschauer völlig unvorbereitet mit einem Szenario auf Leben und Tod konfrontiert wird, ist J.J. Abrams pur - wie natürlich auch der erlösende und radikale Cut zu einer Mega-Rückblende, die in den nächsten 100 Minuten illuminiert, wie es zur buchstäblichen Höllenfahrt von Ethan Hunt kommen konnte.

Denn ganz zu Anfang hat er sich eigentlich zurückgezogen aus der aufreibenden Existenz eines IMF-Agenten und arbeitet nur noch sporadisch als Ausbilder - der Liebe wegen, zu der hinreißenden Krankenschwester Julia (Michelle Monaghan, die Entdeckung aus "Kiss Kiss Bang Bang"), die nichts von Ethans Aktivitäten weiß. Dabei bleibt es natürlich nicht: Weil sich seine einst beste Schülerin in Lebensgefahr befindet, nimmt Ethan mit neuem Team - neben dem aus den ersten beiden Filmen bekannten Ving Rhames als Luther Stickell erhöhen Jonathan Rhys Myers und Maggie Q den Sexy-Quotienten beträchtlich - eine neue Mission in Berlin an (gedreht ausschließlich in Kalifornien). Sie schlägt fehl, mit tragischen Konsequenzen, was die Triebfeder für Hunt ist, den internationalen Waffenhehler Owen Davian ins Visier zu nehmen, und dem Film Anlass gibt, nach Rom und Schanghai zu reisen und nebenher drei fulminante Actionsequenzen aus dem Ärmel zu schütteln. Vor allem die Befreiung von Davian aus IMF-Gewahrsam auf einer Brücke in Virginia lässt nichts zu wünschen übrig: So würde Michael Bay gerne Action inszenieren.

Wenn "M:I:III" schließlich wieder da ankommt, wo er begonnen hat, zahlt sich aus, dass Abrams zwei Handlungsfäden parallel laufen ließ: An dieser Stelle lässt der Regisseur Hunts Liebesgeschichte erstmals mit der Jagd auf Davian zusammenlaufen und erzielt damit eine Emotionalität, die den anschließenden Showdown des Films zu einem Actionballett auf Liebe und Tod machen. Bis zum Herzstillstand. Dazu gibt es Überraschungen, Finten, verdeckte Identitäten, ungeahnte Allianzen, wie sie seit "Alias" und "24" unerlässlich sind im Agentengenre. Dabei bleibt der Film immer in Bewegung, gönnt sich keinen Moment Auszeit, ist trotz seines üppigen Personals immer ganz klar und ökonomisch und doch wunderbar unübersichtlich. Wenn Abrams im schönsten Moment Tom Cruise ungeschnitten einfach nur einen Fluss in Schanghai entlang laufen lässt, dann stellt sich eine ungeahnte Ruhe ein - eine Ruhe vor dem Sturm, der zugleich fulminantes Regiedebüt, clever arrangiertes Starvehikel und ganz einfach ein toller "Mission: Impossible"-Film ist. ts.

Mission: Impossible III

"... der überzeugendste Teil der Agenten-Serie" - kino.de
Eine Mission: Impossible, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat. Tom Cruise ist Ethan Hunt in diesem atemberaubenden, spannungsgeladenen Action-Thriller-Feuerwerk von Regisseur J.J. Abrams (Lost, Alias). Seine Vorgesetzten (Laurence Fishburne und Billy Crudup) holen Ethan wieder zurück zum Dienst. Ethan muss sich seinem tödlichsten Feind stellen - einem sadistischen Waffenhändler namens Owen Davian (Oscar[r] -Gewinner Philip Seymour Hoffman*). Mit Unterstützung des IMF-Teams (Ving Rhames, Jonathan Rhys Meyers und Maggie Q) stürzt sich Ethan in spektakuläre Abenteuer - über Rom bis nach Shanghai. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt, um die entführte Agentin (Keri Russell) zu befreien und um Davian zu stoppen. Dessen nächstes Ziel: Die Eliminierung von Ethans Frau Julia (Michelle Monaghan).

Quelle: Paramount

Darsteller:  Tom Cruise   als Ethan Hunt
  Philip Seymour Hoffman   als Owen Davian
  Ving Rhames   als Luther Stickell
  Billy Crudup   als John Musgrave
  Michelle Monaghan   als Julia
  Jonathan Rhys Meyers   als Declan
  Keri Russell   als Lindsey
  Laurence Fishburne   als John Brassel
  Simon Pegg   als Benji Dunn
  Maggie Q   als Zhen
  Michael Berry Jr.   als Kimbrough
  Carla Gallo   als Beth
  José Zúñiga   als Agent Pete
  Rose Rollins   als Ellie
 
Regie:  J.J. Abrams  
Buch:  J.J. Abrams  
  Roberto Orci  
  Alex Kurtzman  
Musik:  Michael Giacchino  
  Lalo Schifrin  
Kamera:  Dan Mindel  
Produzent:  Tom Cruise  
  Paula Wagner  

"Mission Impossible": Tom Cruise wird nach "Phantom Protokoll" doch nicht ersetzt

Der Stern des Superstars schien am sinken…

Mach wohl doch weiter das Unmögliche möglich: Tom Cruise ist demnächst als Ethan Hunt in "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" zu sehen, und das offenbar nicht zum letzten Mal... (Foto: UIP) Großansicht

Mach wohl doch weiter das Unmögliche möglich: Tom Cruise ist demnächst als Ethan Hunt in "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" zu sehen, und das offenbar nicht zum letzten Mal... (Foto: UIP)

Tom Cruise hatte sich zuletzt wenig Freunde gemacht: die seltsame Blitzlicht-Ehe mit Katie Holmes, Ärger um die gemeinsamen Kinder mit Nicole Kidman und vor allem seine kontroverse Arbeit für die Sekte Scientology. Auch Hollywood schien nach den Flops "Von Löwen und Lämmern" und "Knight and Day" Abstand von Cruise zu nehmen.

Als dann auch noch bekannt wurde, dass im vierten "Mission Impossible"-Abenteuer ein cooler neuer Agent eingeführt würde, war bald von einer Ablösung Toms als Titelheld der Action-Serie die Rede - zumal mit Jeremy Renner der Darsteller aus dem Oscar-Abräumer "The Hurt Locker" geholt wurde.

Doch Renner wird keineswegs das Erbe von Tom Cruise als großer Held der Spionage-Kracher antreten, wie nun Nebendarsteller Simon Pegg erklärt hat: "Wenn man den neuen Film insgesamt betrachtet, kann ich mir kaum vorstellen, dass Jeremys Figur Toms Ethan Hunt ersetzen wird", meint der Star aus "Hot Fuzz", der wie schon im dritten Teil auch in "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" als Technik-Experte Benji Dunn zu sehen sein wird.

Cruise Control

"Klar gibt es jetzt viele Spekulationen, wenn ein neuer Agent eingeführt wird, der mehrmals auftauchen kann und Ethan ebenbürtig ist", räumt Pegg ein. "Aber 'Mission: Impossible' ist wie Bond, da sind immer wieder neue Abenteuer möglich mit einigen wiederkehrenden Figuren auf der einen Seite und auch neuen Charakteren auf der anderen Seite. Ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber 'Phantom Protokoll' ist da schon eine ganz neue Entwicklungsstufe für die Filmreihe."

Produzent J.J. Abrams ("Lost") hat Simon Peggs Rolle übrigens auf dessen drängenden Wunsch ausbauen lassen: In Teil drei hatte Pegg gerade mal zwei Drehtage, in "Phantom Protokoll" war er dagegen sieben Monate am Set.

Kinostart des neuen "Mission Impossible"-Spektakels ist am 15. Dezember, die Handlung ist noch weitgehend geheim. Bekannt ist nur, dass wichtige Teile des Films in Osteuropa und in der arabischen Welt spielen sollen.

 

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