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Moulin Rouge

Überwältigendes Musical, in dem in einem Feuerwerk der Einfälle die Geschichte einer zum Scheitern verurteilten Liebe erzählt wird.


Moulin Rouge

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Erhältlich seit:
21.08.2009

Drama/ Musical

USA/Australien 2001
Laufzeit: 123 Min.
FSK: ab 12

Nicole Kidman
Ewan McGregor
John Leguizamo

Regie: Baz Luhrmann
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Überwältigendes Musical, das mit einem Feuerwerk von Ideen die Geschichte einer zum Scheitern verurteilten Liebe erzählt.

Satine und Christian innig vereint (Foto: Fox) Großansicht

Satine und Christian innig vereint (Foto: Fox)

In Paris, der Stadt der Liebe, dreht sich 1900 alles um den berühmten Nachtclub, das Moulin Rouge. Auch der Schriftsteller Christian (Ewan McGregor) kann sich der sinnlichen Atmosphäre und dem Charme des Hauses nicht entziehen. Vor allem aber fasziniert ihn Satine (Nicole Kidman), die unnahbare Kurtisane, die von einer Karriere als Schauspielerin träumt.

Kurzentschlossen gibt sich Satine einem reichen englischen Duke (Richard Roxburgh) hin, um die Finanzierung eines aufwändigen Theaterstücks im Moulin Rouge zu sichern. Doch da tritt Christian in Satines Leben und erobert ihr Herz im Sturm.

Der Duke zeigt großes Interesse an Satine (Foto: Fox) Großansicht

Der Duke zeigt großes Interesse an Satine (Foto: Fox)

Bohemisches Fest des Sinne

Gut fünf Jahre nach seiner furiosen Neuinterpretation von "William Shakespeares Romeo & Julia" sorgte das australische Regie-Genie Baz Luhrmann erneut für einen cineastischen Paukenschlag.

Mit seiner Hommage an den titelgebenden, weltbekannten Pariser Nachtclub präsentiert er ein brillantes Musical um Luxus, Lust, Laster und Liebe, eine "Bohemian Rhapsody" der Leidenschaften und ein Fest der Sinne, das mit den Superstars Nicole Kidman und Ewan McGregor ideal besetzt ist.

Moulin Rouge

Willkommen zum Fin de Siecle! In seiner grandios artifiziellen und atemberaubend bombastischen Bohemian Rhapsody über die zum Scheitern verurteilte Liebe eines unschuldigen Schreiberlings zu einer Kurtisane im Sündenbabel Moulin Rouge erweckt Baz Luhrmann ("William Shakespeares Romeo & Julia") im Over-the-Top-Rausch von Can-Can, Absinth und allen anderen denkbaren Klischees die tot geglaubte Form des Musical auf spektakuläre Weise zu neuem Leben. Der Künstlername des von Nicole Kidman bravourös im Stil einer Vierziger-Jahre-Diva dargestellten Moulin-Rouge-Stars Satine ist "funkelnder Diamant" - eine treffende Beschreibung auch für den Eröffnungsfilm der diesjährigen Filmfestspiele von Cannes.

Roter-Vorhang-Kino nennt Baz Luhrmann den mittlerweile unverkennbaren delirierenden Dekonstruktivismus seiner Filme. Best bekannte Handlungsmotive mit vorhersehbarem Ausgang präsentiert der Australier in einem Sperrfeuer von berauschend präsentierten Anachronismen aus Bild, Ton, Geste und Design und ringt ihnen eine neue Wahrheit ab, die sich erst aus der Summe der aufeinander getürmten Oberflächenreize herauskristallisiert. Auf diese Weise funktionierte in "Romeo und Julia" die wahnwitzige Idee, Shakespeares Originaldialoge beizubehalten, die Handlung aber in ein grotesk überzogenes modernes Florida, wie es der Fotokünstler David LaChappelle wohl designen würde, zu verlegen. Echt sind bei Luhrmanns manisch überhöhtem Realismus nur die Emotionen. In "Moulin Rouge" treibt der Filmemacher seine Methode, die auch sein Wahn ist, auf die Spitze. Wenn er das Paris des auslaufenden 19. Jahrhunderts in all seiner für damalige Zeiten schockierenden Exaltiertheit zeigt, als würde man es in der Gegenwart erleben, dann erscheint das Unmögliche nicht nur völlig normal, sondern ist sogar Voraussetzung für das Gelingen des künstlerisch gewagten Unterfangens. Indem Luhrmann in jeder Einstellung daran erinnert, dass man im Kino sitzt, einen Film sieht, erzwingt er eine völlig neuartige Partizipation an dem altbekannten Mythos von Orpheus in der Unterwelt.

Getreu des Mottos der im Film um Toulouse-Lautrec versammelten Künstlertruppe von "Wahrheit, Schönheit, Freiheit und, vor allen Dingen, Liebe" erzählt Luhrmann die Geschichte des jungen Autoren Christian, der am Boden zerstört vom Tod seiner großen Liebe Satine berichtet. Vom Land nach Paris gekommen, hatte Christian sich auf den ersten Blick in Satine, dem Star des Moulin Rouge, verliebt. Die verwechselt Christian jedoch mit einem britischen Duke, den sie im Auftrag des Impresarios Zidler verführen soll, um die Finanzierung eines Theaterstücks zu sichern. Als Satine ihren Irrtum bemerkt, ist es zu spät: Auch sie kann sich der Power of Love nicht entziehen und löst damit tragische Verwicklungen aus, die sich im Verlauf der Vorbereitungen für das Theaterstück, in dem ihre eigene Situation reflektiert wird, zuspitzen.

Luhrmann will alles, und er will es in jeder einzelnen Szene. Immer und immer wieder wiederholt "Moulin Rouge" sein Mantra ("The greatest thing you'll ever learn/Is just to love/And be loved in return"), das das in alle Richtungen explodierende Musical auch dann wie ein roter Faden durch den audiovisuellen Overkill leitet, wenn es bisweilen vom eigenen Ballast erdrückt wird, als sei er ein Michael-Bay-Film ohne Explosionen. Die Form eines Musicals ist nicht nur hilfreich, sondern zwingend: Wenn es jemals einen Film gegeben hat, in dem es völlig natürlich erscheint, dass man seinen Gefühlen mit Liedern freien Lauf lässt, dann ist es "Moulin Rouge". Die Collage aus völlig unerwartet interpretierten und in neue Zusammenhänge gesetzten Popklassikern von Elton Johns "Your Song" (als von Ewan McGregor wunderbar gesungenes Liebesgeständnis) über Madonnas "Like a Virgin" (als Lamento Zidlers, der seine Kuppelfelle fortschwimmen sieht) und "Roxanne" (als todtrauriger Tango) bis "Diamonds Are a Girls Best Friend" (als Showcase für Nicole Kidman) tragen die Lieder immer eine neue Nuance zum Geschehen bei - und sind obendrein hinreißend mitreißend. Und immer mittendrin Nicole Kidman mit einer tollen Starperformance und Ewan McGregor als reeller Fels in diesem Meer der Artifizialität, das alle, wirklich alle, Register zieht. ts.

Moulin Rouge

1900. Die Welt dreht sich um Paris - und alles in der Stadt der Liebe dreht sich um den berühmtesten Nachtclub der Stadt, das Moulin Rouge. Auch der junge Schriftsteller Christian (EWAN McGREGOR) kann sich der explosiven Atmosphäre und der Sinnlichkeit des Cancan nicht entziehen. Vor allem aber fasziniert ihn Satine (NICOLE KIDMAN), der Star des Moulin Rouge, die unnahbare Kurtisane mit dem großen Traum von einer Karriere als Schauspielerin. Indem Satine sich einem reichen englischen Duke hingibt, soll die Finanzierung eines aufwendigen Theaterstücks im Moulin Rouge gesichert werden. Doch dann tritt Christian in Satines Leben und erobert ihr Herz im Sturm. Sie muss eine Entscheidung treffen: zwischen ihrem Traum und der wahren Liebe, zwischen dem Moulin Rouge und Christian ...

Quelle: Fox

" Audiokommentare Baz Luhrmann, Catherine Martin und Donald M. Mc Alpine, Craig Pearce
" 8 Videosegmente "Hinter den Kulissen"

Quelle: Fox

Darsteller:  Nicole Kidman   als Satine
  Ewan McGregor   als Christian
  John Leguizamo   als Henri de Toulouse-Lautrec
  Jim Broadbent   als Zidler
  Richard Roxburgh   als Duke of Worcester
  Garry McDonald   als Doktor
  Jacek Koman   als Argentinier
  Matthew Whittet   als Satie
  Kerry Walker   als Marie
  Caroline O'Connor   als Nini Legs in the Air
  David Wenham   als Audrey
  Christine Anu   als Arabia
  Natalie Mendoza   als China Doll
  Lara Mulcahy   als Môme Fromage
  Kylie Minogue   als Grüne Fee
  Deobia Oparei   als Chocolat
  Linal Haft   als Warner
 
Regie:  Baz Luhrmann  
Buch:  Baz Luhrmann  
  Craig Pearce  
Musik:  Craig Armstrong  
Kamera:  Donald M. McAlpine  
Produzent:  Martin Brown  
  Baz Luhrmann  
  Fred Baron  

Nacktheit berauscht Ewan McGregor

Ewan McGregor hat kein Problem damit, sich nackt zu zeigen. Auf diese Weise hatte er seinen ersten Bühnenrausch und auch in diversen Filmen zog der Schotte bereits des Öfteren blank.

Zeigt sich gern nackig und küsst noch dazu Männer: Ewan McGregor (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Zeigt sich gern nackig und küsst noch dazu Männer: Ewan McGregor (Foto: Kurt Krieger)

Zwei Bekenntnisse rücken "Star Wars"-Darsteller Ewan McGregor derzeit ins Rampenlicht. Zum einen zeigt er sich vor der Kamera gerne im Adamskostüm. So hat der Schotte bereits in Filmen wie "Trainspotting - Neue Helden", "Die Bettlektüre" und "Velvet Goldmine" seine Männlichkeit zur Schau gestellt.

McGregor kann sich sogar noch gut an sein "Erstes Mal" erinnern, als er sich für ein Stück an der Schauspielschule entblätterte. "Ich erinnere mich daran, dass ich bei diesem ersten Mal in so eine Art Rauschzustand verfiel. Es brachte ein leichtes Machtgefühl mit sich", erinnert sich der 38-Jährige.

McGregor knutscht gerne mit Männern

Und dann hat Ewan noch zugegeben, dass er gerne Männer in seinen Filmen küsst! Es ist die Herausforderung als Schauspieler, die den Ehemann von Eve Mavraki und den Vater von drei Töchtern dabei reizt.

Vor allem an seinen Filmkuss mit Jonathan Rhys Meyers in "Velvet Goldmine" erinnert sich der Star aus "Moulin Rouge" gerne: "Als ich Jonny küsste, war es ein echter Kick. Es war einfach ein elektrisierender Moment. Aus folgendem Grund: Wenn du dich umgesehen hast, saßen da einige englische Elektriker herum. Die sind, wie ich glaube, hauptsächlich homosexuell und meinten nur 'F**k, nein!'. Aber ich mag es, Jungs auf der Leinwand zu küssen. Als Heterosexueller ist es ein sehr interessantes Unterfangen. Alles am Drehort, das deinen Puls in die Höhe treibt, ist gut." Aktuell züngelt er in der Homo-Komödie "I Love You Phillip Morris" mit Gummigesicht Jim Carrey.

 

Moulin Rouge in der Fotoshow

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Nicole Kidman

Spätestens seit dem Triumph von "Moulin Rouge" (2001) rangiert die Australierin Nicole Kidman in der Liga der Weltstars. Die Rolle als Star...

 

Star

Ewan McGregor

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