Die britische Comedytruppe Monty Python brilliert in ihrem dritten abendfüllenden Spielfilm, einer aberwitzig schrägen Persiflage auf alle Bibelfilme.
Großansicht
Schließen
Brian steht unter dem Pantoffel seiner Mama (Foto: Filmwelt)
Brian steht unter dem Pantoffel seiner Mama (Foto: Filmwelt)
Brian von Nazareth (Graham Chapman) kann eigentlich wenig dafür, dass er in derselben Nacht und am selben Ort wie Jesus geboren wurde, doch immer wieder nimmt sein Leben einen ähnlichen Verlauf.
Als er sich dem palästinensischen Widerstand gegen die römischen Besatzer anschließt, erkennt man in ihm sogar einen Messias, und er muss sich den Nachstellungen hysterischer Möchtegern-Jünger erwehren.
So gerät er schließlich auch mit Pontius Pilatus aneinander, was prompt mit dem üblichen Ergebnis endet.
Großansicht
Schließen
Der Kreuzweg ist viel fröhlicher mit einem Liedchen auf den Lippen (Foto: Filmwelt)
Der Kreuzweg ist viel fröhlicher mit einem Liedchen auf den Lippen (Foto: Filmwelt)
Otternasen gefällig?
Britanniens böse Buben, die Anarchokomiker von Monty Python, nehmen sich in ihrem dritten abendfüllenden Spielfilm Hollywoods altgediente Bibelschinken zur Brust und nutzen die gute Gelegenheit für einen zünftigen Tritt vors Schienbein der Amtskirchen.
Wer die Verletzung religiöser Gefühle befürchtet, kann beruhigt sein. Wenn Hunderte hohler Schafsköpfe im Chor "Folgt der Sandale" und "Wir sind alle Individualisten" blöken, ist gewiss nicht der Inhalt von Jesus' Bergpredigt das Ziel der Satire. Unbedingt sehenswert.