- Service:
- Newsletter
- RSS
- kino.de mobil
- Sitemap
- Kontakt
Kaufvideo
Erhältlich seit:
28.11.2000
USA 2000
Laufzeit: 109 Min.
FSK: ab 12
Gary Sinise
Tim Robbins
Don Cheadle
Regie: Brian De Palma
Highlight Communications (Deutschland)

Faszinierende Begegnung mit der eigenen Art: In der ersten großen Mars-Mission made in Hollywood in diesem Jahr (Warners "Red Planet" folgt im Spätherbst) stoßen Gary Sinise, Tim Robbins und Connie Nielsen bei einem Rettungseinsatz auf dem roten Planeten auf die Ursprünge der Menschheit. Optisch als Hommage an Kubricks "2001" angelegt, orientiert sich diese Odyssee im Weltraum inhaltlich mehr an James Camerons "Abyss" - ohne allerdings dessen Tiefe und Emotionalität zu erreichen. Dass diese Mission Impossible im Weltenraum unterhaltsam und spannend bleibt, ist Brian De Palma zu verdanken, der nichts von seinem Sinn für visuelles Flair und beeindruckenden Suspense verloren hat.
Die Bilder mögen immer wieder auf Kubrick verweisen, Thriller-Spezialist De Palma kann auch in seinem ersten Ausflug ins Science-Fiction-Genre nicht verleugnen, dass sein filmischer Gottvater Alfred Hitchcock ist - und bis auf weiteres bleibt. Für den ewig kühlen Stilisten und Pragmatiker ist dieser mit Gefahren gespickte Ausflug auf den erdnächsten Planeten vor allem eine ideale Spielwiese, sich seinem Film und der sich stellenden Aufgaben wie ein Mathematiker mit kühlem Verstand zu nähern. Filmtechnisch ist "Mission to Mars" dementsprechend - und wie nicht anders zu erwarten - von Anfang bis Ende ein Genuss. Atemberaubend, wie er Stephen H. Burums bestechende Kamera wie die Darsteller an Bord ihres Raumschiffs sich schwere- und mühelos um die eigene Achse drehen lässt. Aufregend, wie er in einer ausgedehnten Sequenz im Weltall den meisterlichen Einbruch von Tom Cruise und Co. in "Mission: Impossible" in die futuristische CIA-Zentrale noch einmal übertrifft, indem er auf jede Lösung eines Problems unweigerlich eine noch größere Katastrophe folgen lässt, bis sich die Mars-Crew in eine unausweichliche Situation manövriert hat. Aber mit Ausnahme der sehr schönen Szene, in der Tim Robbins und die dänische Entdeckung Connie Nielsen zu den Klängen von Van Halens "Dance the Night Away" im schwerelos rotierenden Raum tanzen, bleibt "Mission to Mars" eiskalt wie die endlosen Weiten des Alls, in denen sich ein Großteil der Action abspielt. Daran ändert auch Ennio Morricones wild wogender und auf Dauer enervierender Score nichts: Emotion war noch nie die Forté De Palmas, der offensichtlich eine innigere Beziehung mit seinem technischen Stab pflegt als mit seinen Darstellern. Während der Regisseur nämlich immer dann zu großer Form aufläuft, wenn er virtuose Illusionen schaffen kann, wie bei einem bedrohlichen Mars-Sandsturm mit Eigenleben gleich zu Beginn des Films, bleiben fähige Leute wie Gary Sinise, Robbins oder Don Cheadle auf sich allein gestellt, wenn sie sich mit den nur bedingt begnadeten Dialogen des bestenfalls funktionalen Drehbuchs abmühen. Denkbar simpel verbinden die Autoren die Handlungsfäden, nachdem die erste NASA-Crew auf dem Mars im Jahr 2021 vermeintlich samt und sonders von besagtem Sandsturm verschlungen wird. De Palmas bedächtiger Rhythmus auf dem Weg zur Entschlüsselung des Geheimnisses eines gigantischen, gesichtsförmigen Felsen trägt dazu bei, dass "Mission to Mars" in den USA nicht das ganz große Boxoffice-Ereignis geworden ist. Anstatt in erwarteter Event-Manier zu überwältigen und mitzureißen, verlangt diese bisweilen fast kontemplative Variation des "Unheimliche Begegnung"- oder "E.T."-Themas von den guten Außerirdischen eine behutsame Annäherung. Denn ein entrückt schöner Film, von De Palma sozusagen "dressed to kill", ist "M2M" allemal - auch wenn er sich wichtiger nimmt, als er eigentlich ist. ts.
Im Jahr 2020 landet die NASA das erste bemannte Raumschiff auf dem Mars - doch die Mission endet in
einem mysteriösen Desaster. Unter großem Zeitdruck wird von der Erde aus eine sofortige Rettungsaktion
gestartet, um möglich Überlebende zu bergen. Als die zweite Raumfähre endlich den roten Planeten erreicht,
machen die Astronauten eine unglaubliche Entdeckung...
Brian de Palmas beeindruckender Science Fiction-Film aus dem Jahre 2000 mit Tim Robbins, Gary Sinise und
Don Cheadle.
Quelle: Highlight
Making of "Visions of Mars" (ca. 21 Min.), Visuelle Effekte (ca. 5 Min.), Animatics (ca. 13 Min.),
Interviews (ca. 20 Min.), Darsteller-Infos
Quelle: Highlight
| Darsteller: | Gary Sinise | als Jim McConnell | |
|---|---|---|---|
| Tim Robbins | als Woody Blake | ||
| Don Cheadle | als Luke Graham | ||
| Connie Nielsen | als Terri Fisher | ||
| Jerry O'Connell | als Phil Ohlmyer | ||
| Kim Delaney | als Maggie McConnell | ||
| Elise Neal | als Debra Graham | ||
| Peter Outerbridge | als Sergei Kirov | ||
| Jill Teed | als Renee Cote | ||
| Kavan Smith | als Nicholas Willis | ||
| Regie: | Brian De Palma | ||
| Buch: | Jim Thomas | ||
| John Thomas | |||
| Graham Yost | |||
| Musik: | Ennio Morricone | ||
| Kamera: | Stephen H. Burum | ||
| Produzent: | Tom Jacobson | ||
Mission to Mars in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Making of, Featurettes, Interviews, Bio- und Filmografien
Making of "Visions of Mars" (ca. 21 Min.), Visuelle Effekte (ca. 5 Min.), Animatics (ca. 13 Min.),
Interviews (ca. 20 Min.), Darsteller-Infos
Star
Gary Sinise
Verlässlich, integer, kompetent und der beste Kumpel, den hochspezialisierte Profis haben (und brauchen), spielte Gary Sinise, durch seine leicht...
Star
Tim Robbins
Mit seinem stets freundlich lächelnden, beinahe fetten Kindergesicht mit dem schmalen Kinn unter wulstigen Lippen wird er von seinen Partnern im...
Registrieren







