Friedhelm Motzki ist Frührentner in Berlin-Wedding und gänzlich mit seinem Leben unzufrieden. Verantwortlich dafür ist in seinen Augen die anstehende Wiedervereinigung, die sein Leben nur noch schlimmer machen wird. Als auch noch seine Frau Doris stirbt, nistet sich deren Schwester Edith aus der DDR bei ihm ein, und Motzki hat auf einmal den Feind im eigenen Haus. Die gegensätzlichen Ansichten und Erfahrungen bieten allerlei Gelegenheiten für verbale Scharmützel und Auseinandersetzungen.
Die sehr kontrovers diskutierte Serie stammt, wie schon "Ein Herz und eine Seele" aus der Feder von Wolfgang Menge. Das satirische Konzept, mit dem die Wiedervereinigung kommentiert werden sollte, kam nur bedingt beim Publikum an. Zeitungen forderten sogar die Absetzung der Serie. Noch im selben Jahr produzierte der MDR eine ostdeutsche Antwort: "Die Trotzkis".