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Moon

Herausragendes Science-Fiction-Drama in der Tradition von "2001" und "Silent Running", in dem ein einsamer Mann drei Jahre auf einer Raumstation auf dem Mond verbringt und langsam durchzudrehen beginnt.


Moon (2 Disc Special Edition)

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Erhältlich seit:
28.01.2011

Science Fiction/ Thriller

Großbritannien 2009
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 12

Sam Rockwell
Dominique McElligott
Kaya Scodelario

Regie: Duncan Jones
Koch Media

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Moon (2 Disc Special Edition)

Seit drei Jahren ist Sam Bell auf der dunklen Seite des Mondes stationiert. Allein überwacht er dort für Lunar Industries die Förderung von Rohstoffen, die die Energieprobleme auf der Erde lösen. Drei Wochen noch, dann soll er wieder abgelöst und heimgeschickt werden. Für Sam ist es höchste Zeit, nach Hause zu kommen: Er leidet schwer an Lagerkoller und glaubt bisweilen, sich selbst zu sehen. Nach einem Unfall wird er gerettet - von einem Mann, der genau so aussieht wie er und auch behauptet, er sei Sam Bell.

Mit einem großartigen Science-Fiction-Drama in der Tradition von "2001" und "Lautlos im Weltraum" gibt David Bowies Sohn Duncan Jones ein aufsehenerregendes Regiedebüt. Befeuert von einem wirklich spektakulären Auftritt von Sam Rockwell in einer Doppelrolle, nimmt sich die konzentriert erzählte Geschichte über den einsamsten Menschen der Welt viel Zeit, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Das tut sie dann aber in der exzellent designten Produktion, der man das Minibudget von fünf Mio. Pfund niemals ansieht, mit Wucht.

Moon (2 Disc Special Edition)

Es war eines der Highlights der Festivalsaison 2009: Das Science-Fiction-Drama "Moon" von Duncan Jones, der mit seinem Langfilm-Regiedebüt eine beeindruckende Visitenkarte hinterlässt.

Sam Bell (Sam Rockwell) hat einen drei Jahresvertrag mit Lunar Enterprises unterschrieben und arbeitet auf deren Mondbasis als Techniker und Mädchen für alles. Außer ihm beheimatet die futuristische Anlage nur noch den Roboter GERTY, der unverkennbar an HAL 9000 aus Stanley Kubricks "2001 - Odysee im Weltraum" angelegt ist. Bells Einsamkeit wird lediglich durch tägliche Videokontakte zur Erde gebrochen, bei denen er mit seiner Familie oder seinen Arbeitgebern Neuigkeiten austauscht. Ansonsten bestimmt Tristesse seinen Alltag. Trotz der vor allem psychischen Belastung hat Bell die drei Jahre erstaunlich gut hinter sich gebracht und freut sich auf seine Ablösung, die ihn in zwei Wochen erlösen und seine Rückkehr auf die Erde ermöglichen soll. Da hat er auf einer Kontrollfahrt auf der Mondoberfläche einen Unfall. Zunächst ohnmächtig, wacht erin der Station wieder auf. Als er das weit von der Anlage entfernt verunglückte Fahrzeug aufsucht, entdeckt er in der Kabine einen Verwundeten. Wieder zurück in der Basis nimmt er den Helm des Ohnmächtigen ab und traut seinen Augen nicht: Der Gerettete sieht genauso aus wie er.

Jones, der Sohn von David Bowie, geht das ungewöhnliche Treffen zunächst als ruhig inszeniertes Kammerspiel an, in dem er nicht nur die beiden Gestrandeten, sondern auch den Zuschauer mehrere Lösungsmöglichkeiten für das Geschehene durchdenken lässt. Je mehr der wahre Grund für Bells Doppelgänger deutlich wird, wechselt er den Ton hin zum Suspense-geladenen Genrestück, wobei er, ganz im Geiste seiner Inspirationsquellen von Kubrick über Douglas Trumbull bis zu Andrej Tarkowski, das Publikum gleichzeitig mit philosophischen Fragen fordert. Das exzellente Produktionsdesign, und die grandiosen Bildkompositionen, denen man das Minibudget von nur fünf Mio. Dollar zu keiner Sekunde ansieht, unterstützen dabei perfekt die ruhig, aber stets konzentriert erzählte Geschichte, die zum Schluss ihre ganze Wucht entfaltet. Das großartige Science-Fiction-Drama lebt dabei nicht zuletzt von der starken Performance Rockwells, der mit seiner Doppelrolle erneut bekräftigt, dass er derzeit einer der talentiertesten Vertreter seines Faches ist. mahe.

Darsteller:  Sam Rockwell   als Sam Bell
  Dominique McElligott   als Tess Bell
  Kaya Scodelario   als Eve Bell
  Benedict Wong   als Thompson
  Matt Berry   als Overmeyers
  Malcolm Stewart   als Techniker
 
Regie:  Duncan Jones  
Buch:  Nathan Parker  
Musik:  Clint Mansell  
Kamera:  Gary Shaw  
Produzent:  Stuart Fenegan  
  Trudie Styler  

"Ich wollte einmal wie Indiana Jones sein!"

Mit dem SciFi-Thriller Donnie Darko erlangte er Indie-Kultstatus, für das sensible Drama "Brokeback Mountain" war er für den Oscar nominiert. Nun zieht Jake Gyllenhaal für Produzentenlegende Jerry "Bum Bum" Bruckheimer im Action-Kracher "Prince of Persia" alle Register des Popcornkinos.

"Prince of Persia - Der Sand der Zeit" schlägt ein neues Kapitel auf im Leben von Top-Schauspieler Jake Gyllenhaal (Foto: Walt Disney) Großansicht

"Prince of Persia - Der Sand der Zeit" schlägt ein neues Kapitel auf im Leben von Top-Schauspieler Jake Gyllenhaal (Foto: Walt Disney)

Würden Sie etwas ändern, wenn Sie die Zeit zurückdrehen könnten?
JAKE GYLLENHAAL: Ich wäre nicht so vermessen, etwas ändern zu wollen. Aber ich würde gerne bei meiner Geburt zusehen.

Sie waren bislang eher für Rollen in kleineren, anspruchsvolleren Filmen bekannt. Dies ist Ihr erster großer Blockbuster. Was war anders?
Jeder Tag fühlte sich an, als würde man zu einem neuen Sportereignis aufbrechen. Während des Drehs zu "Prince of Persia - Der Sand der Zeit" in Marokko war eine kilometerlange Autokolonne unterwegs, um die Schauspieler und die Crew an die Drehorte zu bringen. Auf den improvisierten Parkplätzen standen um die 500 Land Rover. Jeden Tag wurde eine ganze Armee mobilisiert. Nach der Anreise musste ich mich jedes Mal eine knappe Stunde in den Prinz von Persien verwandeln lassen. Wenn man dann endlich vor der Kamera stand, war ein halber Tag vergangen. Das sind natürlich ganz andere Dimensionen als das, was ich bislang gewohnt war. Bei einem Film wie "Brothers" waren wir vier oder fünf Schauspieler mit einer kleinen Crew. Das fühlte sich wie bei einer Familie an. Bei "Prince of Persia" war es eher wie beim Militär.

Was ziehen Sie vor?
Beides gefällt mir. Ich habe mir fest vorgenommen, das Leben nicht mehr ganz so ernst zu nehmen und mit mehr Humor an die Arbeit zu gehen. Das Leben bietet mir so viele unterschiedliche Dinge, dass ich töricht wäre, das nicht auszunutzen, solange es geht. Abwechslung macht das Leben interessant. Bei "Prince of Persia" habe ich ebenso viele neue Dinge gelernt wie bei "Brothers", man muss es nur entsprechend einordnen können.

Wie stark beeinflusst die Umgebung Ihr Schauspiel?
Bei einem Film wie "Brothers" hat man viel mehr Spielraum, man kann Sachen ausprobieren, verwerfen, wieder neu machen. Wenn man bei einer großen Jerry-Bruckheimer-Produktion nur einen Schritt anders macht als geplant, dann beeinflusst das die Arbeit von 500 Leuten - und kostet viel Geld. Ein solcher Film wird sorgfältig Lage um Lage gebaut. Man lässt sich die Haare wachsen, man arbeitet am Akzent, man beginnt mit dem Training. Das ist mit soviel Vorbereitung verbunden, dass beim Dreh gar kein Raum mehr für große Änderungen bleibt.

Ihnen war sicherlich bewusst, dass Sie nach diesem Film in der Öffentlichkeit mit ganz anderen Augen gesehen werden.
Mir ist bewusst, dass sich eine ganz andere Gruppe von Kinogängern diesen Film ansehen wird. Das war der Reiz und der Spaß daran. Ich freue mich darauf, der Held von Kids auf der ganzen Welt zu sein - so wie Indiana Jones mein Held war.

Filme, die auf Videogames basieren, neigen dazu, nicht gerade als Meisterwerke in die Filmgeschichte einzugehen. Haben Sie sich darüber im Vorfeld Gedanken gemacht?
Warum sollte ich einem Film mitspielen, wenn ich schon im Vorfeld besorgt bin? Ich bin in der beneidenswerten Situation, bei Filmen mitzumachen, auf die ich mich freue. Natürlich war mir bewusst, dass Videogame-Adaptionen bislang nicht allzu toll waren. Das liegt daran, dass es noch keiner richtig gemacht. Und das war unser Anspruch: Wir wollten es richtig machen und beweisen, dass man aus einem Videogame einen tollen Film machen kann.

Was ist das Geheimnis?
Man darf nicht sklavisch an der Vorlage kleben. Das gilt bei Romanverfilmungen, und es gilt bei Videogame-Verfilmungen. Vielmehr muss man den Nerv der Vorlage treffen und daraus etwas machen, das auf eigenen Beinen stehen kann.

Produzent Jerry Bruckheimer hat schon in der Vergangenheit ausgezeichnetes Gespür dafür gezeigt, aus ambitionierten Independent-Schauspielern Actionhelden zu machen - siehe Nicolas Cage, Johnny Depp und Ben Affleck. Was erwarteten Sie sich von der Zusammenarbeit mit dem größten Produzenten Hollywoods?
Ich wusste nicht, was mich erwartet. Ich hatte keine Vorstellung. Genau das fand ich spannend. Bei einem unserer ersten Gespräche habe ich Jerry Bruckheimer auf seinen Status und seine Macht angesprochen und gefragt, wie viel Entscheidungsspielraum ich in einem Film von ihm haben würde. Er sah mich an und sagte: Soviel, wie du willst. Er hat sein Wort gehalten. Er hatte immer ein Ohr für mich. Und da ging mir ein Licht auf: Das ist das Geheimnis seines Erfolgs. Er holt die besten Leute zusammen und vertraut auf ihre Expertise. Ich habe enormen Respekt vor diesem Mann.

Wird es Ihnen nach "Prince of Persia" möglich sein, wieder zu kleineren Filmen und mutigeren Rollen zurückzukehren?
Das habe ich bereits getan. Tatsächlich habe ich bereits zwei neue Filme abgedreht, die wir schnell gedreht haben und die ziemlich mutig sind: "Love and Other Drugs" mit Anne Hathaway und "Source Code" von "Moon"-Regisseur Duncan Jones, den ich für eines der größten Regietalente unserer Zeit halte. Das wir mir wichtig, um nicht die Bodenhaftung zu verlieren. Ich schließe nicht aus, wieder in großen Filmen zu spielen, wenn mir das Projekt zusagt, aber ich will niemals aufhören, mich in kleinen Filmen zu fordern. Nur so kann man dazulernen. Und ich stehe ja erst am Anfang.

Apropos Anfang: Welchen Teil Ihrer Kindheit würden Sie gerne noch einmal erleben?
Ich wäre mich gerne noch einmal als Achtjährigen sehen. Damals habe ich zum ersten Mal "Indiana Jones" und Filme wie "Die Goonies" gesehen. Das sind die Filme, wegen denen ich bei "Prince of Persia" mitmache. Ich wollte wenigstens einmal in meinem Leben in einem solchen Film vor der Kamera gestanden haben. Und wenn ich die Gelegenheit hätte, dann würde ich diesem Achtjährigen sagen: Pass mal auf, wenn du 29 Jahre alt bist, wirst du selbst der Star in einem Film sein, der ein bisschen wie "Indiana Jones" und "Die Goonies" ist. Und ich würde zusehen, wie ihm die Augen herausfallen.

 

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