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Mr. Poppers Pinguine

Für die ganze Familie taugliche Slapstickkomödie über sechs Pinguine, die einem geschiedenen Workaholic die wahren Werte im Leben zeigen.


Mr. Poppers Pinguine

Leihvideo

Erhältlich seit:
16.12.2011

Originaltitel: Mr. Popper's Penguins

Komödie

USA 2011
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Jim Carrey
Carla Gugino
Angela Lansbury

Regie: Mark S. Waters
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Mr. Poppers Pinguine

In der Geschäftswelt ist Mr. Popper ein ausgefuchster Macher, der jedes Problem lösen kann. Privat aber ist Popper ein ausgedehntes Notstandsgebiet, hat seine Frau vernachlässigt und in die Hände eines Anderen getrieben und seine Kids mehr als einmal enttäuscht. Sechs Pinguine aber, ein Geschenk seines verstorbenen Vaters, stellen sein Leben und auch sein Luxusappartment auf den Kopf, zeigen ihm mit unerschütterlicher Treue und ausgeprägtem Familiensinn, worauf es auch jenseits der Antarktis wirklich ankommt.

Obwohl Jim Carrey in der Verfilmung eines alten, aber immer noch populären Kinderbuchs seine vertrauten Mätzchen machen kann, bremst ihn Komödienspezialist Waters sichtbar und lässt digital animierte Pinguine in den Fokus seiner Show treten. Die antarktischen Frack- und Sympathieträger sind nicht erst seit "Happy Feet" Kult und sorgen mit hohem Knuddelfaktor und witzigem Slapstick, dass sich die junge Zielgruppe und auch deren Eltern abseits vom zwischenmenschlichen Durchschnittsplot gut unterhalten kann.

Mr. Poppers Pinguine

Mark Waters' Komödie über einen sonderbaren Geschäftsmann, der zum Ziehvater anderer schräger Vögel wird, bietet Unterhaltung für die ganze Familie.

Einen "Ja-Sager" hat er gespielt, doch selbst ist Jim Carrey keiner, brütet oft jahrelang über geeigneten Komödienprojekten, bis Nachwuchs und damit ein neuer Carrey ins Kino kommt. Diese Verfilmung eines populären, bereits 1938 veröffentlichten Kinderbuchs lässt den Grimassenkönig in reduzierter Form vertraute Mätzchen machen, räumt aber sonst die Bühne frei für die Frack- und Sympathieträger aus der Antarktis, die nicht erst seit "Happy Feet" Showstars geworden sind. Für den gedämpft dramatischen Rahmen sorgt das klassische Hollywood-Dilemma von Vätern, die über ihre Arbeit die wahren Werte aus dem Auge verlieren.

Im Prolog wird mit dem die Polarwelt erforschenden und damit nie anwesenden Vater das Trauma einer Kindheit etabliert, das der Sohn 30 Jahre später zu spiegeln scheint. Popper ist ein Überzeugungskünstler, die wichtigste Waffe seiner Bosse in der Akquise von Firmen und Immobilien. Die ersehnte Partnerschaft soll ihm ein Restaurant im Central Park bringen, das er der alten, aber rüstigen Besitzerin mit den richtigen Worten aus der Tasche ziehen soll. Kein Problem für den cleveren Manipulator, würde sich nicht gerade jetzt ein Fenster für eine zweite romantische Chance mit seiner Ex-Frau (Carla Gugino) ergeben und gäbe es da nicht sechs Pinguine, die in seiner New Yorker Luxuswohnung Chaos stiften. Die Tiere sind ein Geschenk von Poppers verstorbenem Vater, erobern erst Poppers Kinder und schließlich mit ihrem Familiensinn auch die geschiedenen Eltern.

Kernzielgruppe des Films sind Zuschauer, die den Filmtitel noch nicht buchstabieren können, womit Ordnung im Rückzug und Anarchie im Vormarsch ist. Wer authentisches Tierverhalten einfordert, bezweifelt auch ernsthaft, dass Pinguine, wie in "Happy Feet" dokumentiert, Popklassiker singen, zieht sich besser zum Dokumentarfilm zurück und überlässt den digitalen Vögeln das Territorium, die schnell stubenrein werden und von da an Humor anders generieren als Judd Apatow. Jede Menge Slapstick wird hier geboten, ob nun Carrey mit einem Ball ausgeknockt, Pinguine mit statischen Objekten kollidieren, im Konrad-Lorenz-Gefolge durch Manhattan tippeln oder einfach nur das Guggenheim Museum zur Wasserrutsche umfunktionieren. Sind die Tiere im Actionmodus, ist für Spaß gesorgt, zumal Komödienspezialist Waters gelegentlich, vor allem aber bei einem grandiosen Gag mit einem Stausee hinter einer Badezimmertür zeigt, wie subtil Humor inszeniert werden kann. Verglichen damit, tritt alles Menschliche in den Unterhaltungshintergrund, sieht man vom britischen Talent Ophelia Lovigod ab, die als Poppers Assistentin Pippi nachdrücklich in Erinnerung ruft: Vergiss mein nicht. kob.

Darsteller:  Jim Carrey   als Mr. Popper
  Carla Gugino   als Amanda
  Angela Lansbury   als Mrs. Van Gundy
  Ophelia Lovibond   als Pippy
  Maxwell Perry Cotton   als Billy
  Kelli Barrett   als Mrs. Popper
  James Tupper   als Rick
  Pepper Binkley   als Toms Lehrerin
  Jeff Lima   als Freddy
  Dominic Chianese  
  Danielle McKee   als Justins Mutter
  Dominic Colon   als Tito
  Desmin Borges   als Daryl
 
Regie:  Mark S. Waters  
Buch:  Sean Anders  
  John Morris  
  Jared Stern  
Musik:  Rolfe Kent  
Kamera:  Florian Ballhaus  
Produzent:  John Davis  
 

Mr. Poppers Pinguine in der Fotoshow

 

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