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Mitten ins Herz - Ein Song für Dich

Charmante, mit Hugh Grant und Drew Barrymore ideal besetzte romantische Komödie über das Comeback eines Popidols.


Mitten ins Herz - Ein Song für Dich

Leihvideo

Erhältlich seit:
17.08.2007

Originaltitel: Music and Lyrics

Komödie

USA 2006
Laufzeit: 100 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Drew Barrymore
Hugh Grant
Brad Garrett

Regie: Marc Lawrence
Warner Home Video Germany

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Im ersten Kino-Date von Hugh Grant und Drew Barrymore veredeln Romantik und Komik ein echtes Königstreffen.

Im Duett mit Cora entkommt Alex dem Pop-Museum und feiert sein Comeback (Foto: Warner) Großansicht

Im Duett mit Cora entkommt Alex dem Pop-Museum und feiert sein Comeback (Foto: Warner)

Sie erlebte schon "50 erste Dates" und eine "Hochzeit zum Verlieben", er hatte "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" und fand "Tatsächlich ... Liebe". Kein Wunder also, dass zwei Stars, die das Genre von Herz und Humor so dominieren, perfekt harmonieren.

Grant ist Alex, der 14 Jahre nach Auflösung seiner Boy-Group "Pop" ein Comeback versucht und dafür in wenigen Tagen Popidol Cora einen Hit auf den Teenleib schreiben muss. Barrymore ist Sophie, die sich erst um Alex' Blumen und dann auch um den Songtext kümmert, weil sie mit Worten, Gefühlen und vor allem auch mit Alex blendend umgehen kann.

Sophie inspiriert Alex, für Cora zu komponieren (Foto: Warner) Großansicht

Sophie inspiriert Alex, für Cora zu komponieren (Foto: Warner)

Mit Musik geht alles besser

Der neue Herzwärmer von Marc Lawrence ("Ein Chef zum Verlieben") begleitet diese Beziehung von der ersten bis zur letzten amüsanten Note. Musikalische Unterstützung bietet Adam Schlesinger, das Mastermind der Parade-Popper "Fountains of Wayne", darstellerischer Beistand kommt von der komischen Naturgewalt Kristen Johnston als leicht angegrautes "Pop"-Groupie.

So lacht man in einer Rückblende über die Geschmacksverirrungen der Achtziger, die süß-verspulte Drew, die Plastikblumen gießt, und das singende, hüftsteife Bügelbrett Hugh Grant im überraschenden "You-Can-Dance"-Fever. Das neue Kinojahr hat sein erstes echtes Datemovie, in dem Drew und Hugh nicht nur phonetisch perfekt zusammenpassen.

Mitten ins Herz - Ein Song für Dich

In ihrem ersten gemeinsamen Film finden Drew Barrymore und Hugh Grant die Harmonie nicht nur in der Melodie.

Auch ohne Sandra Bullock, bisher vier Mal seine Schleife für locker geschnürte Romantic-Comedy-Pakete, bestätigt sich Marc Lawrence als Amerikas Antwort auf Richard Curtis. "Mitten ins Herz" ist eine Elefantenrunde der romantischen Komödie, war doch Lawrence als Autor-Regisseur bisher fünf Mal, sein Starduo Hugh Grant und Drew Barrymore neun bzw. sechs Mal in diesem Genre unterwegs. Dessen Strukturschwäche, begründet in den ausformulierten Verhaltensmustern, den Zuträgerdiensten der Nebenfiguren und dem Bemühen, eher sanft als bissig zu sein, ist auch hier sichtbar. Trotzdem zählt "Mitten ins Herz" zu den gelungeneren Vertretern des Genres. Denn er übt sich in Zurückhaltung, wo andere dick auftragen. Und er kennt nicht nur das Dilemma, dass man sich Beziehungsidylle (hier identisch mit eingängigen Pop-Ohrwürmern) wünscht, einem die süßliche Glätte aber auch etwas peinlich ist, sondern er thematisiert es auch im Film, wenn sich ein "künstlerisch ambitionierter" Texter am Happy End symbolisch die Kugel gibt.

Der Plot ist genretypisch simpel, lebt einmal nicht von Gegensätzen und ausgewalzten Konflikten, sondern von der Instant-Harmonie seiner Hauptfiguren, die wie zwei süße Welpen von Beginn an für eine gemeinsame Hütte bestimmt sind. Grant spielt Alex, Ex-Mitglied einer poppigen Achtzigerjahre-Band, der mit seinem Repertoire durch Vergnügungsparks und andere demütigende Resteverwertungsschauplätze tingelt. Barrymore ist Sophie, eine vom letzten Lover schmerzlich geknickte Blumenpflegerin, die völlig unerwartet, aber höchst willkommen in Alex Leben tritt. Denn für das regierende Pop-Sternchen Cora und damit sein eigenes Comeback soll Alex in wenigen Tagen einen Song schreiben. Eine Melodie zu finden, im Film die Entsprechung für den Aufbau eines Erstkontakts, fällt ihm nicht schwer, wohl aber der Songtext, in dem sich das Kennenlernen inklusive tieferer Gefühle manifestiert. Hier kommt Sophie zum Einsatz, die schneller, als es ihr lieb ist, auch bei Alex über die Melodie zum Text findet. Als Ratgeber fungieren der Manager von Alex und Sophies Schwester, als Modellform für das verzogene Teenstarsyndrom auf den Spuren Britneys und Christinas rotiert Cora ihre Hüften. Ausbaufähiges humoristisches Material wie die Revanche an Alex arrogantem Ex-Freund nutzt der Film nicht, wie auch zu wenig die komische Naturgewalt von Kristen Johnston, die nicht nur ihrer 183 Zentimeter wegen ein "Giant Groupie" von Grants Figur ist. Charme und Timing stimmen aber von Anfang an, ergänzt von einigen guten onelinern, Seitenhieben auf die Sexualisierung des Pop und die Geschmacksverirrungen der Achtziger. Über allem aber thront der singende, tanzende, hüftschwingende Grant, der das sympathische Auslaufmodell in mehreren Gigs und einem hinreißenden Retro-Clip aus der Dekade von Wham und Spandau Ballet zum Besten geben darf. Das wirkt und klingt auch dank "Fountains-of-Wayne"-Songwriter Adam Schlesinger hitverdächtig. kob.

Darsteller:  Drew Barrymore   als Sophie Fischer
  Hugh Grant   als Alex Fletcher
  Brad Garrett   als Chris Riley
  Kristen Johnston   als Rhonda
  Campbell Scott   als Sloan Cates
  Haley Bennett   als Cora Corman
  Scott Porter   als Colin Thompson
  Zak Orth   als David Newbert
  Brooke Tansley   als Janice Stern
  Aasif Mandvi   als Khan
 
Regie:  Marc Lawrence  
Buch:  Marc Lawrence  
Musik:  Adam Schlesinger  
Kamera:  Xavier Pérez Grobet  
Produzent:  Martin Shafer  
  Liz Glotzer  
  Hal Gaba  

Hugh Grant besäuft sich mit Oxford-Studenten

Es ist eine altehrwürdige Universität im britischen Oxford, mit großer Tradition. Entsprechend langweilig sind dort die Festivitäten - findet zumindest Hugh Grant ...

Hugh Grant ließ es mal wieder ordentlich krachen (Foto: ZDF) Großansicht

Hugh Grant ließ es mal wieder ordentlich krachen (Foto: ZDF)

Zu Ehren des Stars aus "Mitten ins Herz" und "Tatsächlich ... Liebe" hatte die Elite-Uni ein feierliches Dinner veranstaltet. Schließlich hat Hugh Grant dort in den 70ern Kunstgeschichte studiert. Doch auch damals hatte Hugh schon mehr die Theatergruppe im Sinn als die Frage, ob Vincent van Gogh oder Paul Gauguin von größerer Bedeutung für die moderne Malerei waren.

Unzählige Komödienauftritte als typischer Brite und eine öffentliche Affäre mit einer Prostituierten später lässt Hugh Grant den Respekt vor der Institution Oxford erst recht vermissen. Der Superstar war vom förmlichen Dinner derart gelangweilt, dass er danach schnurstracks zur College-Bar wechselte. Dort feierte eine Horde junger Studenten gerade das bestandene Vordiplom.

Sorry, Mr. Grant, wir nehmen kein Plastikgeld!

Hugh Grant fackelte nicht lange: Er überreichte dem Barkeeper mit großer Geste seine Kreditkarte und orderte Drinks für alle. Doch dummerweise akzeptierte der Oxford-Schankwirt nur Bares. Daraufhin besorgte Hugh kurzentschlossen Tickets für einen Nachtclub in der Nähe und lud die Studenten dorthin ein. Später schwang Hugh Grant auch noch den Queue und spielte eine Runde Pool Billard mit den begeisterten Hochschülern.

"Er fand das alles super", fasst einer der Studenten den Abend zusammen. Der Dekan von Oxford war dagegen dem Vernehmen nach "absolutely not amused!"

 

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