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Barbet Schroeders Regiedebüt mit Sex, Drogen und der Musik von Pink Floyd.


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Erhältlich seit:
28.03.2008

Originaltitel: Gier nach Lust

Drama

BRD/Frankreich/Luxemburg 1969
Laufzeit: 112 Min.
FSK: ab 16

Mimsy Farmer
Klaus Grünberg
Heinz Engelmann

Regie: Barbet Schroeder
Red Planet

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Der junge Deutsche Stefan lässt sein Studium hinter sich und trampt nach Paris, wo er die junge Amerikanerin Estelle trifft und sich in sie verliebt. Als sie nach Ibiza aufbricht, folgt er ihr. Beide genießen auf der Insel die Sonne, den Sex und unter Anleitung von Estelle auch immer härtere Drogen. Stefan wird heroinabhängig und stirbt schließlich an einer Überdosis.

Regiedebüt des späteren Hollywoodregisseurs Barbet Schroeder ("Weiblich, ledig, jung sucht..."), der zuvor bereits als Produzent unter anderem für Eric Rohmer tätig gewesen war. Schroeder versucht, einen Einblick in das von Drogen geprägte Lebensgefühl der Jugend seiner Zeit zu geben und testet dabei die Grenzen des auf der Leinwand Zeigbaren aus. Der mangelnden Ausdrucksfähigkeit der beiden Hauptdarsteller steht die Kameraarbeit vom zukünftigen Oscar-Preisträger Nestór Almendros ("In der Glut des Südens") gegenüber, für die musikalische Untermalung waren Pink Floyd zuständig.

INHALT Stefan, frisch von der Universität, fährt per Anhalter von Deutschland nach Paris, wo er ein paar Einbrüche verübt, um an Geld zu kommen. Dort trifft er auf Estelle, eine junge Amerikanerin. Obwohl ein Freund ihn vor Estelle warnt, verliebt sich Stefan bald ihn sie. Sie schlägt ihm vor, ihr nach Ibiza zu folgen, um dort zusammen Sonne und Strand zu genießen. Dort trifft Stefan einen anderen Deutschen, Wolf, sowie Kathy, deren Verhältnis zu Estelle zunächst auch unklar ist. Was könnte ihr ständiges Verschwinden und ihre Heimlichtuerei erklären? Und was wird Stefan, wenn er es versteht, dagegen unternehmen?

ZUR MUSIK Die Filmmusik zu More ist eine Auftragsproduktion von Regisseur Barbet Schroeder, der eine Filmmusik für sein etwas verrücktes Roadmovie brauchte. Die Begeisterung, mit der Pink Floyd reagierte, machte das Manko an Erfahrung der Gruppe im Bereich der Filmmusik glücklicherweise wett. An manchen Stellen findet man die psychedelische Stimmung ihrer ersten Aufnahmen wieder. Besonders bemerkenswert aber sind die Qualität und die Genauigkeit, mit der die Texte geschrieben sind. Mit melancholischen Balladen wie "Cirrus Minor", "Crying Song" und "Green Is The Color" scheint Roger Waters sich auf zukünftige Werke wie "Wish You Were Here" und viel später auch "The Wall" vorzubereiten. David Gilmour hingegen schärft seinen lyrischen Stil ("The Nile Song"). Die überraschende Mystik, die More widerspiegelt, hat das Album zu einem Kultalbum werden lassen

Quelle: Red Planet

Darsteller:  Mimsy Farmer   als Estelle Miller
  Klaus Grünberg   als Stefan Brückner
  Heinz Engelmann   als Dr. Ernesto Wolf
  Michel Chanderli   als Charlie
  Henry Wolf   als Henry
  Louise Wink   als Cathy
 
Regie:  Barbet Schroeder  
Buch:  Barbet Schroeder  
  Paul Gégauff  
Musik:  Pink Floyd  
  David Gilmour  
  Nick Mason  
  Roger Waters  
  Richard Wright  
Kamera:  Nestor Almendros  
Produzent:  Barbet Schroeder  
 

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