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Leihvideo
Erhältlich seit:
06.12.2007
Originaltitel: Vacancy
USA 2007
Laufzeit: 82 Min.
FSK: ab 16
Luke Wilson
Kate Beckinsale
Frank Whaley
Regie: Nimród Antal
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Im Hotel zur Hölle ist ein Zimmer frei. Dies wird einem zerstrittenen Ehepaar in dem spannenden Schocker vom "Kontroll"-Regisseur Nimrod Antal zum Verhängnis.
Mit seinem ersten Film bewies Antal visuelle Stilsicherheit und Fingerspitzengefühl für das Genre des Horrorthrillers, wodurch sich nun auch sein US-Debüt auszeichnet. Seine Inspirationen bezieht der (in den USA aufgewachsene) ungarische Filmemacher respektvoll aus Hitchcocks klassischem Hotelhorror "Psycho", wie sich sogleich mit dem Retro-Design der Opening Credits und den Stakkatoklängen der Titelmelodie kundtut. Nach dem Drehbuch vom Novizen Mark L. Smith erzählt Antal zeitlich sowie hinsichtlich ausgedehnter Grausamkeiten ökonomisch von einem jungen Ehepaar, das in einem heruntergekommenen Motel in eine tödliche Falle tappt.
Zunächst werden David (Luke Wilson zur Abwechslung nicht in einer komödiantischen Rolle) und Amy Fox ("Underworld"-Braut Kate Beckinsale) als gereiztes Ehepaar eingeführt, das kurz vor der Scheidung steht. Eine nächtliche Autopanne auf abgelegener Landstraße führt sie zum Pinewood Motel, dessen Dekor augenscheinlich nicht mehr gewechselt wurde, seit Norman Bates in den Sechzigerjahren seine blutige Untat an Janet Leigh in der Dusche verübte. Der Hotelmanager (Frank Whaley) ist ähnlich seinem Hitchcock-Pendant ein unangenehmer Zeitgenosse, der den erschöpften Eheleuten die verdreckte Hochzeits-Suite zuweist. Dort finden David und Amy alte Videos, die sich als brutale Snuff-Filme herausstellen, die zu ihrem grenzenlosen Entsetzen genau in dem Zimmer gedreht wurden, in dem sie sich gerade befinden. Lautes Pochen an den Türen kündigt die mit langen Messern ausgerüsteten mörderischen Psychopathen an, die mit ihnen jedoch zunächst ein ausgedehntes Katz- und Mausspiel geplant haben. Allerdings haben die Killer nicht mit dem Überlebenswillen (und Einfallsreichtum) ihrer Opfer gerechnet.
Im Gegensatz zum üblichen Genrestandard handelt es sich bei den Protagonisten nicht um liebestolle Teenager, deren vorhersehbares Schicksal zumeist keine allzu großen Gefühle beim Publikum hervorruft. Stattdessen porträtieren Wilson und Beckinsale gekonnt sympathische Identifikationsfiguren, womit dem Thriller eine zusätzliche emotionale Dimension verliehen wird. Antal versteht es, die Spannungsschraube bis zur finalen achtzigsten Minute konstant anzuziehen, sei es, wenn die Foxes voller Panik durch ein unterirdisches Tunnelsystem kriechen müssen oder ein BMW zur tödlichen Waffe umfunktioniert wird. Eingeschworene Folterfans der neuen "Saw"-Schule (die vom Film selbst gewissermaßen eine zynische Retourkutsche verpasst bekommen) werden sich aufgrund der Abwesenheit von ausgedehnten Abartigkeiten enttäuscht sehen. Tatsächlich wirkt diese effektive Oldschool-Übung durch den Verzicht auf Übersteigerung jedoch noch packender, noch spannender. Ein Geheimtipp. ara.
| Darsteller: | Luke Wilson | als David Fox | |
|---|---|---|---|
| Kate Beckinsale | als Amy Fox | ||
| Frank Whaley | als Mason | ||
| Ethan Embry | als Mechaniker | ||
| Scott G. Anderson | als Killer | ||
| Mark Casella | als Lkw Fahrer | ||
| David Doty | als Highway Patrol | ||
| Regie: | Nimród Antal | ||
| Buch: | Mark L. Smith | ||
| Musik: | Paul Haslinger | ||
| Kamera: | Andrzej Sekula | ||
| Produzent: | Hal Lieberman | ||
Motel in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Alternativer Anfang, Entfallene Szenen, Featurettes
Star
Luke Wilson
Luke Wilson wird häufig mit seinem Bruder Owen Wilson ("Zoolander") verwechselt, weil beide hochgewachsene, gutaussehende und durchtrainierte...
Star
Kate Beckinsale
Mal erstaunt naiv, mal entzückend trotzig und mal neugierig entrückt, gelegentlich mit einem Hauch von Melancholie, mit Wespentaille und...
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