- Service:
- Newsletter
- RSS
- kino.de mobil
- Sitemap
- Kontakt
Leihvideo
Erhältlich seit:
17.08.2007
Originaltitel: Music and Lyrics
USA 2006
Laufzeit: 100 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Drew Barrymore
Hugh Grant
Brad Garrett
Regie: Marc Lawrence
Warner Home Video Germany

In ihrem ersten gemeinsamen Film finden Drew Barrymore und Hugh Grant die Harmonie nicht nur in der Melodie.
Auch ohne Sandra Bullock, bisher vier Mal seine Schleife für locker geschnürte Romantic-Comedy-Pakete, bestätigt sich Marc Lawrence als Amerikas Antwort auf Richard Curtis. "Mitten ins Herz" ist eine Elefantenrunde der romantischen Komödie, war doch Lawrence als Autor-Regisseur bisher fünf Mal, sein Starduo Hugh Grant und Drew Barrymore neun bzw. sechs Mal in diesem Genre unterwegs. Dessen Strukturschwäche, begründet in den ausformulierten Verhaltensmustern, den Zuträgerdiensten der Nebenfiguren und dem Bemühen, eher sanft als bissig zu sein, ist auch hier sichtbar. Trotzdem zählt "Mitten ins Herz" zu den gelungeneren Vertretern des Genres. Denn er übt sich in Zurückhaltung, wo andere dick auftragen. Und er kennt nicht nur das Dilemma, dass man sich Beziehungsidylle (hier identisch mit eingängigen Pop-Ohrwürmern) wünscht, einem die süßliche Glätte aber auch etwas peinlich ist, sondern er thematisiert es auch im Film, wenn sich ein "künstlerisch ambitionierter" Texter am Happy End symbolisch die Kugel gibt.
Der Plot ist genretypisch simpel, lebt einmal nicht von Gegensätzen und ausgewalzten Konflikten, sondern von der Instant-Harmonie seiner Hauptfiguren, die wie zwei süße Welpen von Beginn an für eine gemeinsame Hütte bestimmt sind. Grant spielt Alex, Ex-Mitglied einer poppigen Achtzigerjahre-Band, der mit seinem Repertoire durch Vergnügungsparks und andere demütigende Resteverwertungsschauplätze tingelt. Barrymore ist Sophie, eine vom letzten Lover schmerzlich geknickte Blumenpflegerin, die völlig unerwartet, aber höchst willkommen in Alex Leben tritt. Denn für das regierende Pop-Sternchen Cora und damit sein eigenes Comeback soll Alex in wenigen Tagen einen Song schreiben. Eine Melodie zu finden, im Film die Entsprechung für den Aufbau eines Erstkontakts, fällt ihm nicht schwer, wohl aber der Songtext, in dem sich das Kennenlernen inklusive tieferer Gefühle manifestiert. Hier kommt Sophie zum Einsatz, die schneller, als es ihr lieb ist, auch bei Alex über die Melodie zum Text findet. Als Ratgeber fungieren der Manager von Alex und Sophies Schwester, als Modellform für das verzogene Teenstarsyndrom auf den Spuren Britneys und Christinas rotiert Cora ihre Hüften. Ausbaufähiges humoristisches Material wie die Revanche an Alex arrogantem Ex-Freund nutzt der Film nicht, wie auch zu wenig die komische Naturgewalt von Kristen Johnston, die nicht nur ihrer 183 Zentimeter wegen ein "Giant Groupie" von Grants Figur ist. Charme und Timing stimmen aber von Anfang an, ergänzt von einigen guten onelinern, Seitenhieben auf die Sexualisierung des Pop und die Geschmacksverirrungen der Achtziger. Über allem aber thront der singende, tanzende, hüftschwingende Grant, der das sympathische Auslaufmodell in mehreren Gigs und einem hinreißenden Retro-Clip aus der Dekade von Wham und Spandau Ballet zum Besten geben darf. Das wirkt und klingt auch dank "Fountains-of-Wayne"-Songwriter Adam Schlesinger hitverdächtig. kob.
| Darsteller: | Drew Barrymore | als Sophie Fischer | |
|---|---|---|---|
| Hugh Grant | als Alex Fletcher | ||
| Brad Garrett | als Chris Riley | ||
| Kristen Johnston | als Rhonda | ||
| Campbell Scott | als Sloan Cates | ||
| Haley Bennett | als Cora Corman | ||
| Scott Porter | als Colin Thompson | ||
| Zak Orth | als David Newbert | ||
| Brooke Tansley | als Janice Stern | ||
| Aasif Mandvi | als Khan | ||
| Regie: | Marc Lawrence | ||
| Buch: | Marc Lawrence | ||
| Musik: | Adam Schlesinger | ||
| Kamera: | Xavier Pérez Grobet | ||
| Produzent: | Martin Shafer | ||
| Liz Glotzer | |||
| Hal Gaba | |||
Mitten ins Herz - Ein Song für Dich in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:1,78/16:9
Extras: Entfallene Szenen, Outtakes, Musikvideo, Making of
Star
Drew Barrymore
"Nach Hause telefonieren" machte sie an der Seite von Knuddel-Alien "E.T." berühmt. Aus der Hollywood-Schauspielerfamilie Barrymore (...
Star
Hugh Grant
Selbst ein Skandal konnte dem Mann mit den guten Manieren und dem gewissen Lächeln nichts anhaben. Als er 1995 am Rande des Santa Monica Boulevard...
Registrieren



