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Mrs. Dalloway

Drama nach dem gleichnamigen Roman von Virginia Woolf. Im Jahre 1923 erinnert sich Mrs.Dalloway an ihre Jugend.


Mrs. Dalloway

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Erhältlich seit:
09.02.2007

Drama

Großbritannien/Niederlande 1997
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 12

Vanessa Redgrave
Natascha McElhone
Rupert Graves

Regie: Marleen Gorris
AL!VE Vertriebs- und Marketing AG

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Mrs. Dalloway

An einem schönen Sommertag im London des Jahres 1923 steckt die wohlsituierte Ministergattin Clarissa Dalloway mitten in den Vorbereitungen zu einer ihrer legendären Parties. Da taucht bei dem Umtrunk für die Upper Class unerwartet ihre Jugendliebe Peter Walsh auf. Wehmütige Erinnerungen an vergangene Tage werden wach, und Mrs. Dalloway fragt sich, ob sie wohl die richtige Entscheidung getroffen hat, als sie vor gut 30 Jahren den Heiratsantrag Peters ablehnte und sich für einen anderen Mann entschied.

Nach ihrem Oscar-Sieg für den besten Auslandsfilm ("Antonias Welt") widmet sich die Niederländerin Marleen Gorris nun "Mrs. Dalloway", dem gleichnamigen Roman von Virginia Woolf. Wie schon die Autorin verweigert sich auch die Regisseurin konventionellen Erzählstrukturen, wechselt gekonnt zwischen den Zeitebenen und verknüpft geschickt die einzelnen Handlungsstränge. In Ausstattung, Kostümbild und Dramaturgie perfekt, entsteht so ein klassisches Porträt der viktorianischen Epoche, in dem Hauptdarstellerin Vanessa Redgrave die Akzente setzt. Ambitionierte Literaturadaption für Genießer.

Mrs. Dalloway

Mit ihrem Oscar-prämierten Meisterwerk "Antonias Welt" hatte die Holländerin Marleen Gorris weltweit Erfolg. Vom ländlichen Leben in der Dorfgemeinschaft wechselt sie in ihrem neuesten Werk "Mrs. Dalloway", der Adaption des gleichnamigen Virginia-Woolf-Romans, ins mondäne London. Dort wird für die elegante Lady Mrs. Dalloway ein sonniger Junitag zur dramatischen Reise in die Vergangenheit.

Als der Roman 1925 erschien, galt er durch seine unkonventionelle Erzähltechnik als Sensation, faßte er doch reale Existenz, innere und äußere Entwicklungen grandios zusammen. Mit ihrer Verfilmung gelingt es Marleen Gorris, die Seelenzustände und Erinnerungen, Vergangenheit und Gegenwart und die zwei unterschiedlichen Handlungsstränge geschickt zu verbinden - sowohl durch die Montage als auch inhaltlich.

Ein Sommertag im Jahre 1923, zwei Geschichten: Die mondäne Clarissa Dalloway bereitet eine ihrer legendären Partys für die Mitglieder der Upper Class vor. Während sie einkauft und durch die Straßen schlendert, erinnert sie sich an den Sommer vor 30 Jahren, als sie mit ihrer Freundin Sally die unbeschwerte Jugend genoß und zwei Männer um ihre Hand anhielten - der spontane Hitzkopf und Abenteurer Peter Walsh und der zurückhaltende, Sicherheit repräsentierende Gentleman Richard Dalloway. Sie entschied sich für den Gentleman.

Den jungen Septimus Warren Smith quälen Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg, an die Schützengräben und Explosionen, an den Tod. Seine Frau sucht ärztliche Hilfe für den psychisch kranken Mann. Doch niemand kann ihn vor Selbstvorwürfen retten, er begeht Selbstmord.

Obgleich Clarissa Dalloway dem Soldaten nie begegnete, hat sein tragisches Ende dennoch Einfluß auf sie. Abends empfängt sie an der Seite ihres Gatten die Gäste, darunter auch Peter Walsh und Sally, die sie Jahrzehnte nicht gesehen hat. Die perfekte Gastgeberin sorgt für gute Stimmung. Als sie vom Tod des Unbekannten erfährt, führt das zur Katharsis, realisiert sie plötzlich ihr eigenes Schicksal, ihre unerfüllten Wünsche, ihr in Wahrheit ungelebtes Leben.

"Mrs. Dalloway" ist ein Film der leisen Töne, eine Reise in eine andere Zeit, eine fast kontemplative Betrachtung der Suche nach und die Angst vor dem Glück. Marleen Gorris erzählt von verkrusteten Strukturen einer Gesellschaft, von einer Frau, die aus Furcht vor der unkalkulierbaren Freiheit den "Goldenen Käfig" wählte. Clarissas Reflexion über das Sein als Mrs. Richard Dalloway ist gekennzeichnet durch Schmerz, Trauer und Selbsterkenntnis, auch wenn sie zuletzt ihr Schicksal, in dem jeder Tag "in Falschheit, Lügen und Geschwätz versank", akzeptiert. Zwar hat "Mrs. Dalloway" vielleicht nicht die urwüchsige Kraft und den Optimismus von "Antonias Welt" und ist auch schwerer zugänglich, entwickelt aber dennoch eine Faszination, vor allem durch Vanessa Redgrave als Heroin zwischen Stärke und Schwäche. Schon aufgrund des Renommées der Regisseurin sollte ein Erfolg in Häusern mit Arthouse-Konzept garantiert sein. mk.

Mrs. Dalloway

London 1923: Mrs. Dalloway bereitet eine ihrer legendären Parties vor. Unerwartet taucht ihre Jugendliebe Peter auf, den sie vor 30 Jahren zurückgewiesen hat. Damals wurde die junge Schönheit von zwei Männern heftig umworben. Und da war auch noch ihre bezaubernde Freundin Sally, die Mrs. Dalloway mit einem leidenschaftlichen Kuß überraschte... Die faszinierende Verfilmung von Virginia Woolfs gleichnamigen Erfolgsroman von Oscar-Preisträgerin Marleen Gorris.

Quelle: AL!VE

Darsteller:  Vanessa Redgrave   als Mrs. Dalloway
  Natascha McElhone   als Die junge Clarissa Dalloway
  Rupert Graves   als Septimus Warren Smith
  Michael Kitchen   als Peter Walsh
  John Standing   als Richard Dalloway
  Alan Cox   als Der junge Peter Walsh
  Lena Headey   als Die junge Sally Seton
  Margaret Tyzack   als Lady Bruton
  Sarah Badel   als Lady Rosseter
  Amelia Bullmore   als Rezia Warren Smith
 
Regie:  Marleen Gorris  
Buch:  Eileen Atkins  
Musik:  Ilona Sekacz  
Kamera:  Sue Gibson  
Produzent:  Stephen Bayly  
  Lisa Katselas Paré  

Nicoles falsche Fährte

Die Kidman hat eine Romanze mit Ben Affleck - Gerüchte um eine Liebesgeschichte mit Tobey Maguire waren nur ein geschicktes Ablenkungsmanöver.

Liebt lieber unbeobachtet: Nicole Kidman

Liebt lieber unbeobachtet: Nicole Kidman

Reingefallen: Wochenlang hatte die Regenbogenpresse versucht, Aussie-Braut Nicole Kidman eine Affäre mit Spider-Man Tobey Maguire anzudichten. Doch die Klatschreporter müssen nun feststellen, dass sie lediglich dem geschickten Vertuschungskomplott echter Medienprofis aufgesessen sind.

In Wahrheit tauscht die rassige Nicole süße Nichtigkeiten mit "Pearl Harbor"-Schönling Ben Affleck aus: Die beiden wurden bei einem romantischen Dinner in Beverly Hills gesehen.

Verliebt haben sich die beiden angeblich schon an Weihnachten. Ein Vertrauter von Affleck sagte, dass die beiden seitdem ständig telefonierten und eine E-Mail nach der anderen schrieben:

"Die Sache mit Tobey war nur ein Ablenkungsmanöver für die Presse. Ben ist Hals über Kopf in Nicole verknallt. Sie haben in der ganzen Welt gefilmt, doch wann immer sie sich sehen konnten, haben sie die Chance genutzt."

Das dürfte nicht leicht gewesen sein, denn Nicole hat derzeit wegen "The Human Stain" (Rassen-Drama mit Anthony Hopkins) und Lars von Triers historischem Drama "Dogville" alle Hände voll zu tun.

Für ihre Fans gibt's das nächste Wiedersehen mit Nicole in "The Hours", der Verfilmung von Michael Cunninghams Bestseller: Drei Frauen in Grenzsituationen, mitreißend portraitiert von Meryl Streep, Julianne Moore und eben Nicole, die eine echte Charakterrolle bekam: Sie spielt die historische Romanautorin Virginia Woolf, die sich intensiv mit dem Thema Selbstmord beschäftigt, als sie an ihrem epochalen Roman "Mrs Dalloway" arbeitet.

Schade nur, dass Nicole eine geplante Nacktszene auf seltsame Weise zensierte: Sie bestand auf einem "Nude-Suit", einem hautengen Anzug, um ihre Blöße zu bedecken.

Derartige Prüderie ist man von der in "Moulin Rouge" recht freizügig zu Werke gehenden Schönheit eigentlich nicht gewöhnt. Es hätte doch völlig genügt, wenn sie das Kinopublikum aufgefordert hätte, einfach nicht hinzusehen: "Hey you, keep your 'Eyes Wide Shut' in this scene!"

Hat doch damals schon bestens funktioniert.

 

Mrs. Dalloway in der Fotoshow

 

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