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Von Steven Spielberg und Robert Zemeckis ausführend produziertes CGI-Animations-Abenteuer, das wie "Der Polarexpress" auf Motion Capturing-Technik setzt.
Schaurig-schöne Kindheitserinnerungen als Basis für einen Kinofilm, streunende Jungs auf der Suche nach dem nächsten Nervenkitzel, der nächsten Mutprobe. Filmemacher greifen immer wieder Geschichten auf, die danach klingen, als hätten sie diese selbst früher einmal erlebt. Bestes Beispiel: "Monster House", das neueste CGI-Animationsspektakel aus den Dreamworks-Studios. Hier ist es der zwölfjährige DJ, der felsenfest davon überzeugt ist, dass in dem Haus auf der Straßenseite gegenüber etwas nicht stimmt. Ständig verschwinden irgendwelche Spielsachen - vom Basketball übers Dreirad bis zum Haustier! - und der schrullige alte Mister Nebbercracker jagt jeden vom Grundstück, der es wagt, auch nur einen Fuß auf seinen Rasen zu setzen. Für DJ steht fest, er muss handeln. Mit dem dicken Chowder und der oberschlauen Jenny will er dem Geheimnis des Hauses auf den Grund gehen. Doch dabei erlebt das Trio eine monströse Überraschung.
Für Kinder und Jugendliche aufbereitete Horror-Komödie, die wie eine Kreuzung aus den Stephen-King-Klassiker "Stand By Me" und den "Gremlins"-Filmen daherkommt. Wenn man dann noch im Abspann erfährt, dass die beiden Oscar-prämierten Regisseure Steven Spielberg und Robert Zemeckis (hat seinen Sciencefictionfilm "Beowulf" abgedreht) bei diesem Grusel-Spaß um eine Immobilie mit Innenleben als ausführende Produzenten fungieren, wird einem vieles klarer. Schließlich ist "Gremlins"-Macher Joe Dante von Spielberg gefördert worden wie übrigens auch Zemeckis, der hier seine Erfahrungen bei der Produktion von "Polarexpress" mit einbringen konnte. Denn auch bei "Monster House", dem Spielfilmdebüt von Gil Kenan, kam die Motion Capturing-Technik zum Zuge. Das heißt, die digitalen Figuren wurden Schauspielern nachempfunden. Allerdings dürfte es für das deutsche Massenpublikum eher schwierig werden, den alten Mister Nebbercracker als Steve Buscemi, die genervte Babysitterin Zee als Maggie Gyllenhaal oder die verrückte Constance als Kathleen Turner zu identifizieren und dadurch für sich einen Mehrwert zu erzielen. Sie haben ohnehin nur Nebenrollen bzw. Kurzauftritte. Denn die Erwachsenen überlassen hier das Feld eindeutig den drei Kids, die ja auch als Zielgruppe von "Monster House" vorgesehen sind. Das gefräßige Geister-Haus sorgt für einige heftige Schock-Momente, die für Vorschulkinder kaum geeignet sein dürften, da diese zum Finale hin auch verhältnismäßig lange andauern. Während es für die Älteren und Hartgesotteneren schon wieder etwas zu soft zu geht, bedeutet "Monster House" aber in jeden Fall für die Zehn- bis 14-Jährigen Abenteuer, Aufregung und Amüsement. lasso.
| Sprecher: | Steve Buscemi | als Nebbercracker | |
|---|---|---|---|
| Nick Cannon | als Lister | ||
| Maggie Gyllenhaal | als Zee | ||
| Jon Heder | als Skull - der Pizzabäcker | ||
| Kevin James | als Landers | ||
| Jason Lee | als Punk | ||
| Sam Lerner | als Ketchup | ||
| Spencer Locke | als Jenny | ||
| Mitchel Musso | als DJ | ||
| Catherine O'Hara | als Mom | ||
| Kathleen Turner | als Constance | ||
| Fred Willard | als Dad | ||
| Regie: | Gil Kenan | ||
| Buch: | Pamela Pettler | ||
| Dan Harmon | |||
| Rob Schrab | |||
| Musik: | Douglas Pipes | ||
| Kamera: | Xavier Pérez Grobet | ||
| Produzent: | Jack Rapke | ||
| Steve Starkey | |||
Monster House in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Italienisch DD 5.1, Türkisch DD 2.0, Isländisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch, Isländisch
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Audiokommentar, Featurettes, Bildergalerie, Trailer
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