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Money Train

Zwei New Yorker U-Bahn-Cops planen einen Überfall auf den Geldtransportzug ihres Vorgesetzten. Explosiver Großstadt-Thriller mit sehenswertem Showdown.


Money Train

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Erhältlich seit:
28.07.1998

Action

USA 1995
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 16

Wesley Snipes
Woody Harrelson
Jennifer Lopez

Regie: Joseph Ruben
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Money Train

John und Charlie Taylor sind Adoptivbrüder, und zusammen sind sie ein unschlagbares Cop-Team der New Yorker U-Bahnwache. Jedenfalls solange, bis Charlie eines Tages die Nerven verliert. Wegen Mißachtung der Dienstvorschriften werden beide gefeuert. Dabei muß Charlie gerade jetzt seine horrenden Spielschulden zurückzahlen. Völlig verzweifelt sieht er nur noch eine Chance: Er überfällt den unterirdischen Geldtransporter, den berüchtigten "Money Train".

Regisseur Joseph Ruben ("Der Feind in meinem Bett") hat ein explosives Buddy Movie in bester "Lethal Weapon"-Manier in Szene gesetzt. Wesley Snipes und Woody Harrelson, die bereits in "Weiße Jungs bringen's nicht" ihr Talent als spruchstarkes Duo unter Beweis stellten, bauen diese Rolle noch weiter aus. Beeindruckend auch die starken Nebenfiguren mit Chris Cooper als psychopathischem U-Bahn-Terroristen und Robert Blake als autoritärem Boß. Ein fulminanter Actionhammer.

Money Train

Woody und Wesley gegen den Rest der Welt: Mit dem altbekannten Underdog-Rezept gewann das schlagfertige Duo Harrelson und Snipes vor nunmehr knapp drei Jahren in der geschwätzigen Großmaul-Komödie "Weiße Jungs bringen's nicht" die Herzen vor allem der amerikanischen Kinogänger (knapp 90 Mio. Dollar Boxoffice). Jetzt dürfen die Bad Boys für Produzent Jon Peters ein zweites Mal ihre Traumteam-Talente ausspielen. Anstatt allerdings um die Vorherrschaft auf den Streetball-Courts der Hinterhöfe von L.A. zu kämpfen, haben es die beiden Schlitzohren in Joe Rubens Volldampf-Actioner ausgerechnet als skurriles Stiefbrüderduo in den Diensten der New Yorker Polizei auf den titelgebenden Geldtransport im U-Bahn-System abgesehen. Wer sich allerdings eine Art Subway-Rififi im endlosen Gleisergeäst des Big Apple erwartet oder eine Wiederauflage des Klassikers "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123" von 1973, muß sich gut 80 Minuten gedulden. Erst dann wird der lange schwelende Plan in die Tat umgesetzt: Im gleichen Maße wie der Zug nimmt dann auch der Film Fahrt auf, um in einem furiosen Finale nicht nur die beiden einander entfremdeten Brüder wieder zu vereinen, sondern ähnlich wie im diesjährigen "Stirb langsam - Jetzt erst recht" eine ganze U-Bahn-Haltestelle einzuebnen. Davor ist das bei weitem rasanteste die Mundwerkarbeit von Wesley Snipes und Woody Harrelson. Da gibt es kaum einen Moment, in dem die beiden sich nicht mit Sprüchen bombardieren: In einer der witzigsten Szenen kann nicht einmal eine Straßengang mit vorgehaltenen Knarren das dynamische Duo bei der fortwährenden Produktion von Gedankenstrom-Kalauern bremsen. Die Chemie zwischen den Stars stimmt. Daß der Funke dennoch nicht so recht überspringen will, liegt an der pflichtbewußten aber wenig vitalen Regie des eher an der Psychologie seiner Charaktere als an der Action des Stoffes interessierten Joe Ruben: Er verwendet viel Zeit darauf, die Beziehungsdynamik seiner Protagonisten zu erläutern, aufzuzeigen wie der pathologische Glücksspieler und Pechvogel Charlie (Harrelson) verzweifelt versucht, aus dem Schatten seines besonnenen Gegenstücks John (Snipes) zu treten: Der einzige Ausweg aus dem Teufelskreis aus Spielschulden, Minderwertigkeitsgefühlen und Vereinsamung: Der Kamikaze-Überfall auf den Geldzug, ein überdeutliches Symbol für ein herzloses System, das Charlie längst ausgeschlossen hat. Um den Gesetzesbruch moralisch vertretbar zu machen, wurde den beiden Draufgängern mit dem faschistoiden MTA-Chef Patterson ein besonders schmieriger Antagonist gegenüber gestellt. Mit schnarrender Stimme und stechendem Blick versehen, bleibt diese wichtige Figur ähnlich schwach ausgearbeitet wie ein eigentlich sehr spannender Subplot über einen Psychopathen, der in der beklemmenden Enge der Haltestationen wahllos Menschen mit Benzin überschüttet und anzündet. Auf Wesley Snipes' breiten Schultern ruht das Gewicht des unentschlossenen Filmes. Seine Leistung ist es, die die ersten 80 Minuten sehenswert und unausgegorene Handlungselemente wie das Ringen von Charlie und John um eine bildhübsche Kollegin (Jennifer Lopez als Blickfang) vergessen machen. Er ist die eigentliche Lokomotive in einem aufwendigen Szenario, hinter dessen lauter, geschwätziger Fassade kaum mehr steht als ein hauchdünnes Genrekonstrukt. ts.

Darsteller:  Wesley Snipes  
  Woody Harrelson  
  Jennifer Lopez  
  Robert Blake  
  Chris Cooper  
  Joe Grifasi  
 
Regie:  Joseph Ruben  
Buch:  Doug Richardson  
  David Loughery  
Musik:  Mark Mancina  
Kamera:  John W. Lindley  
Produzent:  Jon Peters  
  Neil Canton  

Anakin als dämlicher Dieb

<br />Hayden Christensen geht unter die Ganoven

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Hayden Christensen ist mit an Bord des Thrillers "The Other Side Of Simple", der als würdiger Nachfolger des exzellenten "The Usual Suspects" mit Kevin Spacey & Co gehandelt wird.

Die Story dreht sich um ein Gaunerpärchen, gespielt von Vince Vaughn und Don Cheadle. Christensen spielt einen Bruder der Ganoven, der zehn Jahre zuvor bei einem verpfuschten gemeinsamen Raubüberfall von der Polizei kassiert und eingebuchtet worden war. Nun soll er einmal mehr als dämlicher Sündenbock für einen Coup herhalten. Doch der vermeintliche Dummbeutel zeigt sich wesentlich gewitzter als gedacht.

Vaughn und Cheadle sind bereits in "Ocean's Eleven" erfolgreich mit dem Gesetz in Konflikt geraten und spielten in "Passwort: Swordfish" gemeinsam mit der hinreißenden Halle Berry.

Regie wird Joseph Ruben führen, der bereits mit "Der Feind in meinem Bett" und "Money Train" zwei echte Hits gelandet hat.

Nach den gewaltigen Vorschusslorbeeren der Insider zu urteilen wird "The Other Side Of Simple" ein Jahrhundertthriller - oder aber der nächste Eintrag in der Liste von Filmen, die schon im Vorfeld zu Tode gehypet wurden.

 

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Wesley Snipes

Gnadenloser Vampirjäger ("Blade" und zwei Sequels), Automechaniker auf der Flucht ("Auf der Jagd"), eingefrorener Schwerverbrecher, der in...

 

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Woody Harrelson

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